Liebe Freunde des Carl-Auer Verlags,

Begegnungen mit den Helden der Reihe Carl-Auer Kids bleiben selten folgenlos. Davon zeugen die vielen wertschätzenden Buchbesprechungen zu Josefina, Anton, Jessica, Bodo und ihren Freunden in der Fachpresse und in „ganz normalen“ Magazin- und Zeitungsartikeln.

Meist wird ihr diskreter therapeutischer Ansatz registriert, selten jedoch in den Vordergrund gestellt. Den Rezensenten geht es – wie den großen und kleinen Lesern – um gute Geschichten, die, ausdrucksstark und künstlerisch wertvoll illustriert, ihrem Spannungsbogen folgen und manchmal ein überraschendes, immer aber ein gutes Ende finden.

Für die Carl-Auer-Neuvorstellungen im Bücherherbst 2017 gilt wie für alle früheren Titel: Gute Geschichten schaffen Abstand zu den eigenen Gefühlen und Anliegen! So können sich neue Sichtweisen und Lösungsmöglichkeiten den Weg in die Gedankenwelt von Kindern bahnen. Nur selten erfahren Erwachsene mehr von einem Kind, als beim gemeinsamen Durchblättern eines Bilderbuchs. Wer hier aufmerksam und zugewandt hinhört, kann viel Verborgenes und Unbemerktes wahrnehmen!

1. Anderssein ist kein Widerspruch

Kinder bemerken selten von allein, dass sie ‚„anders“ sind. Oft müssen sie sich so etwas von Gleichaltrigen anhören, und fast immer werden solche Äußerungen als tief verunsichernd und kränkend empfunden.

Der kleine Alex hat eine sensationelle Neuigkeit für seine Schulfreunde: Er hat ein Schwesterchen bekommen. Ihr Name ist Emma, und sie ist schon ein Jahr alt. Emma ist ein Pflegekind. Alle Kinder freuen sich, außer Jimmy Martin, der meint: „Das ist doch keine normale Familie mit einem neuen Baby, das schon ein Jahr alt ist!“ Das macht Alex sehr traurig, denn er selbst ist auch ein Pflegekind. Zu Hause fragt er seine Mutter: „Sind wir normal?“ „Ganz und gar nicht!“, antwortet sie und zieht ein Foto von Alex’ Schulklasse hervor, um mit ihm gemeinsam herauszufinden, welches der anderen Kinder in einer normalen Familie lebt.

Nur so viel sei verraten: Alex und die Leser von Belinda Nowells und Míša Alexanders (Ill.) „Wer hat schon eine normale Familie?“ lernen in diesem Buch jede Menge über die wunderbare Bandbreite, die Variationen und Abweichungen von allem, was andere Leute „normal“ nennen.

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Belinda Nowell, Míša Alexander (Ill.): „Wer hat schon eine normale Familie?“
Voraussichtlich ab Mitte November 2017 lieferbar!

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2. „Prinzessin unbeirrt“

Homo- oder Hetero-Eltern? Diese Frage bietet in der aktuellen Diskussion um das Adoptionsrecht gleichgeschlechtlicher Paare Zündstoff. Ungeachtet dessen ist sie für die geschlechtliche Identität von Kindern völlig egal. Die Auswertung einer vergleichenden US-Studie, veröffentlicht im Fachmagazin „Sex Roles“, hat ergeben, dass sich in allen Familienformen ähnlich viele Kinder entweder genderkonform oder aber nonkonform verhalten. Deshalb ist es völlig natürlich, wenn sich auch in einer klassischen Bilderbuchfamilie Folgendes zuträgt:

Eines schönen Morgens flattert eine Schar kichernder Zofen ins Schlafgemach der schönen Prinzessin Pompeline und ruft: „Aufwachen, königliche Hoheit! Heute ist ein besonderer Tag!“  Die Zofen kündigen Pompeline die Ankunft sämtlicher heiratswilliger Prinzen aus dem Königreich und den benachbarten Fürstentümern an. Die Prinzen präsentieren sich von ihrer besten Seite, sind gekämmt und sauber angezogen, bestehen die üblichen Mutproben und benehmen sich vornehm. Doch Pompeline zeigt sich unbeeindruckt, denn sie hat sich bis über beide Ohren in Prinzessin Hedwig verliebt.

Die Geschichte von Pompeline, die gegen alle Konventionen des Hofes der Stimme ihres Herzens folgt, geht natürlich gut aus. „Prinzessin Pompeline traut sich“ von Brigitte Minne und Trui Chielens (Ill.) ist eine märchenhafte Ermutigung zu mehr Treue zu sich selbst und den eigenen Neigungen, auch wenn (zunächst) die ganze Welt dagegen hält.

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Brigitte Minne, Trui Chielens (Ill.): „Prinzessin Pompeline traut sich“
Voraussichtlich ab Mitte November 2017 lieferbar!

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3. Hier geht's ums Große und Ganze

Die „Bodo“-Geschichten von Stefan Gemmel handeln vom guten Miteinander in kleinen und größeren Gemeinschaften – in der Erwachsenenwelt würde man vielleicht von gelingender Psychosozialisation sprechen. Stefan Gemmel ist nicht umsonst ein Star der Kinderbuchszene, denn er schafft es, große Lebensthemen für Kinder fasslich und anschaulich zu übersetzen.

In „Du bist richtig, wie du bist“ gerät der verträumte Drache Bodo in einen klassischen Konflikt: Anstatt seiner Pflicht nachzukommen, den Bewohnern des Waldes nach Drachenkräften Respekt einzuflößen, vertändelt Bodo den lieben langen Tag. Irgendwann wird es dem Löwen, dem König der Tiere, zu bunt und er befiehlt: „Bodo muss gehen!“

Wer hätte geahnt, wie traurig und langweilig es ohne den kleinen Drachen sein würde? Auch Bodo ist tief betrübt. Doch dann besinnt sich der König des Waldes eines Besseren.

Mit beeindruckender Leichtigkeit spielt die belgische Illustratorin Marie­-José Sacré mit dem zentralen Wortpaar Be- und Ausgrenzung: Immer wieder drängen Bildelemente wie Schmetterlinge oder Blumen über die Rahmen der Zeichnungen hinaus. Das sind schöne Metaphern für den Widerstreit von Pflicht und Neigung, Traum und Realität, die weiteren Kernthemen dieses entzückenden Kinderbuchs.

„So wie du“ lautet der Titel des neuesten „Bodo“. Diesmal geht es um Selbstakzeptanz, Wertschätzung des Anderen, um Anderssein und Sichergänzen.

Das erfolgreiche Kinderbuch-Duo Gemmel-Sacré führt uns zurück in den Wald von Tohuwabohu zu dem freundlichen Drachen und seinen Freunden. Diesmal begegnet Bodo einer kleinen Maus. Die wünscht sich nichts sehnlicher, als einmal so beeindruckend und stark zu sein, wie Bodo. Dieser wiederum fände es ganz toll, zur Abwechslung als unauffälliges Mäuschen statt als großer Drache durch die Welt zu huschen.

Am Ende tun sie sich mit ihren scheinbaren Defiziten zusammen und verbünden sich freudschaftlich zu neuer gemeinsamer Stärke. Wie das geschieht, kann jeder selbst nachlesen!

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Foto M.-J. Sacré © privat
Stefan Gemmel, Marie-José Sacré: „Du bist richtig, wie du bist“
Stefan Gemmel, Marie-José Sacré: „So wie du“

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4. Sich richtig gut einpendeln!

Als „Pendelkinder“ bezeichnet man Kinder, die in mehreren Haushalten leben. Sei es, dass sie abwechselnd bei Mutter oder Vater, bei Eltern oder Großeltern oder anderen Vertrauenspersonen ein weiteres Zuhause haben: Das Leben in zwei Welten ist besonders anfangs eine große Belastung für Kinder. Vorfreude und Traurigsein wechseln sich in schneller Folge ab. Zudem müssen sie sich den Spielregeln und Gewohnheiten verschiedener Gemeinschaften anpassen. Balancehalten im Widerstreit von Verunsicherung und Geborgenheit heißt die Herausforderung, die Kinder nur mit viel zugewandter Unterstützung von Erwachsenen gut bewältigen können.

Deshalb brauchen sie in dieser Phase Ruhe und Auszeiten für das Verarbeiten der neuen Lebenssituation. Was wäre dafür besser geeignet als ein Malbuch, in das die Kinder sich versenken können, um Seite für Seite ihre „zwei Zuhause“ in der Erinnerung – oder der Fantasie? – und anschließend auf Papier entstehen zu lassen? So sieht mein Essplatz in Mamas Küche aus (linke Buchseite), so bei Papa (rechte Buchseite). Mit dem Aus-Malbuch „Meine zwei Zuhause“ liefern Ben Furman und Mathias Weber Kindern eine wertvolle Rahmung, mit deren Hilfe sie ihre neuen Lebensräume wortwörtlich verinnerlichen und sich und anderen gleichzeitig vor-stellen können.

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Ben Furman, Mathias Weber: „Meine zwei Zuhause“

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5. Wenn des nachts die fiesen Monster drohen ...

„Antons Albtraum“ stammt ebenfalls aus der Feder von Ben Furman, der als Kinderpsychiater und Autor besonders bekannt ist für sein erfolgreiches Motivationsprogramm „Ich schaffs!“. Die Illustrationen steuerte wieder der Grafikkünstler Mathias Weber bei, dem Sie im Video hier bei der Arbeit über die Schulter sehen dürfen.

Das Bilderbuch erzählt die Geschichte des kleinen Anton, der einen immer wiederkehrenden Albtraum hat. Nie will er einschlafen, weil er solche Angst vor diesem Traum hat. Und dann gehen seine Eltern auch noch aus, und er muss bei seiner Oma schlafen! Die weiß noch gar nichts von Antons Nöten. Doch ausgerechnet die Großmutter findet die Lösung für Antons Problem und sorgt mit einem cleveren Trick dafür – man könnte es auch eine Intervention nennen –, dass das Kind seine (Horror-)fantasien gut zu integrieren lernt.

Zauberhaft sind die Illustrationen, die Mathias Weber für das Buch angefertigt hat. Der freie Illustrator und Grafiker hat bereits zahlreiche Kinderbücher bebildert und mitgestaltet, darunter wahre Klassiker der Kinderliteratur wie „Die kleine Hexe“, „Das kleine Gespenst“, „Der kleine Wassermann“ und „Jim Knopf“, für die er die Innenbuchillustrationen koloriert hat.

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Ben Furman, Mathias Weber (Ill.): „Antons Albtraum“
Ben Furman:„Ich schaffs! – Spielerisch und praktisch Lösungen mit Kindern finden – Das 15-Schritte-Programm für Eltern, Erzieher und Therapeuten“

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6. Wie man gemeinsam schönen Zeiten „entgegenbibbern“ kann

Wohl kein anderes Bilderbuch wird häufiger in der psychotherapeutischen Arbeit mit Kindern eingesetzt, als „Selina, Pumpernickel und die Katze Flora“ von der Malerin und Autorin Susi Bohdal. Das mag an der anspruchsvollen und kindgemäßen Darstellung liegen, vor allem aber an der ambivalenten Atmosphäre, der sich kein Kind (und kaum ein Erwachsener) entziehen kann.

Worum geht's? Selina befreundet sich mit dem Mäuserich Pumpernickel, der bei ihr Zuflucht vor der unerbittlichen Katze Flora sucht. Doch auch Selina hat Angst vor der Katze, und der Mäuserich kann ihr mit seiner Erfahrung im Umgang mit Angst hilfreich zur Seite stehen. Er lehrt sie, der Gefahr ins Auge zu blicken und sich mit der Bedrohung auseinanderzusetzen – eine sichere Methode, riesige Katzen schrumpfen zu lassen. Am Schluss der Geschichte brechen schönste Zeiten an für Selina und Pumpernickel – und für Flora!

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Susi Bohdal: „Selina, Pumpernickel und die Katze Flora“

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7. Ein wenig Fleisch mit einer Prise Dissoziation, bitte!

Warum verzichten die meisten Deutschen auf Hunde- und Pferdefleisch, sagen bei Schwein und Rind aber selten Nein? Geht es beim Konsum von Tieren um ethische Fragen, oder leistet unsere Psyche mit ein paar Tricks der „Fleischeslust“ Vorschub? Und welchen überzeugenden Grund gibt es, Kindern das Recht auf Selbstbestimmung in der Fleischfrage abzusprechen? Zur Diskussion des Themas in der Familie empfehlen wir Frank und Devin Aschs „Mister Maxwells Maus“, das – wie jedes gute Buch – viele Deutungsebenen anbietet, darunter eben auch als ein Plädoyer für Fleischverzicht verstanden werden kann.

Aber nicht muss! Denn im Restaurant „Pfote und Kralle“ stehen für Stubentiger zwar Mäuse auf der Speisekarte, es steigen jedoch zwei äußerst ungleiche und zugleich hoch kultivierte Gegner in den Ring: In vollendeter Höflichkeit entwickeln die Katze, distinguierter Erfolgs-­ und Siegertyp, und die clevere, findige Maus einen Wett­streit mit einem Hauch von gruseligem Schauder, dem Kin­der oft sehr viel mehr abgewinnen können als Erwachsene. Hübsch angerichtet zwischen Petersilie und Beilage auf Mister Maxwells Teller, nicht gerade eine Pole-Position (!), setzt die Maus alles daran, um mit Witz und gespielter Coolness ihrem Schicksal ein Schnippchen zu schlagen. Es geht eine Weile hin und her, steht mitunter höchst bedrohlich auf der Kippe und bleibt bis zum Schluss spannend.

Dieses aberwitzige und hintersinnige Katz- und Mausspiel wurde zurecht vom ForeWod Magazin mit der Goldmedaille des „Book of the Year Award“ ausgezeichnet.

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Frank Asch, Devin Asch (Ill.): „Mister Maxwells Maus“
Foto: Frank Asch, Autor und Illustrator
Co-Autor Devin Asch lässt sich nicht gern fotografieren, weshalb sein Bild hier fehlt.

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8. Impuls- und Wahrnehmungskontrolle mit Krokodilen üben

Etwa ab dem dritten Lebensjahr lernen Kinder, Fantasie und Wirklichkeit zu unterscheiden, erklärt Prof. Dr. Karl L. Holtz vom Institut für lösungsorientierte Beratung und Supervision (ILBS) im Begleittext zu Mercer Mayers „Da liegt ein Krokodil unter meinem Bett“.

Die Fantasiegestalten von Kindern stehen anfangs oft stellvertretend für Angst, Wut, Verlassenheitsgefühle oder erlittene Kränkungen. Jedes Kind muss aber lernen, seine Angst und seinen Ärger zu kontrollieren und gleichzeitig seine Fantasiewelten von der Realität zu unterscheiden. Eine Herausforderung nicht nur für Kinder! Wie viele Eltern wurden nicht schon abends ins Kinderzimmer zurückgerufen, weil sich darin ein „Ungeheuer“ versteckt hatte?

Aber nicht jedes Kind findet eine so genial einfach Idee, wie der kleine Junge in Mayers Geschichte, um seine Panik in ein Heldenepos umzuwandeln! Weil seine Eltern das Krokodil unter seinem Bett einfach nicht sehen wollen, findet der Junge selbst pfiffige Lösungen, um sich seiner Angst zu stellen und das Monster trickreich unter seinem Bett hervor- und aus seinem Leben wegzulotsen. Er bändigt so nicht nur sein Krokodil, sondern darf sich zum Ende sogar als Beschützer seines eigenen Papas fühlen.

Mercer Mayer ist Autor und Illustrator von mehr als 300 Kinder- und Bilderbüchern. Es gibt kaum einen renommierten Preis in diesem Genre, den er noch nicht erhalten hätte.

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Mercer Mayer: „Da liegt ein Krokodil unter meinem Bett“

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9. Wohin mit den tristen Tagen?

„Wolkentage“ von Alice Brière-Haquet und Monica Barengo handelt von guten und von schlechten Tagen, von der Unbeständigkeit der Gefühle, die kleine Menschen ebenso überkommen wie große. Deshalb kann dieses außergewöhnliche Bilderbuch auch dazu dienen, Kindern depressiver Eltern auf behutsame Weise eine Tür zu deren Gefühlswelt zu öffnen, vor der Kinder sonst hilflos oder bei sich selbst die Schuld suchend verharren würden.

Die französische Autorin Alice Brière-Haquet erzählt davon, dass an manchen Tagen nichts gelingen will. Der Kopf ist wie von einer Wolke umhüllt. Am liebsten möchte man sich verkriechen. Doch dann kann es sein, dass die Wolken sich über Nacht verflüchtigen. Das Leben fühlt sich wieder frisch und strahlend an wie die Natur nach einem Regenguss.

Die italienische Grafikerin Monica Barengo setzt mit großer Virtuosität und nuancenreich die widersprüchlichen Gefühle in Szene. Sie wählt dabei eine zeitlose Bilderwelt, die das unendliche Schwanken der Stimmungen vollendet widerspiegelt. „Wolkentage“ ist eine leicht zu fassende Parabel auf alles, was im Leben schwer und bedrückend sein kann, künstlerisch anspruchsvoll umgesetzt, die große und kleine Leser begeistern wird.

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Alice Brière-Haquet, Monica Barengo: „Wolkentage“

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10. Omas gab es schon vor den Dinosauriern

„Josefina – ein Name wie ein Klavier“ von Jaap Robben und der Illustratorin Merel Eyckermann beginnt so: „Omas sind alt. Sehr alt. Manche von ihnen waren schon vor den Dinosauriern da. Meine Oma heißt Oma. Und Josefina Florentina. Das klingt wie ein Klavier.“ Wer wollte eine Geschichte von einem kleinen Jungen und einer altersdementen Oma wieder aus der Hand legen, die mit solch tollkühnen Gedankensprüngen beginnt? Katapultieren sie den Leser nicht auf direktem Wege in die Vorstellungswelt eines Kindes und – einer verwirrten Großmutter? Nicht ganz so schnell!

Jaap Robben erfindet keine Enkel-Oma-Beziehung. Sein Buch berichtet auf warmherzige Weise, wie es dazu kommen konnte, dass Oma jetzt alles vergisst. Der Erzähler nimmt ein kleines Kind mit auf eine Reise durch das Leben seiner Großmutter. Station für Station begleiten Texte und Bilder sie von Omas Kindheit bis in ihr hohes Alter. Am Ende der Reise findet das Kind seine Oma Josefina gar nicht mehr seltsam.

„Ein wunderbares Buch, in dem ein warmes Herz schlägt. Ein Herz für Kinder. Ein Herz für Omas. Ein Herz für die Zeit, die Verbindungen zwischen ihnen knüpft.“
(Edward van de Vendel, Autor von „Ein Hund wie Sam“)

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Jaap Robben, erel Eyckermann (Ill.):„Josefina – ein Name wie ein Klavier“

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11. Veranstaltungstipps: Carl-Auer Akademie empfiehlt!

Carl-Auer Akademie

2. bis 5. November 2017, Heidelberg
4. Tagung Mentales Stärken
U. a. mit Ben Furman, Eberhard Hauser, Hans-Dieter Hermann, Dan Nadeau, Bertrand Piccard, Gunther Schmidt, Bernhard Trenkle und Juliane Votteler

Carl-Auer-Literaturtipps:
Bernhard Trenkle: „Die Löwen-Geschichte – Hypnotisch-metaphorische Kommunikation und Selbsthypnosetraining“
Bernhard Trenkle: „3 Bonbons für 5 Jungs – Strategische Hypnotherapie in Fallbeispielen und Geschichten“
Consuelo Casula: „Gärtner, Prinzessinnen, Stachelschweine – Metaphern und Geschichten für die persönliche und berufliche Entwicklung“

3. bis 5. November 2017, Schleiden
„Heimat – Aspekte in Beratung und Therapie – Counseling in Beziehung zu Raum und Zeit“ – 30. Jahrestagung des BVPPT
Das Counseling begleitet und initiiert Prozesse, die Reflexion, Veränderung und Neuanfang ermöglichen. Die Tagung lädt dazu ein, die vielfältigen Facetten von Heimat zu erkunden.

Carl-Auer-Literaturtipps:
Birgit Theresa Koch (Hrsg.): „Junge Flüchtlinge auf Heimatsuche – Psychosoziales und pädagogisches Handeln in einem sensiblen Kontext“
Mechtild Erpenbeck: „Wirksam werden im Kontakt – Die systemische Haltung im Coaching“
Michael Müller: „Einführung in narrative Methoden der Organisationsberatung“

16. bis 17. November 2017, Kassel
BKJPP Banner
Jahrestagung des BKJPP
Das Motto der diesjährigen Tagung des Berufsverbands für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie in Deutschland lautet „Sucht und Sehnsucht – Wege und Irrwege“. Hier geht es zur Online-Anmeldung.

Carl-Auer-Literaturtipps:
Andrea Kaindl: „Chillen unterm Sorgenbaum – Chronische Schmerzen bei Kindern und Jugendlichen. Ein verhaltens- und hypnotherapeutisches Behandlungsmanual“
Eia Asen, Michael Scholz (Hrsg.): „Handbuch der Multifamilientherapie“
Justine van Lawick, Margreet Visser: „Kinder aus der Klemme – Interventionen für Familien in hochkonflikthaften Trennungen“

16. bis19. November 2017, Bad Lippspringe
DGH Kongress 2017 – „Hypnose Körper und Seele in Balance“
U. a. mit Dr. Brian Alman, Melchior Fischer, Dr. Woltemade Hartman, Dr. Maggie Phillips, Dr. Dirk Revenstorf, Dr. Gunther Schmidt, Dr. Ute Stein, Dr. Reinhold Zeyer, Dr. Agnes Kaiser Rekkas, Claudia Weinsprach 

Carl-Auer-Literaturtipps:
Reinhold Zeyer: „Hypnotherapeutische Strategien bei akutem und chronischem Stress“
Agnes Kaiser Rekkas: „Vollmond am Strand – Hypnotische Sprache in 70 Tranceanleitungen“
Ernest L. Rossi, Milton H. Erickson: „Gesammelte Schriften von Milton H. Erickson – Studienausgabe in 6 Bänden“
Brian M. Alman: „Weniger Stress – mehr Kindheit! - Ein Stressbewältigungsprogramm für Kinder, ihre Eltern und Lehrer“

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12. Simon, Weber and Friends: Seminare, Kurse und (Inhouse-)Angebote

simonweberfriends

20.11. bis 25. 11.2017, Berlin
Training: Gruppendynamik I
Trainings bieten den Lernraum, um die Selbstorganisation sozialer Systeme studieren zu können und sich gleichzeitig experimentell in seiner eigenen sozialen Wirksamkeit zu erfahren und zu erproben. Die systemtheoretische Reflexion der Prozesse bietet eine einzigartige Möglichkeit, Theorie und Praxis zusammenzubringen und ganz konkret aufeinander zu beziehen. Im Mittelpunkt des Trainings stehen die Selbsterfahrung mit Gruppenprozessen als sozialen Selbstorganisationsprozessen und die Reflexion der eigenen Beiträge dazu.
Leitung: Fritz B. Simon, Gerhard P. Krejci

Carl-Auer-Literaturtipps:
Oliver König, Karl Schattenhofer: „Einführung in die Gruppendynamik“
Oliver König, Karl Schattenhofer: „Einführung in die Fallbesprechung und Fallsupervision“
Klaus Antons, Monika Stützle-Hebel (Hrsg.): „Feldkräfte im Hier und Jetzt – Antworten von Lewins Feldtheorie auf aktuelle Fragestellungen in Führung, Beratung und Therapie“

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Kongressbuchhandlung
Die Heidelberger Kongressbuchhandlung versorgt Sie zuverlässig mit passender Fachliteratur direkt am Veranstaltungsort. Lassen Sie sich an unseren Büchertischen beraten!
Wichtiger Hinweis: Wer Veranstaltungen früher planen möchte, findet auf unserer Website einen umfangreichen Veranstaltungskalender.
Und noch ein Tipp: News und Informationen zum Carl-Auer Verlag, zu den Autoren und Publikationen finden Sie auf unserer Website unter Neuigkeiten sowie über Facebook, Twitter, Youtube und Xing. Alle lieferbaren Publikationen erhalten Sie direkt im Carl-Auer Shop.
Die Zustellung erfolgt deutschlandweit kostenlos!

mit herzlichen Grüßen
Ihr Carl-Auer Team

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