Liebe Freunde des Carl-Auer Verlags,

in Beratung und Therapie ist der Wonnemonat Mai selten Thema. Gegebenenfalls wird professioneller Beistand nötig, wenn hoffnungsfroh angebahnte Paarbeziehungen sich suboptimal entwickeln. Manche Verstrickung löst sich von allein auf. Manchmal müssen Paar- und Sexualtherapeuten behutsam intervenieren.

Da Paarbeziehungen eben nur eine Beziehungsform unter vielen sind, wirken sich auch ihre Irritationen auf andere Beziehungen aus, besonders intensiv auf solche zu nahestehenden Menschen. Kinder gestresster, zerstrittener oder getrennter Eltern sind oft ganz direkt betroffen. Die heutigen Buchvorstellungen kreisen deshalb um Hilfsangebote für belastete oder kriselnde Paar- und Familienbeziehungen.

Lesern, bei denen fachlich wie privat alles super läuft, wird die Lektüre – rein prophylaktisch betrachtet – auch nicht schaden. Wer nämlich weiß, wo Fallstricke lauern, kann seine eigene Beziehungsgestaltung entsprechend achtsam ausrichten und Herzschmerz so vielleicht vermeiden oder vermeiden helfen.

1. Angelika Eck mit neuer Kolumne

„Der erotische Raum – Fragen der weiblichen Sexualität in der Therapie“ ist soeben in einer neuen Auflage erscheinen. Die Herausgeberin Angelika Eck hat für ihr Buch ein hochkarätiges AutorInnenteam versammelt, das Themen der weiblichen Erotik facettenreich, subtil und auf fachlich höchstem Niveau darstellt. Die Praxis zeigt, dass für viele Frauen ihre vermeintliche Unlust ein Hauptmotiv ist, eine Beratung aufzusuchen. Eine zentrale Botschaft des Buches lautet deshalb, das Phänomen Unlust ernst zu nehmen und als eine Kompetenz zu wertschätzen. Andere – darunter auch tabubesetzte – Themen wie Vaginismus, Orgasmusstörungen sowie die Rolle der Fantasien in der Therapie werden ebenfalls für die Beratungsarbeit aufbereitet. Das Buch hilft Therapeuten dabei, die allzu häufig als ambivalent empfundene weibliche Erotik besser zu verstehen.

Angelika Eck beantwortet seit Kurzem für das ZEITmagazin ONLINE in der Kolumne „Schlafzimmerblick“ heikle Fragen der Leserinnen und Leser.

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Angelika Eck (Hrsg.): „Der erotische Raum – Fragen der weiblichen Sexualität in der Therapie“

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2. Ein Aufklärungsbuch für Therapeuten

Ulrich Clements „Dynamik des Begehrens – Systemische Sexualtherapie in der Praxis“ ist ein weiteres fundiertes Lehr- und Fachbuch für Paar- und Sexualtherapeuten. Der renommierte Autor interessiert sich darin für Gegensätze und Unterschiede der Partner, für ihre Ambivalenzen ebenso wie für ihre Gemeinsamkeiten. Die ganze Bandbreite der Emotionen versteht er als Ressource für die therapeutische Arbeit, die jenseits des trivialen Bekenntnisses „Sex macht Spaß“ eine gewollte, bejahende Sexualität ermöglichen soll.

„Das Buch liefert keine fertigen Antworten, sondern auf Studien gestützte Ableitungen und Vermutungen. Und das ist gut so, denn meines Erachtens sind die Themen rund um Sex, Lust und Begehren zu komplex, als dass sie allgemein abgehandelt und schubladisiert werden können. Ulrich Clement als sehr erfahrener Sexualtherapeut, hat aus seinen Ableitungen jedoch klare, sofort anwendbare Anleitungen für die systemische Sexualtherapie konzipiert.“
Marlise Santiago für socialnet.de

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Ulrich Clement: „Dynamik des Begehrens – Systemische Sexualtherapie in der Praxis“

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3. Aus der Praxis der Paartherapie

„Spielraum des Paares – Wagnis und Entwicklung in der Paartherapie“ von Stefan Eikemann ist kein Ratgeberbuch. Es richtet sich vor allem an systemisch praktizierende Paartherapeuten. In seiner Rezension des Buches schickt Stephan Mühlich vom Online-Portal Evangelische Aspekte voraus, dass eine Besonderheit von Paarbeziehungen im westlichen Kulturraum darin liege, dass es unter dem Prinzip der Selbstverwirklichung häufig zu Zielkonflikten in Partnerschaften komme.

Weiter schreibt er: „Eikemann nutzt Elemente der Spieltheorie, um mit Paaren deren eigene Spielräume zu betreten. Das Spiel der Bedeutungen kann neue Räume für die Beziehung und für die eigene und die gemeinsame Geschichte erschließen. Wer sich von den manchmal theoretischen Reflexionen des ersten Teils nicht abschrecken lässt und neugierig bleibt auf den Verlauf des Buches, wird im zweiten Teil mit sehr verständlichen Beispielen aus der Praxis der Paartherapie belohnt, die vielleicht sogar unverhoffte Ratgeberqualitäten für eigenes Verhalten und eigene Lebensgeschichte haben können.“

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Stefan Eikemann: „Spielraum des Paares – Wagnis und Entwicklung in der Paartherapie“

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4. Vorbildlicher Theorie-Praxis-Transfer

Das Programm „Kinder aus der Klemme – Interventionen für Familien in hochkonflikthaften Trennungen“ von Justine van Lawick und Margreet Visser findet in einem Multifamilientherapie-Setting statt. Es zielt auf getrennt lebende Eltern, die sich nicht zu einer Einigung über eine gute Organisation ihrer Elternschaft durchringen können, deren Streit eskaliert ist und die infolgedessen ihre Kinder aus dem Blick verloren haben. Je eine Elterngruppe arbeitet parallel zu einer Kindergruppe.

Das international erfolgreiche Programm gilt sowohl durch das Arbeiten in Gruppen als auch wegen der Einbeziehung familiärer Netzwerke als besonders wirksam. Aufbauend auf dem Konzept der Autorinnen und unterstützt durch Spenden bietet das Berliner Zentrum für Präsenz und Kompetenz in Beziehungen (PUK) inzwischen kostenlos Workshops für Familien in der Krise und ihre Netzwerke aus Freunden, Verwandten, Patchwork-Angehörigen an. Ein tolles Beispiel für gelingenden Theorie-Praxis-Tansfer!

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Justine van Lawick, Margreet Visser: „Kinder aus der Klemme – Interventionen für Familien in hochkonflikthaften Trennungen“

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5. Trennungs-, Scheidungs- und Patchworkfamilien vorurteilslos begegnen

Trennung und Scheidung spielen sich selten hinter verschlossenen Türen ab. Wenn schulpflichtige Kinder beteiligt sind, kann die Veränderung der familiären Situation Thema in Elternsprechstunden und Fallbesprechungen werden, zum Beispiel mit einem Schulspycholgen. Der „Spickzettel für Lehrer“ von Katja Baumer, „Elterngespräche mit Trennungs-, Scheidungs- und Patchworkfamilien“, hat das Ziel, Lehrern ihre eigenen Vorurteile gegen neue Formen von Familie bewusst zu machen und ihnen Wege zu einer aufgeschlossenen Haltung gegenüber alternativen Familienstrukturen zu ebnen. Von einer verständnisvollen Kommunikation zwischen Eltern und Schule profitieren vor allem die Kinder.

Der Spickzettel von Katja Baumer eignet sich ganz nebenbei als handlicher Crashkurs in Sachen systemischer Gesprächsführung, der trotz seiner Ausrichtung auf schulische Erfordernisse in vielen anderen Kommunikationskontexten auch gute Dienste leisten kann.

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Katja Baumer: „Elterngespräche mit Trennungs-, Scheidungs- und Patchworkfamilien“

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6. Was Pendelkinder bewegt

Viele Kinder leben abwechselnd bei verschiedenen Bezugspersonen. Diese Kinder müssen sich den Regeln und Gewohnheiten verschiedener Haushalte und Gemeinschaften anpassen. Balancehalten im Widerstreit von Verunsicherung und Geborgenheit heißt die gewaltige Herausforderung, die sie ohne die aufmerksame Unterstützung von Erwachsenen kaum bewältigen können.

Deshalb brauchen sie Ruhe und Auszeiten für das Verarbeiten der neuen Lebenssituation. Was wäre dafür besser geeignet als ein Malbuch, in das sie sich versenken können, um Seite für Seite ihre “zwei Zuhause“ in der Erinnerung – oder der Fantasie? – und anschließend auf Papier entstehen zu lassen? Wer sich die Zeit nimmt, gemeinsam mit den Kindern die Bilder anzusehen, kann viel über ihre Gefühle – gute wie belastende – erfahren. „Meine zwei Zuhause“ von Ben Furman und Illustrator Mathias Weber sollte auch bei wohlwollenden und anteilnehmenden Großeltern nicht fehlen, die Pendelkinder in ihrer Familie haben.

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Ben Furman, Mathias Weber (Ill.): „Meine zwei Zuhause“

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7. Familienrekonstruktion richtig verstehen

Familienrekonstruktion nach Virginia Satir und Familienaufstellung sind nicht dasselbe!
Die Familienrekonstruktion ist ein Verfahren der Familientherapie, das unter anderem mithilfe von Rollenspielen Familienstrukturen der Herkunftsfamilie bewusst macht. Es ist Ilke Crones besonderes Verdienst, diese Unterscheidung mit fachlicher Präzision in „Das vorige Jetzt – Familienrekonstruktion in der Praxis“ deutlich gemacht zu haben. Selbstverständlich ist das nicht der einzige Vorzug ihres Buches, aber ein wichtiger, wie ein Leser aus Österreich bestätigt:

„Ich habe mich gefreut und bin Ihnen sehr dankbar, dass sie dieses Buch gemacht haben. Seit meiner Ausbildung in systemischer Familientherapie bin ich von der Familienrekonstruktion höchst beeindruckt. Einmal konnte ich Virginia Satir live erleben! Die Wirksamkeit in der umfassenden Persönlichkeitsentwicklung ist für mich unbestritten, ebenso wie für die soziale und persönliche Kompetenz von PsychotherapeutInnen. Ihr Buch kann das gut belegen. Ich finde das Buch gegenwärtig so wertvoll, weil ich immer schon bedauert habe, dass es ständig zu Verwechslungen, beziehungsweise zu keiner klaren Unterscheidung kommt. So hoffe ich, dass das Format Familienrekonstruktion nun wieder mehr ins Blickfeld rückt.“
(Dr. M. Kastenhuber, Psychotherapeut aus Linz)

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Ilke Crone: „Das vorige Jetzt – Familienrekonstruktion in der Praxis“

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8. Marion Lockert über „Perlen der Aufstellungsarbeit“

Wir haben Marion Lockert, Herausgeberin von „Perlen der Aufstellungsarbeit – Tools für systemisch Praktizierende“, getroffen und über ihr neues Buch und die Perspektiven der Aufstellungsarbeit gesprochen. Anfangs sei ihr gar nicht klar gewesen, wohin genau das Buchprojekt steuern würde, meinte sie und sagte weiter:
„Auch wenn das vorab von mir gar nicht bewusst intendiert war, ist das dabei herausgekommen: State of the Art – zu meiner großen Freude! Ich glaube, dass der zweiten Generation der Aufsteller mit der Emanzipation von ihren „Altvätern und -Müttern“ der Mut gewachsen ist, viel experimentierfreudiger zu werden, ganz neue und individuellere Wege zu gehen. Die Aufstellungsarbeit wird also bunter, wird immer mehr andere therapeutische oder persönlichkeitsentwickelnde Ansätze integrieren, spannende und nützliche Synthesen hervorbringen.“
Lesen Sie hier das ganze Interview.

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Marion Lockert (Hrsg.): „Perlen der Aufstellungsarbeit – Tools für systemisch Praktizierende“

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9. Neuerscheinungen im Mai

Endlich ist es soweit: Das große dreiteilige Hypnosemanual, herausgegeben von Anges Kaiser Rekkas, kommt in den Buchhandel. Das Manual ist ein unentbehrlicher Begleiter durch sämtliche Phasen der therapeutischen Qualifizierung, der professionellen Arbeit und der wissenschaftlichen sowie der anwendungsorientierten Absicherung von Hypnotherapeuten.
Ab Erscheinen für drei Monate zum Subskriptionspreis!

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Agnes Kaiser Rekkas (Hrsg.): „Hypnose und Hypnotherapie – Manual für Praxis, Fortbildung und Lehre“

Michael E. Harrer tritt erstmals den Beweis an, dass Hypnose und Achtsamkeit aufgrund ihrer offenkundigen Ähnlichkeiten und Unterschiede, einander optimal ergänzen und sich wechselseitig verstärken.

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Michael E. Harrer: „Hypnose und Achtsamkeit – Zwei Schwestern auf dem Tandem“

Roland Kachler zeigt, wie frühe Verluste in der Kindheit oder Jugend hypnosystemisch und mittels Ego-State-Therapie bearbeitet werden können. Zentral ist dabei, dass die Beziehung zum Verstorbenen geklärt und gestaltet werden muss.

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Roland Kachler: „Nachholende Trauerarbeit – Hypnosystemische Beratung und Psychotherapie bei frühen Verlusten“ (Porträt © M. Fuchs)

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10. „20 Rezepte für systemisches Denken“

Die Formen-Tagung mit Fritz B. Simon am 4. Mai in Berlin ist eine hervorragende und seltene Gelegenheit, systemisches Denken in der Kommunikationspraxis und zentrale Begriffe, wie Kopplung, im Kontext zu betrachten. Fritz B. Simons „Formen – Zur Kopplung von Organismus, Psyche und sozialen Systemen“ bildet dabei einen Bezugsrahmen. Von einem Diskurs über Theorie-Praxistransfers zu sprechen, wäre vielleicht nicht ganz falsch. Simon selbst hat – vermeintlich lässig – als Motto „20 Rezepte für systemisches Denken, mit denen sie durchs Leben kommen“ ausgegeben. Die Veranstalter Torsten Groth und Gerhard P. Krejci beschreiben die Sache so:

„Eine Form ist als Einheit von System und Umwelt definiert. Unterschiedliche Systeme, seien es Organismus, Psyche oder soziale Systeme (Familien, Teams, Organisationen …), fungieren füreinander als Umwelten und sind miteinander gekoppelt. Überleben, Gesundheit und (wie auch immer definierter) Erfolg von Systemen hängen von deren Fähigkeit ab, die Kopplungen zu ihren Umwelten nützlich (mit) zu gestalten. Formen treten daher in den Mittelpunkt des Interesses des Praktikers. Jede Art von Therapie, Beratung, Führung oder Management ist als Arbeit an und mit Kopplungen zu verstehen (meist ohne dass dies den jeweiligen Professionen bewusst ist und explizit reflektiert wird).
In seinem jüngst erschienenen Buch „Formen“ hat Fritz B. Simon Kopplungen in allen möglichen Ausprägungen, Notwendigkeiten, Möglichkeiten und Unmöglichkeiten theoretisch verdichtet beschrieben. Was dies konkret für die professionelle Praxis, die Kunst und das Handwerk der Therapie, der Beratung, des Managements, des Lebens ... heißen kann und welche Ideen und Impulse dies liefert, gilt es gemeinsam zu erkunden."

Die Formen-Tagung findet am 4. Mai in Berlin statt. Wer systemisch nicht nur als ein Inventarstück aus seinem modischen Jargon einsetzt, erhält bei dieser Tagung beste Kopplungsangebote. Die anderen vermutlich auch. Restplätze vorhanden, jetzt anmelden!
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Fritz B. Simon: „Formen – Zur Kopplung von Organismus, Psyche und sozialen Systemen“

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11. Veranstaltungstipps: Carl-Auer Akademie empfiehlt!

Carl-Auer Akademie ======

20. bis 23. Juni 2019, Bremen
„Reden reicht nicht!?“ – Brainspotting, Embodiment, EMDR, EMI, IADC, Klopftechniken, PEP und mehr – Was ist dran?
3. Fachkongress zu bifokal-multisensorischen Interventionstechniken im Congress Centrum Bremen: Die Anmeldung für den Hauptkongress läuft bereits! Weitere Informationen zur Tagung hier.

Carl-Auer-Literaturtipp:
Michael Bohne, Matthias Ohler, Gunther Schmidt, Bernhard Trenkle (Hrsg.): „Reden reicht nicht!? – Bifokal-multisensorische Interventionsstrategien für Therapie und Beratung“

4. bis 5. Mai 2018, Ludwigshafen
„Schmerz und Trauma“ – 20. Jahrestagung der DGPSF
Zweitägige Veranstaltung der Deutschen Gesellschaft für psychologische Schmerztherapie und -forschung e.V.
Mit Michael Dobe

Carl-Auer-Literaturtipps:
Andrea Kaindl: „Chillen unterm Sorgenbaum – Chronische Schmerzen bei Kindern und Jugendlichen. Ein verhaltens- und hypnotherapeutisches Behandlungsmanual“
Mark P. Jensen: „Hypnose bei chronischem Schmerz – Ein Behandlungsmanual“
Michael Dobe, Boris Zernikow: „Rote Karte für den Schmerz – Wie Kinder und ihre Eltern aus dem Teufelskreis chronischer Schmerzen ausbrechen“
Reinert Hanswille, Annette Kissenbeck: „Systemische Traumatherapie – Konzepte und Methoden für die Praxis“
Maggie Phillips: „Chronische Schmerzen behutsam überwinden – Anleitungen zur Selbsthilfe“

4. und 5. Mai 2018, München
Jubiläums-Workshop und Fest – Der Verein zur Förderung der Familientherapie und -beratung (vft) in München feiert im Mai sein 40-jähriges Jubiläum mit einem Workshop mit Eia Asen.

Carl-Auer-Literaturtipps:
Eia Asen: „So gelingt Familie – Hilfen für den alltäglichen Wahnsinn“
Eia Asen, Michael Scholz: „Praxis der Multifamilientherapie“

10. bis 13. Mai 2018, Heidelberg
„Äskulap meets Hypnose“ – Medizinische Hypnose und ärztliche Kommunikation
Wirksame Kommunikationsstrategien für den herausfordernden Praxisalltag sind heute gefragter denn je. Hier kann das vielfältige Wissen aus der Hypnotherapie effektiv für unterschiedlichste Praxissituationen eingebracht und integriert werden.

Mit Gunther Schmidt, Bernhard Trenkle, Sabine Fruth, Klaus-Diethart Hüllemann, Mark P. Jensen, Andrea Kaindl, Agnes Kaiser Rekkas, Liz Lorenz-Wallacher, Ortwin Meiss, Elvira Muffler, Manfred Prior und anderen.

Carl-Auer-Literaturtipps:
Agnes Kaiser Rekkas (Hrsg.): „Hypnose und Hypnotherapie – Manual für Praxis, Fortbildung und Lehre“ Erscheint im Mai 2018!
Consuelo Casula: „Gärtner, Prinzessinnen, Stachelschweine – Metaphern und Geschichten für die persönliche und berufliche Entwicklung“
Cornelie C. Schweizer: „Das Praxisbuch der hypnotherapeutischen Raucherentwöhnung – 66 Interventionen für Freiatmer“
Elvira Muffler (Hrsg.): „Kommunikation in der Psychoonkologie – Der hypnosystemische Ansatz“
Klaus-D. Hüllemann: „Patientengespräche besser gestalten – Gebrauchsanleitungen für helfende Kommunikation“

23. bis 25. Mai 2018, Essen-Werden
Bundestagung Multifamilientherapie – Motivierende Vielfalt. Wie sich Neues erfindet aus der Kopplung von Kontexten, Kulturen und Milieus.
Mit: Ben Furman, Filip Caby, Rainer Schwing und anderen.

Carl-Auer-Literaturtipps:
Eia Asen, Michael Scholz (Hrsg.): „Handbuch der Multifamilientherapie“
Frank Früchtel, Erzsébet Roth: „Familienrat und inklusive, versammelnde Methoden des Helfens“
Ben Furman: „Ich schaffs! – Spielerisch und praktisch Lösungen mit Kindern finden. Das 15-Schritte-Programm für Eltern, Erzieher und Therapeuten“

24. bis 25. August 2018, Wien
Bilderbücher in der Therapie – Workshop mit der Expertin für Kinder- und Jugendliteratur Gabriele Hoffmann und Dr. Hans-Bernhard Petermann, Philosoph und Bildungswissenschaftler. Die Veranstaltung richtet sich an Kindertherapeuten, die mit Bilder- und Kinderbüchern arbeiten. Weitere Informationen: ohler@carl-auer.de

Carl-Auer-Literaturtipps:
Roddy Doyle, Freya Blackwood (Ill.): „Ganz die Mutter“
Ben Furman, Mathias Weber (Ill.): „Meine zwei Zuhause“
Peter Carnavas: „Die wichtigen Dinge“

23. Juli bis 11. August 2018, Abano Terme (I)
Metaforum

31. METAFORUM SommerCamp 2018 – METAFORUM international ist eine methodenübergreifende Ausbildungsplattform für systemische und kreative Kommunikations- und Entwicklungsmodelle. Das Spektrum an Inhalten, Methoden und Modellen für Coaching, Beratung, Training und professioneller Begleitung von Menschen ist kontinuierlich gewachsen, über 12.000 Absolventen haben hier ihre Fähigkeiten bisher weiterentwickelt. Das SommerCamp-Programm 2018 liegt jetzt vor: Schwerpunkt ist das Thema Selbststeuerung in Beratung, Therapie, Organisationsentwicklung und Führung.

Carl-Auer-Literaturtipps:
Andreas Kannicht, Bernd Schmid: „Einführung in systemische Konzepte der Selbststeuerung“
Mechtild Erpenbeck: „Wirksam werden im Kontakt – Die systemische Haltung im Coaching“
Edgar H. Schein: „Humble Consulting – Die Kunst des vorurteilslosen Beratens“
E. Noni Höfner: „Glauben Sie ja nicht, wer Sie sind! – Grundlagen und Fallbeispiele des Provokativen Stils“

27. bis 29. September 2018, Wiesloch
„Beziehungsweisen – Wandel und Wandlungen in sozialen Systemen“ – 10. Wieslocher Therapietage, eine Kooperation von WISL und Akademie im Park.
Wandel und Wandlungen sozialer Beziehungen sind Ausdruck gesellschaftlicher Veränderungen. Diese wirken umgekehrt auf die Gesellschaft zurück. Mit den Vorträgen und Workshops werden verschiedene Fokussierungen auf das Tagungsthema vorgestellt. Sie richten sich an ÄrztInnen, PsychotherapeutInnen, BeraterInnen und Coaches sowie an alle Interessierten aus pädagogischen, Sozial- und Gesundheitsberufen.

Carl-Auer-Literaturtipps:
Fritz B. Simon: „Formen – Zur Kopplung von Organismus, Psyche und sozialen Systemen“
Rolf Arnold: „Ach, die Fakten – Wider den Aufstand des schwachen Denkens“
Edgar H. Schein: „Humble Consulting – Die Kunst des vorurteilslosen Beratens“
Jakob Robert Schneider: „Herkunft, Schicksal und Freiheit – Das Gruppenunbewusste in Familiensystemen und Familienaufstellungen“

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12. Simon, Weber and Friends: Seminare, Workshops und (Inhouse-)Angebote

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3. Mai 2018, Berlin
„Wege in die Beratung“ – Seminar
Der Einstieg in das „Beratungsgeschäft“ (und damit zumeist auch in die Selbstständigkeit) stellt für viele eine interessante Herausforderung dar. Seminar für Personen, die bereit sind, ein- oder umzusteigen.
Leitung: Gerhard P. Krejci

Carl-Auer-Literaturtipps:
Gerhard P. Krejci: „Paradoxien globaler Projektteams – Mit einem Vorwort von Ewald E. Krainz“ Neu im März 2018!
Fritz B. Simon:„Einführung in die (System-)Theorie der Beratung“
Thomas Schumacher (Hrsg.): „Professionalisierung als Passion – Aktualität und Zukunftsperspektiven der systemischen Organisationsberatung“

4. Mai 2018, Berlin
Formen-Tagung – Praxisorientierte Fachtagung zur Neuerscheinung von „Formen – Zur Kopplung von Organismus, Psyche und sozialen Systemen“ von und mit Autor Fritz B. Simon
Leitung: Fritz B. Simon, Torsten Groth, Gerhard P. Krejci

Carl-Auer-Literaturtipp:
Fritz B. Simon: „Formen – Zur Kopplung von Organismus, Psyche und sozialen Systemen“

14. bis 16. Mai 2018, Berlin (Modul 1)
25. bis 27. Juni 2018, Berlin (Modul 2)
„Radikale Organisation – Selbstorganisierte Teams ohne Führungskräfte“– Vertiefungskurs VT1
Leitung: Christina Grubendorfer mit Bernd Oestereich, Torsten Groth, Rainer Kruschwitz

Carl-Auer-Literaturtipps:
Cornelia Edding, Karl Schattenhofer: „Einführung in die Teamarbeit“
James G. March: „Zwei Seiten der Erfahrung – Wie Organisationen intelligenter werden können“
Christina Grubendorfer: „Einführung in systemische Konzepte der Unternehmenskultur“

5. bis 7. Juni 2018, Berlin (Modul 1)
11. bis 13. Juli 2018, Berlin (Modul 2)
„Systemische Strategie und Geschäftsmodellentwicklung“ – Vertiefungskurs VT2 – 2018
Leitung: Torsten Groth mit Alexander Nicolai und Heike Hölzner

Carl-Auer-Literaturtipps:
Reinhart Nagel, Rudolf Wimmer: „Einführung in die systemische Strategieentwicklung“
Frank Boos, Gerald Mitterer: „Einführung in das systemische Management“
Fritz B. Simon: „Gemeinsam sind wir blöd!? – Die Intelligenz von Unternehmen, Managern und Märkten“
Jens O. Meissner: „Einführung in das systemische Innovationsmanagement“
Torsten Groth: „66 Gebote systemischen Denkens und Handelns in Management und Beratung“

11. bis 12. Juni 2018, Berlin
„Mit Lösungsfokus beraten und führen“ – Systemisch-lösungsfokussierte Organisationsentwicklung und Change-Begleitung
Im Seminar geht es unter anderem um Lösungs-, statt Problemanalyse, Fokus auf die erwünschte Zukunft, auf Ressourcen, Kooperation, Beschreibung statt Erklärung, Alltagssprache, Minimalismus und Pragmatismus, Wertschätzung.
Leitung: Susanne Burgstaller

Carl-Auer-Literaturtipps:
Susanne Burgstaller (Hrsg.): „Lösungsfokus in Organisationen – Zukunftsorientiert beraten und führen“
Insa Sparrer: „Einführung in Lösungsfokussierung und Systemische Strukturaufstellungen“
C. Otto Scharmer, Katrin Käufer:„Von der Zukunft her führen – Von der Egosystem- zur Ökosystem-Wirtschaft Theorie U in der Praxis“

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Kongressbuchhandlung

Die Heidelberger Kongressbuchhandlung versorgt Sie zuverlässig mit passender Fachliteratur direkt am Veranstaltungsort. Lassen Sie sich an unseren Büchertischen beraten!
Wichtiger Hinweis: Wer Veranstaltungen früher planen möchte, findet auf unserer Website einen umfangreichen Veranstaltungskalender.
Und noch ein Tipp: News und Informationen zum Carl-Auer Verlag, zu den Autoren und Publikationen finden Sie auf unserer Website unter Neuigkeiten, über Facebook, Twitter, Youtube und Xing. Alle lieferbaren Publikationen erhalten Sie direkt im Carl-Auer Shop.
Die Zustellung erfolgt deutschlandweit kostenlos!

mit herzlichen Grüßen
Ihr Carl-Auer Team

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