Liebe Freunde des Carl-Auer Verlags,

im letzten Newsletter haben wir das Frühjahrsprogramm 2018 vorgestellt. Die Vorschau finden Sie hier, die Bücher kommen Mitte März in den Handel und werden auf der Leipziger Buchmesse vom 15. bis 18. März 2018 gebührend in Szene gesetzt. Der Carl-Auer Verlag ist in Halle 3, Stand H109. Freuen Sie sich auf Buchpräsentationen von und mit Michael Bohne und Detlef Scholz!

Ein anderes Ereignis wirft im März seine Schatten voraus: Ostern! Die Vorstellung der Neuerscheinungen aus der Reihe Carl-Auer Kids haben wir uns deshalb für diesen Monat aufgehoben, denn wunderbar illustrierte und spannend erzählte Geschichten sind als nachhaltig wirksame Osterüberraschungen nur schwer durch Schokohasen zu toppen!

1. Boris will wissen, wer er ist

Die Handlung von Davide Calìs und Marco Somàs (Ill.) „Boris und der Ruf des Wassers“ ist so rätselhaft und seltsam fließend, dass man sie kaum nacherzählen kann: Ein kinderloses Paar entdeckt am Ufer ein kleines Wesen, über dessen Herkunft es nichts weiß. Die beiden nehmen es mit nach Hause und nennen es Boris.

Jahre vergehen, bis Boris plötzlich eine Unruhe und Sehnsucht empfindet, die ihn zu den Ufern zurücktreibt, wo seine Eltern ihn gefunden hatten. Er zieht zu den Bewohnern der Sümpfe. Seine Eltern vermissen ihr Pflegekind schmerzlich und Boris beginnt, sich wichtige, grundlegende Fragen zu stellen: Wie ähnlich sind uns Menschen, denen wir uns ähnlich fühlen? Bin ich einzigartig? Wie verwandt müssen uns Menschen sein, die wir lieben?

Die Geschichte von Boris dreht sich um Identität und Selbstwertgefühl, Individualität und Autonomie, Abgrenzung und Zugehörigkeit, ums Finden der eigenen Persönlichkeit, festgehalten in Bildern, auf denen die Bewohner des Meeres und des Festlands sich magisch begegnen.

boris-und-der-ruf-des-wassers_10207 Cali, David Soma, Marco
Davide Calì, Marco Somà (Ill.): „Boris und der Ruf des Wassers“ Erscheint im März 2018!

⇧ zum Inhaltsverzeichnis

2. „In der Wahl seiner Eltern kann man nicht vorsichtig genug sein“ (Paul Watzlawick)

Die Geschichte von Boris dreht sich um die verwirrende Entwicklungsaufgabe, die alle Heranwachsenden meistern müssen: Die eigene Persönlichkeit zu finden. Für Adoptivkinder wie Boris kann dieser Prozess problematischer sein, als für Kinder in „normalen“ Familien. Christel Rech-Simon und Fritz B. Simon erklären in „Survival-Tipps für Adoptiveltern“ vor dem Hintergrund ihrer eigenen Erfahrungen als Therapeuten und Adoptiveltern, warum elterliche oder erzieherische Verhaltensweisen, die im Umgang mit durchschnittlichen Kindern (ob adoptiert oder nicht) richtig sind, sich im Umgang mit bestimmten Adoptivkindern schlicht und einfach als falsch erweisen können.

„Dieses Buch hat uns geholfen, Fragen, die wir uns schon lange gestellt haben, zu beantworten. Wir haben dort Situationen erkannt, die auf unser Adoptivkind zutreffen, und endlich Erklärungen für so manche Verhaltensweisen gefunden. Die Probleme werden zwar durch das Lesen dieses Buches nicht gelöst, jedoch lässt es andere Blickwinkel zu, die dazu beitragen, dass wir mit bestimmten Dingen gelassener umgehen. Einfach empfehlenswert.“ (MT, www.amazon.de)

survival Rech-Simon, Christel__ Simon_Fritz
Christel Rech-Simon, Fritz B. Simon: „Survival-Tipps für Adoptiveltern“

⇧ zum Inhaltsverzeichnis

3. Wenn die Kleinfamilie Konkurrenz bekommt, ...

„Familie ist erstens etwas anderes und zweitens mehr.“ Dieser Satz steht am Anfang von Matthias Ochs und Rainer Orbans „Familie geht auch anders – Wie Alleinerziehende, Scheidungskinder und Patchworkfamilien glücklich werden“. Die Autoren verschieben den Akzent vom „Vater-Mutter-Kind-Ideal“ und berichten wertschätzend über andere Familienmodelle, deren Probleme und Chancen. Ein Buch für ‚große Leser‘, denn es scheint viel Erklärungsbedarf für neue Formen des Zusammenlebens zu geben.

Umso schwerer muss es Kindern fallen, ihre Lage zu verstehen, wenn sie in einer von sozialen oder gesellschaftlichen Normen abweichenden Familie aufwachsen. Oft werden sie von Gleichaltrigen aus traditionellen Familienmustern nicht akzeptiert. Was richten Ausgrenzung und Spott bei ihnen an, und wie kann man ihr Selbstwertgefühl stärken? Die Frage von Belinda Nowell und Míša Alexander (Ill.) „Wer hat schon eine normale Familie?“ betrifft mehr Kinder, als man denkt. Das Buch sensibilisiert, ist ein Plädoyer für mehr Vielfalt und Akzeptanz und ein echter Mutmacher!

normaleFamilie Nowell, Belinda Alexander, Misa
Belinda Nowell, Míša Alexander (Ill.): „Wer hat schon eine normale Familie?“

Familie geht anders Ochs, Matthias_© Orban, Rainer
Porträt Matthias Ochs © Konrad Gös
Matthias Ochs, Rainer Orban:
„Familie geht auch anders – Wie Alleinerziehende, Scheidungskinder und Patchworkfamilien glücklich werden“

⇧ zum Inhaltsverzeichnis

4. „Hilfe, mein Kind rastet aus!“

Kinder müssen die Integration ihrer starken Empfindungen und ihre Impulssteuerung genauso erlernen wie das Laufen und das Sprechen. Das ist nicht nur in der Trotzphase ein echte Herausforderung für alle Beteiligten. Ben Furmann erzählt in „Linda zähmt den Tiger“ von einem wütenden Mädchen und einer ratlosen Mutter.

Das Lösungsangebot, das sich schließlich aus der Familienhistorie herleitet, ist genauso überzeichnet, wie Lindas Rage. Furman und der Illustrator Mathias Weber tragen dick auf: Selbstverständlich hat Linda knallrote Haare – und der Schatten, den sie wirft, sieht aus wie ein großer wilder Tiger! Jeder kleine Wüterich wird sich auch sofort wiedererkennen, wenn sich Lindas Opa stellvertretend für alle tobsüchtigen Kinder am Boden wälzt und um sich schlägt. Einen solchen Wutausbruch mitzuerleben, ist für alle großen und kleinen Leser wirklich zum Fremdschämen. Könnte darin Furmans geheime Absicht liegen?

9783849702274 Furman, Ben Weber_Mathias
Ben Furman, Mathias Weber (Ill.): „Linda zähmt den Tiger“

⇧ zum Inhaltsverzeichnis

5. Wer ist schuld?

Wenn Kinder und Jugendliche verhaltensauffällig werden, heißt es schnell: Die Eltern haben versagt! Warum etwas schiefgelaufen ist, warum Kinder ihre Eltern beschimpfen, aggressiv sind oder sich komplett verweigern, lässt sich wesentlich besser verstehen, wenn man gut systemisch auf die Schuldzuweisungen an Einzelne verzichtet, sagt Anton Hergenhan in „Wenn Lukas haut – Systemisches Coaching mit Eltern aggressiver Kinder“. Er nimmt statt dessen das „System Familie“ in den Blick.

In den mit „Basalkriterien“ überschriebenen Kapiteln führt Hergenhan Schritt für Schritt in grundlegende Aspekte der Gesprächsführung ein: Er kontrastiert autoritäre mit systemischer Führung, erläutert das Konzept der persönlichen Präsenz und die positive Beachtung von Symptomen. Prägnante Fallbeispiele sensibilisieren für Alltagssituationen und weisen Wege, wie Eltern und Erzieher sich selbst und die Kinder aus negativen Automatismen und Wiederholungsmustern befreien und zu konstruktiven Kommunikationsformen (zurück)finden können.

Lukas Hergenhan, Anton
Anton Hergenhan: „Wenn Lukas haut – Systemisches Coaching mit Eltern aggressiver Kinder“

⇧ zum Inhaltsverzeichnis

6. Dem eigenen Herzen folgen

„Prinzessin Pompeline traut sich“ von Brigitte Minne und der Illustratorin Trui Chielens beginnt morgens beim Aufwachen der kleinen Heldin, und man fragt sich bis zum Schluss, ob sie noch immer träumt, während ihre märchenhafte Geschichte zu Ende erzählt wird. Die Handlung wirkt zunächst konventionell und wenig zeitgemäß: Aus dem ganzen Königreich treffen an diesem Tag heiratswillige Prinzen ein. Pompeline braucht sich nur einen auszusuchen und, man ahnt es, das junge Paar wird glücklich leben bis an sein seliges Ende.

Aber Pompeline erlebt keinen Kitschroman, sondern ein echtes Märchen! Als sie sich nicht für einen Prinzen, sondern für eine Prinzessin entscheidet und ihr aus dieser Entscheidung solche Kräfte zuwachsen, dass sie sich und ihrer Liebe gegen alle Widerstände unbeirrt treu bleiben kann, entfaltet die Geschichte ihren ganzen unwahrscheinlichen Zauber. Es ist eine grandiose Ermutigung dazu, seinem Herzen zu folgen, auch gegen alle Konventionen eines feudalen Hofes. Es geht um Liebe, Selbstvertrauen, Toleranz, Überwinden von Vorurteilen, Akzeptanz, Einstehen für sich selbst, und am Ende wird – wie in jedem Märchen – alles gut.

Pompeline Minne, Brigitte + schwein Chielens, Trui
Brigitte Minne, Trui Chielens (Ill.): „Prinzessin Pompeline traut sich“

⇧ zum Inhaltsverzeichnis

7. Schnell die Decke über den Kopf gezogen!

Der Kindertherapeut Ben Furman hat mit dem Illustrator Mathias Weber schon einige Bücher der Reihe Carl-Auer Kids gestaltet. Gemeinsam ist ihnen, dass die Themen mitten aus der Erlebniswelt von Kindern kommen und feinfühlig Antworten auf deren Sorgen und Nöte geben. So auch in „Antons Albtraum“.

Anton ist so sehr von seinen eigenen Träumen verängstigt, dass er nicht mehr einschlafen kann. Als seine Eltern eines Abends ausgehen wollen und Anton deshalb bei seiner Oma übernachten muss, erzählt er ihr von seinen schlimmen Träumen. Ausgerechnet die Oma gibt Anton einen entscheidenden Tipp, wie er mit der Horrorgeschichte, die ihn Nacht für Nacht ängstigt, umgehen sollte.

Mathias Weber setzt Antons Albtraum in so starke Bilder um, dass man sich am liebsten wie Anton die Decke über den Kopf ziehen möchte. Der begnadete Zeichner hat schon zahlreiche Kinderbücher illustriert und mitgestaltet, so z. B. Klassiker wie „Die kleine Hexe“, „Das kleine Gespenst“, „Der kleine Wassermann“ und „Jim Knopf“, für die er die Innenbuchillustrationen koloriert hat.

Antons_Albtraum Ben_Furman Mathias_Weber
Ben Furman, Mathias Weber (Ill.): „Antons Albtraum“

⇧ zum Inhaltsverzeichnis

8. Ben Furman kennt keine „Problemkinder“

Ben Furman kann man mit Fug und Recht als einen Freund der Kinder bezeichnen. Die Reihe „Ich schaffs!“ ist für Kinder kreiert, die keine Probleme, sondern nur Fähigkeiten haben. Fähigkeiten, die es ihnen erlauben, sich zu entwickeln und voranzukommen. In Furmans Denken ist kein Platz für „Problemkinder“. Seine kreativen Ideen und Techniken, sein lösungsorientierter Ansatz leugnen dabei nicht, das es Verhaltensauffälligkeiten, Aufmerksamkeitsstörungen, Ängste und schlechte Angewohnheiten bei Kindern gibt.

Die „Ich schaffs!“-Methode besteht aus 15 Schritten, die Kindern und Jugendlichen helfen, Schwierigkeiten positiv und konstruktiv zu überwinden. Inzwischen hat Ben Furman das Programm mit Ergänzungsbüchern und Arbeitspostern erweitert. Die Reihe gibt ganz konkrete Anleitung, wie man Ziele mit Kindern formulieren und Schritt für Schritt erreichen kann. Sie gehört nicht umsonst zu den Bestsellern des Carl-Auer Verlags.

9783896705006 Ben_Furman
Ben Furman: „Ich schaffs! Spielerisch und praktisch Lösungen mit Kindern finden – Das 15-Schritte-Programm für Eltern, Erzieher und Therapeuten“

⇧ zum Inhaltsverzeichnis

9. Kinderbuch oder Graphic Novel?

„Mister Maxwells Maus“ ist eine rasant erzählte Parabel des Autoren- und Illustratorenteams Frank und Devin Asch, die es einem schwer macht, zu entscheiden, ob die Geschichte eher für Erwachsene oder Kinder gedacht ist. Oft sind es die Kinder, die Storys mit einem Hauch von gruseligem Schauder noch mehr abgewinnen können als Erwachsene. Im besten Fall bereitet der Schlagabtausch auf Messers Schneide, den sich hier eine kultivierte Katze und eine clevere Maus liefern, beiden Lesergruppen jede Menge Spaß. Worum gehts?

Im Restaurant „Pfote und Kralle“ stehen für Stubentiger Mäuse auf der Speisekarte, und so landet das Mäuschen zwischen Petersilie und Beilage auf dem Teller von Mister Maxwell und setzt alles daran, um mit Witz und gespielter Coolness seinem Schicksal ein Schnippchen zu schlagen beziehungsweise dem Kater von der Gabel zu springen. Es entwickelt sich ein aberwitziges Hin und Her. Für alle Menschen mit Sinn für groteske Überzeichnung und schwarzen Humor ist „Mister Maxwells Maus“ sehr zu empfehlen!

maxwell_cover_200 Asch_Frank_2
Frank Asch, Devin Asch (Ill.): „Mister Maxwells Maus“

⇧ zum Inhaltsverzeichnis

10. Ein abgründiges Lesevergnügen

Der Autor von „Boris und der Ruf des Wassers“, Davide Calì, ist aufmerksamen Lesern kein Unbekannter. Er hat zusammen mit der Zeichnerin Claudia Palmarucci auch „Das Duplikat“ gestaltet, die erste Graphic Novel im Carl-Auer Verlag. „Warum ich dieses Buch übersetzt habe?“, fragte Fritz B. Simon. „Es ist einfach großartig!“ Calì erzählt die Geschichte eines modernen Sisyphos, der von seinem Chef mit Arbeit so überhäuft wird, dass er kein Privatleben mehr führen kann. Als er seinen Vorgesetzten um Entlastung bittet, geschieht etwas Ungeheuerliches: Er erhält einen Doppelgänger, der den privaten Teil seiner Existenz für ihn erledigen soll, während er selbst an die Arbeit zurückgeschickt wird. Dort überfallen ihn Zweifel, ob er wirklich er selbst oder sein eigener Doppelgänger ist.

Die ganze Doppelbödigkeit dieses Vexierspiels erschließt sich erst in den Zeichnungen der großartigen Illustrationskünstlerin Claudia Palmarucci. Sie spinnt mit kühler Handschrift ein Netz aus visuellen Zitaten aus der Kunst- und Filmgeschichte. Die Bildzitate eröffnen einen riesigen Deutungshorizont mit Anleihen bei Philosophie, Soziologie, Kunst und Literatur, der sich immer wieder in andere Richtungen ausdehnt. Ein Buch, das aufmerksame Leser so schnell nicht mehr loslässt!

duplikat_nl Cali, David_nl Palmarucci, Claudia_nl
Davide Calì, Claudia Palmarucci (Ill.): „Das Duplikat“

⇧ zum Inhaltsverzeichnis

11. Besuchen Sie uns auf der Leipziger Buchmesse 2018!

Vom 15. bis 18. März 2018 ist wieder Leipziger Buchmesse, und der Carl-Auer Verlag präsentiert das neue Frühjahrsprogramm. Sie finden uns in Halle 3, Stand H 109.

Am Freitag, den 16. März 2018 stellt Michael Bohne live ab 12:30 Uhr „Bitte klopfen! (Arabisch/Deutsch)– Anleitung zur emotionalen Selbsthilfe“ vor. Gleich anschließend fragt Matthias Eckoldt ab 13:15 Uhr „Kann sich das Bewusstsein bewusst sein?“ Beide Präsentationen finden im Forum „Seelische Gesundheit“, Halle 3, H 300 statt. Im Anschluss an die Buchvorstellungen haben die Zuschauer Gelegenheit, Fragen zu stellen und Bücher signieren zu lassen. Wir freuen uns auf zahlreiche interessierte Gäste!

bitteklopfenarabisch Bohne, Michael__
Porträt: Michael Bohne © Anja Weber
Michael Bohne: „Bitte klopfen! (Arabisch/Deutsch)– Anleitung zur emotionalen Selbsthilfe“

Bewusstsein Eckoldt, Matthias__
Porträt Matthias Eckoldt © Kirsten Breustedt
Matthias Eckoldt: „Kann sich das Bewusstsein bewusst sein?“

⇧ zum Inhaltsverzeichnis

12. „Formen“ – Tagung am 4. Mai 2018 in Berlin

Die Organisatoren der Tagung „Formen“, die am 4. Mai 2018 aus Anlass der Veröffentlichung von Fritz B. Simons „Formen – Zur Kopplung von Organismus, Psyche und sozialen Systemen“ stattfinden wird, haben weitere Informationen zu den Themen der Veranstaltung veröffentlicht. Auf der Website von Simon, Weber and Friends heißt es dazu unter anderem: „In seinem jüngst erschienenen Buch ‚Formen‘ hat Fritz B. Simon Kopplungen in allen möglichen Ausprägungen, Notwendigkeiten, Möglichkeiten und Unmöglichkeiten theoretisch verdichtet beschrieben. Was dies konkret für die professionelle Praxis, die Kunst und das Handwerk der Therapie, der Beratung, des Managements, des Lebens ... heißen kann und welche Ideen und Impulse dies liefert, gilt es gemeinsam zu erkunden.“ Mehr dazu und zur Anmeldung.

Simon_Formen_10225_Cover Simon, Fritz_klein
Fritz B. Simon: „Formen – Zur Kopplung von Organismus, Psyche und sozialen Systemen“

⇧ zum Inhaltsverzeichnis

13. Veranstaltungstipps: Carl-Auer Akademie empfiehlt!

Carl-Auer Akademie

20. bis 23. Juni 2019, Bremen
„Reden reicht nicht!?“ – Brainspotting, Embodiment, EMDR, EMI, IADC, Klopftechniken, PEP und mehr – Was ist dran?
Der 3. Fachkongress zu bifokal-multisensorischen Interventionstechniken im Congress Centrum Bremen wirft seine Schatten voraus: Die Anmeldung für den Hauptkongress läuft. Bis zum 15. März 2018 gibt es einen Sonderpreis. Mehr zum Frühbucherrabatt und weitere Informationen zur Tagung hier

Carl-Auer-Literaturtipp:
Michael Bohne, Matthias Ohler, Gunther Schmidt, Bernhard Trenkle (Hrsg.): „Reden reicht nicht!? – Bifokal-multisensorische Interventionsstrategien für Therapie und Beratung“

1. bis 3. März 2018, Dresden
Jahrestagung der DeGPT – „Trauma und Gesellschaft – Psychotraumatologie im gesellschaftlichen Diskurs“

Carl-Auer-Literaturtipps:
Reinert Hanswille, Annette Kissenbeck: „Systemische Traumatherapie – Konzepte und Methoden für die Praxis“
Alexander Korittko: „Posttraumatische Belastungsstörungen bei Kindern und Jugendlichen“

15. März 2018, Essen
Eia Asen zu Gast im ifs: Fachtag „Mentalisierungs-Inspirierte Systemische Therapie mit Familien und Paaren“
Die Veranstaltung gibt eine Einführung in die theoretischen Grundlagen dieses Therapieansatzes. Der Schwerpunkt liegt auf der Praxis der MBT-F. Klinische Beispiele werden anhand von zahlreichen Videos demonstriert und praktische Übungen für die Arbeit in verschiedenen Settings sollen Teilnehmern helfen, Techniken auszuprobieren und über Anwendungsmöglichkeiten in ihren eigenen spezifischen Arbeitskontexten zu reflektieren.

Carl-Auer-Literaturtipps:
Eia Asen, Michael Scholz (Hrsg.): „Handbuch der Multifamilientherapie“
Justine van Lawick, Margreet Visser: „Kinder aus der Klemme – Interventionen für Familien in hochkonflikthaften Trennungen“
Frank Früchtel, Erzsébet Roth: „Familienrat und inklusive, versammelnde Methoden des Helfens“

15. bis 18. März 2018, Bad Kissingen
M.E.G.-Jahrestagung 2018 – Hypnotherapie: „Grenzen überwinden – das Mögliche (er)finden“ 
Die M.E.G.-Jahrestagung 2018 beschäftigt sich mit dem Thema aus unterschiedlichen Perspektiven. Ein weiterer Fokus der Tagung wird – passend zum 40-jährigen Jubiläum der M.E.G. – auf der (Weiter-)Entwicklung der Hypnotherapie in Deutschland in diesem Zeitraum liegen.

Carl-Auer-Literaturtipps:
Cornelie C. Schweizer: „Das Praxisbuch der hypnotherapeutischen Raucherentwöhnung – 66 Interventionen für Freiatmer“ Neuerscheinung!
Bernhard Trenkle: „3 Bonbons für 5 Jungs – Strategische Hypnotherapie in Fallbeispielen und Geschichten“
Ernest L. Rossi, Milton H. Erickson: „Gesammelte Schriften von Milton H. Erickson – Studienausgabe in 6 Bänden“

26. bis 28. April 2018, Wiesloch
„Und wohin ziehen die Drachen nun?“ … – 20 Jahre Organisationsaufstellungen – 15 Jahre infosyon, internationaler Kongress für OrganisationsaufstellerInnen. Unter dem Titel „Derselbe Wind lässt viele Drachen steigen“ fand 1998 eine richtungsweisende Konferenz in Wiesloch statt. Die Drachen stiegen, und Systemische Organisationsaufstellungen haben sich auf vielfältige Weise ausdifferenziert.

Vorträge von: Gunthard Weber, Torsten Groth, Kirsten Nazarkiewicz, Georg Müller-Christ, Jan Jacob Stam, Matthias Varga von Kibéd 

Workshops mit: Ah Fung, Friedrich Assländer, Katrina Barry, Guni Baxa, Diana Drexler, Christine Essen, Guillermo Echegaray, Marianne Franke- Gricksch, Gerhard Gigler, Stephanie Hartung, Judith Hemming, Klaus Horn, Birgt Theresa Koch, Erdmuthe Kunath, Albrecht Mahr, Georg Müller-Christ, Jane Petersen, Julio Príncipe, Cecilio Regojo, Claude Rosselet, Roswitha Riepl, Ruth Sander, Georg Senoner, Insa Sparrer, Jan Jacob Stam, Gerhard Stey, Gunthard Weber. (Ein Teil der Workshops auf Englisch.)

Eine Kooperation von Dr. Gunthard Weber, Claude Rosselet, infosyon e. V., Akademie im Park in Zusammenarbeit mit dem Wieslocher Institut für systemische Lösungen (WISL) und der Carl-Auer Akademie, Heidelberg (CAA).
Zur Anmeldung!

Carl-Auer-Literaturtipps:
Gunthard Weber, Claude Rosselet (Hrsg.): „Organisationsaufstellungen – Grundlagen, Settings, Anwendungsfelder“
Claude Rosselet, Georg Senoner: „MANAGEMENT MACHT SINN – Organisationsaufstellungen in Managementkontexten“
Insa Sparrer, Matthias Varga von Kibéd: „Klare Sicht im Blindflug – Schriften zur Systemischen Strukturaufstellung“
Torsten Groth: „66 Gebote systemischen Denkens und Handelns in Management und Beratung“
Marion Lockert (Hrsg.): „Perlen der Aufstellungsarbeit – Tools für systemisch Praktizierende“

1. bis 2. Juni 2018, Heidelberg
24. bis 25. August 2018, Wien
Bilderbücher in der Therapie – Workshop mit der Expertin für Kinder- und Jugendliteratur Gabriele Hoffmann und Dr. Hans-Bernhard Petermann, Philosoph und Bildungswissenschaftler. Weitere Informationen: ohler@carl-auer.de

Carl-Auer-Literaturtipps
Roddy Doyle, Freya Blackwood (Ill.): „Ganz die Mutter“
Ben Furman, Mathias Weber (Ill.): „Meine zwei Zuhause“
Susi Bohdal: „Selina, Pumpernickel und die Katze Flora“
Peter Carnavas: „Die wichtigen Dinge“

23. Juli bis 11. August 2018, Abano Terme (I)
Metaforum
31. METAFORUM SommerCamp 2018 – METAFORUM international ist eine methodenübergreifende Ausbildungsplattform für systemische und kreative Kommunikations- und Entwicklungsmodelle. Das Spektrum an Inhalten, Methoden und Modellen für Coaching, Beratung, Training und professioneller Begleitung von Menschen ist kontinuierlich gewachsen, über 12.000 Absolventen haben hier ihre Fähigkeiten bisher weiterentwickelt. Das SommerCamp-Programm 2018 liegt jetzt vor: Schwerpunkt ist das Thema Selbststeuerung in Beratung, Therapie, Organisationsentwicklung und Führung.

Carl-Auer-Literaturtipps:
Andreas Kannicht, Bernd Schmid: „Einführung in systemische Konzepte der Selbststeuerung“
Mechtild Erpenbeck: „Wirksam werden im Kontakt – Die systemische Haltung im Coaching“
Edgar H. Schein: „Humble Consulting – Die Kunst des vorurteilslosen Beratens“
E. Noni Höfner: „Glauben Sie ja nicht, wer Sie sind! – Grundlagen und Fallbeispiele des Provokativen Stils“

⇧ zum Inhaltsverzeichnis

14. Simon, Weber and Friends: Seminare, Workshops und (Inhouse-)Angebote

simonweberfriends

3. Mai 2018, Berlin
„Wege in die Beratung“ – Seminar
Der Einstieg in das „Beratungsgeschäft“ (und damit zumeist auch in die Selbstständigkeit) stellt für viele eine interessante Herausforderung dar. Seminar für Personen, die bereit sind, ein- oder umzusteigen.
Leitung: Gerhard P. Krejci

Carl-Auer-Literaturtipps:
Joana Krizanits: „Einführung in die Methoden der systemischen Organisationsberatung“
Fritz B. Simon:„Einführung in die (System-)Theorie der Beratung“
Roswita Königswieser, Martin Hillebrand: „Einführung in die systemische Organisationsberatung“
Gerhard P. Krejci: „Paradoxien globaler Projektteams – Mit einem Vorwort von Ewald E. Krainz“ Neu im März 2018!

4. Mai 2018, Berlin
„Formen“-Tagung
Mit Fritz B. Simon, Torsten Groth und Gerhard P. Krejci

Carl-Auer-Literaturtipp:
Fritz B. Simon: „Formen – Zur Kopplung von Organismus, Psyche und sozialen Systemen“ Neuerscheinung!

14. bis 16. Mai 2018, Berlin (Modul 1)
25. bis 27. Juni 2018, Berlin (Modul 2)
„Radikale Organisation– Selbstorganisierte Teams ohne Führungskräfte“– Vertiefungskurs VT1
Leitung: Christina Grubendorfer mit Bernd Oestereich, Torsten Groth, Rainer Kruschwitz

Carl-Auer-Literaturtipps:
Cornelia Edding, Karl Schattenhofer: „Einführung in die Teamarbeit“
James G. March: „Zwei Seiten der Erfahrung – Wie Organisationen intelligenter werden können“
Christina Grubendorfer: „Einführung in systemische Konzepte der Unternehmenskultur“

5. bis 7. Juni 2018, Berlin (Modul 1)
11. bis 13. Juli 2018, Berlin (Modul 2)
„Systemische Strategie und Geschäftsmodellentwicklung“ – Vertiefungskurs VT2 – 2018
Leitung: Torsten Groth mit Alexander Nicolai und Heike Hölzner

Carl-Auer-Literaturtipps:
Reinhart Nagel, Rudolf Wimmer: „Einführung in die systemische Strategieentwicklung“
Frank Boos, Gerald Mitterer: „Einführung in das systemische Management“
Fritz B. Simon: „Gemeinsam sind wir blöd!? – Die Intelligenz von Unternehmen, Managern und Märkten“
Jens O. Meissner: „Einführung in das systemische Innovationsmanagement“
Torsten Groth: „66 Gebote systemischen Denkens und Handelns in Management und Beratung“

18. bis 23. Juni 2018, Berlin
Gruppendynamik II – Ein Training für Fortgeschrittene
Leitung: Fritz B. Simon, Gerhard P. Krejci, Andreas Peteranderl

Carl-Auer-Literaturtipps:
Oliver König, Karl Schattenhofer: „Einführung in die Fallbesprechung und Fallsupervision“
Oliver König, Karl Schattenhofer: „Einführung in die Gruppendynamik“
Fritz B. Simon: „Einführung in die Systemtheorie des Konflikts“

⇧ zum Inhaltsverzeichnis

Kongressbuchhandlung

Die Heidelberger Kongressbuchhandlung versorgt Sie zuverlässig mit passender Fachliteratur direkt am Veranstaltungsort. Lassen Sie sich an unseren Büchertischen beraten!
Wichtiger Hinweis: Wer Veranstaltungen früher planen möchte, findet auf unserer Website einen umfangreichen Veranstaltungskalender.
Und noch ein Tipp: News und Informationen zum Carl-Auer Verlag, zu den Autoren und Publikationen finden Sie auf unserer Website unter Neuigkeiten, über Facebook, Twitter, Youtube und Xing. Alle lieferbaren Publikationen erhalten Sie direkt im Carl-Auer Shop.
Die Zustellung erfolgt deutschlandweit kostenlos!

mit herzlichen Grüßen
Ihr Carl-Auer Team

Carl Auer auf Twitter folgenCarl Auer auf Facebook