Liebe Freunde Carl-Auer Verlags

Astrid Lindgren hatte auf die Frage, was ein gutes Kinderbuch auszeichnet, stets dieselbe lakonische Antwort parat: „Dass es gut ist!“ Als wir vor einigen Jahren anfingen, Bilderbücher aufzulegen, voll Vertrauen in unsere verlegerische Erfahrung und unseren Spieltrieb, waren auch wir zuversichtlich, dass etwas Gutes daraus werden würde. Inzwischen haben sich die Carl-Auer Kids zu einer eigenständigen Reihe mit einer stetig wachsenden Fangemeinde gemausert.
Die besondere Qualität der Bücher liegt in ihrer diskreten therapeutischen Wirksamkeit, in der Unaufdringlichkeit ihrer Botschaften. Die Geschichten sind offen, manchmal rätselhaft und mysteriös, aber stets im Erfahrungskontext ihrer kleinen Leser fest verankert. Ihr Erfolg hat uns ermutigt, erstmals ein „Bilderbuch“ für Erwachsene anzubieten. Wir wünschen seinem Helden Xavier dieselbe freundlichen Aufnahme am Büchermarkt wie seinen kleinen Geschwistern Bodo, Anton, Selina und Co!

1. „Das Duplikat“ – Die erste Graphic Novel von Carl-Auer

„Das Duplikat“ erzählt die mysteriöse Geschichte des Büroangestellten Xavier, eines modernen Sisyphos, der von seinem Chef mit Arbeit so überhäuft wird, dass er kein Privatleben mehr führen kann. Als er seinen Vorgesetzten um Entlastung bittet, geschieht etwas Ungeheuerliches: Xavier erhält einen Doppelgänger, der den privaten Teil seiner Existenz zu Hause für ihn erledigen soll, während er selbst in die Bürowelt zurückgeschickt wird. Dort überfallen ihn Zweifel, ob er wirklich der Original-Xavier ist oder vielleicht nur das Duplikat seines Alter Egos daheim.
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Die ganze Doppelbödigkeit dieses Vexierspiels aus „echt und unecht“ erschließt sich erst in den Zeichnungen der großartigen Illustrationskünstlerin Claudia Palmarucci. Sie spinnt mit kühler Handschrift ein Netz aus visuellen Zitaten aus der Kunst- und Filmgeschichte. So entsteht ein Bilderrätsel, das zu lösen ein wahrlich erlesenes Vergnügen bereitet. (Für die Bequemen unter den Rezipienten: Hier gibt die Illustratorin persönlich Auskunft über ihre Quellen.) Ganz nebenbei eröffnen die Bildzitate einen riesigen Deutungshorizont mit Anleihen aus Philosophie, Soziologie, Kunst und Literatur, der sich immer wieder in andere Richtungen ausdehnt. Ein Buch, das aufmerksame Leser so schnell nicht mehr loslässt!
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Davide Calì, Claudia Palmarucci (Ill.): „Das Duplikat“

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2. Neue Abenteuer mit Bodo

„So wie du“ lautet der Titel des neuen „Bodo“ vom vielleicht umtriebigsten Star der deutschen Kinderbuch-Szene, Stefan Gemmel, und der belgischen Künstlerin Marie­-José Sacré. Das erfolgreiche Duo führt uns zurück in den Wald von Tohuwabohu zu Bodo, dem großen freundlichen Drachen, und seinen Freunden. Diesmal begegnet er einer kleinen Maus. Die wünscht sich nichts sehnlicher, als einmal so beeindruckend und stark zu sein, wie Bodo. Dieser wiederum fände es ganz toll, zur Abwechslung als unauffälliges Mäuschen statt als großer Drache durch die Welt zu huschen.
Nach dem Erfolg von „Du bist richtig, wie du bist“ erzählen Stefan Gemmel und die vielfach ausgezeichnete Illustratorin Marie-José Sacré die Abenteuer des Drachen Bodo gekonnt weiter: Ging es im ersten Bodo-Buch um Be- und Ausgrenzung, Pflicht und Neigung, Traum und Realität, ist der neue Bodo eine feine Parabel um Bewunderung, Selbst­annahme und Freundschaft. Und wer weiß, welche Bodo-Geschichten in Zukunft noch auf die großen und kleinen Leser warten?

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Stefan Gemmel, Marie­-José Sacré (Ill.): „So wie du“
Stefan Gemmel, Marie­-José Sacré (Ill.): „Du bist richtig, wie du ist

Schon sehr bald, nämlich auf der Leipziger Buchmesse, können Sie Stefan Gemmel live erleben, wo der Vorleseweltmeister seinen Bodo zum Leben erwecken wird. Alle Veranstaltungen des Carl-Auer Verlags auf der Buchmesse finden Sie hier.

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3. Katz-und Maus-Spiele

„Mister Maxwells Maus“ des Vater­-Sohn­-Teams Frank und Devin Asch ist eine typische Fabel um große und um kleine Tiere. Es geht ums Fressen und Gefressenwerden.
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Aber diesmal steigen zwei äußerst kultivierte Gegner in den Ring. In vollendeter Höflichkeit entwickeln die Katze, ganz distinguierter Erfolgs-­ und Siegertyp, und die clevere, findige Maus einen Wett­streit mit einem Hauch von gruseligem Schauder, dem Kin­der oft sehr viel mehr abgewinnen können als Erwachsene. Im Restaurant „Pfote und Kralle“ stehen für Stubentiger nämlich Mäuse auf der Speisekarte, und so landet das Mäuschen – hübsch angerichtet zwischen Petersilie und Beilage – auf dem Teller von Mister Maxwell und setzt alles daran, um mit Witz und gespielter Coolness seinem Schicksal ein Schnippchen zu schlagen. Es geht eine Weile hin und her und steht mitunter höchst bedrohlich auf der Kippe. Doch am Ende wird (fast) alles gut.
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Frank Asch, Devin Asch (Ill.): „Mister Maxwells Maus“
Foto: Frank Asch, Autor und Illustrator
Co-Autor Devin Asch lässt sich nicht gern fotografieren, weshalb sein Bild hier fehlt.

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4. Heute Mama, morgen Papa

Papa und Mama sind für Trennungskinder nicht nur zwei Elternteile, sondern oft zwei Welten: Das alte Zuhause mit nurmehr einer vertrauten Bezugsperson und eine ungewohnte neue Umgebung mit der anderen. „Meine zwei Zuhause“ von Ben Furman und Mathias Weber (Ill.) versucht, den Spagat für die Kinder erträglich zu machen, denn Vorfreude und Traurigsein wechseln sich vor allem in der Eingewöhnungszeit in schneller Folge ab. Balancehalten im Widerstreit von Verunsicherung und Geborgenheit heißt die gewaltige Herausforderung für Pendelkinder.
Das Malbuch stellt die verschiedenen Räume einander gegenüber, statt sie getrennt zu behandeln: Mein Schlafzimmer hier, mein Schlafzimmer dort, beide auf einen Blick. Auf jeder Doppelseite des Buches können Kinder eine Brücke zwischen den zwei Welten schlagen und diese bewusst und aktiv gestalten. Ausdrücklich ermutigt Ben Furman sie, die Zeichnungen mit Fotos zu ergänzen und beiden Zuhause eigene (Fantasie-)Namen zu geben. Das Tolle an diesem Malbuch – wie an jedem anderen Buch auch – ist, dass man es einfach einstecken, mitnehmen und anderen zeigen kann. Die verstehen dann sofort, wie es hier und dort und vielleicht auch in einem selbst gerade aussieht.
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Ben Furman, Mathias Weber(Ill.) : „Meine zwei Zuhause“

Wer Lust hat, die Arbeitstechniken eines Kinderbuch-Illustrators näher kennenzulernen, kann Mathias Weber während der Arbeit an „Antons Albtraum“, einem früheren Buchprojekt mit Ben Furman, über die Schulter schauen. Hier geht's zum Video.
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Ben Furman, Mathias Weber (Ill.): „Antons Albtraum“

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5. Besuchen Sie uns auf der Leipziger Buchmesse!

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Am 23. März 2017 fällt in Leipzig der Startschuss für den großen Bücherfrühling. Der Carl-Auer Verlag präsentiert sich mit seinen druckfrischen Neuerscheinungen und einem neuen, größeren Stand in Halle 3, H 109. Außerdem sind wir in Kooperation mit dem „Forum seelische Gesundheit“ beim Lesefest „Leipzig liest“ mit dabei. Vier Autoren präsentieren ihre Bücher und stellen sich live den Fragen des Publikums. Veranstaltungsort ist das Forum Sach- und Fachbuch in Halle 3, H 300.
Hier die Termine auf einen Blick:
Donnerstag, den 23. März 2017 ab 12:00 Uhr:
Mechtild Erpenbeck: „Wirksam werden im Kontakt – Die systemische Haltung im Coaching“
Donnerstag, den 23. März 2017 ab 12:30 Uhr:
Detlef Scholz: „#Familie – Entspannter Umgang mit digitalen Medien“
Freitag, den 24. März 2017, ab 12:00 Uhr
Stefan Gemmel: „Du bist richtig, wie du bist“
Samstag, den 25. März 2017, ab 12:00 Uhr
Rolf Arnold: „Wie man wird, wer man sein kann – 29 Regeln zur Persönlichkeitsbildung“

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

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Carl-Auer auf der Leipziger Buchmesse 2016

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6. Veranstaltungstipps: Die Carl-Auer Akademie empfiehlt

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8. bis 11. März 2017, Heidelberg
„International Systemic Research Conference 2017“
Susan McDaniel, Präsidentin der US-amerikanischen Psychologischen Vereinigung APA, wird die Konferenz eröffnen. Vorträge halten u.a. Bruce Wampold, William Pinsof, Sheila Mc Namee, Renos Papadopoulos und Leslie Greenberg. Den Abschlussvortrag halten Peter Fonagy und Eia Asen gemeinsam. Zahlreiche Workshops zu systemischen Forschungsmethoden rahmen die Konferenz ein.

Carl-Auer-Literaturtipps:
Tom Levold, Michael Wirsching (Hrsg.): „Systemische Therapie und Beratung – das große Lehrbuch“
Eia Asen: „So gelingt Familie – Hilfen für den alltäglichen Wahnsinn“
Übrigens: Eia Asen wird zusammen mit Prof. Michael Scholz im Carl-Auer Herbstprogramm 2017 ein neues „Handbuch der Multifamilientherapie“ herausgeben!

13. bis 14. März 2017, Naumburg
„7. Bundeskongress Elternkonsens“
Wenn zwei sich streiten, was braucht das Kind?! – Der Kongress richtet sich an Mitglieder der am Familienrechtsstreit beteiligten Professionen und interessierte Personen.
Unter anderen mit Ansgar Röhrbein, Matthias Ohler

Carl-Auer-Literaturtipps:
Katja Baumer: „Elterngespräche mit Trennungs-, Scheidungs- und Patchworkfamilien“ Neuerscheinung!
Joseph Duss-von Werdt: „Einführung in Mediation“
Andreas Eickhorst, Ansgar Röhrbein (Hrsg.): „‚Wir freuen uns, dass Sie da sind!‘ – Beratung und Therapie mit Vätern“

12. bis 18. März 2017, Leipzig
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3. Ostdeutscher Psychotherapeutentag
Die Ostdeutsche Psychotherapeutenkammer lässt sich vom Reformationsjubiläum inspirieren und setzt sich zwar nicht mit religiösen Fragen, aber doch mit dem auseinander, was man unter „Konfessionen in der Psychotherapie“ verstehen kann.

Carl-Auer-Literaturtipps:
Kurt Ludewig: „Entwicklungen systemischer Therapie – Einblicke, Entzerrungen, Ausblicke“
Peter Fuchs: „Die Verwaltung der vagen Dinge – Gespräche zur Zukunft der Psychotherapie“
Fritz B. Simon, Margarete Haaß-Wiesegart, Xudong Zhao: „Zhong De Ban oder: „Wie die Psychotherapie nach China kam – Geschichte und Analyse eines interkulturellen Abenteuers“

23. bis 26. März 2017, Bad Kissingen
M.E.G.-Jahrestagung
„Trauma – Konflikte – Kulturen: Hypnotherapie und was uns verbindet“
Unter anderen mit Consuelo Casula, Agnes Kaiser Rekkas, Dirk Revenstorf, Heinz-Wilhelm Gößling, Annalisa Neumeyer, Tilman Rentel, Daniel Wilk und Matthias Ohler

Carl-Auer-Literaturtipps:
Consuelo Casula: „Gärtner, Prinzessinnen, Stachelschweine – Metaphern und Geschichten für die persönliche und berufliche Entwicklung“ Neuerscheinung!
Bernhard Trenkle: „3 Bonbons für 5 Jungs – Strategische Hypnotherapie in Fallbeispielen und Geschichten“
Heinz-Wilhelm Gößling: „Hypnose für Aufgeweckte – Hypnotherapie bei Schlafstörungen“
Michael Bohne, Matthias Ohler, Gunther Schmidt, Bernhard Trenkle (Hrsg.):
„Reden reicht nicht!? – Bifokal-multisensorische Interventionsstrategien für Therapie und Beratung“

25. bis 27. Mai 2017, Heidelberg
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„Was ist der Fall? Und was steckt dahinter? – Diagnosen in Systemischer Theorie und Praxis“
Während der gesamten Anmeldefrist gilt ein Gruppenrabatt: Ab fünf Teilnehmern werden pro Person 50,00 € weniger berechnet.
Extra für Carl-Auer-Kunden: Bei Anmeldung bis zum 26. März 2017, 23:06 Uhr mit dem Code CAA wird ein Rabatt von 50 € gewährt.

Carl-Auer-Literaturtipps:
Hans Lieb: „Störungsspezifische Systemtherapie – Konzepte und Behandlung“
Wilhelm Rotthaus: „Suizidhandlungen von Kindern und Jugendlichen“ Neuerscheinung!
Roland Schleiffer: „Das System der Abweichungen – Eine systemtheoretische Neubegründung der Psychopathologie“
Gerhard Dieter Ruf: „Bipolare Störungen“ Neuerscheinung!

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7. Simon, Weber and Friends: Seminare, Workshops und (Inhouse-)Angebote

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4. bis 5. April 2017, Berlin
„Systemische Marktentwicklung“: Branding, Employer Branding, Internal Branding, Brand Behavior, Brand Communication … revisited by Systemtheorie
Im Seminar werden die Grundlagen der systemischen Markenentwicklung vermittelt und anhand von Praxisfällen reflektiert.
Leitung: Christina Grubendorfer

Carl-Auer-Literaturtipp:
Christina Grubendorfer: „Einführung in systemische Konzepte der Unternehmenskultur“

6. bis 7. Mai 2017, Heidelberg
Autorencoaching
Der erfolgreiche Weg zum eigenen Buch
In diesem zweitägigen Workshop erklärt eine ausgewiesene Fachfrau, Beate Ch. Ulrich, Geschäftsführerin des Carl-Auer Verlags, die professionellen Schritte auf dem Weg zum eigenen Buch.
Leitung: Beate Charlotte Ulrich

17. bis 18. Mai 2017, Berlin
„Einführung in systemisches Denken und Handeln“
Unterschiede, die Unterschiede machen! – Das Seminar wendet sich an Führungskräfte und Berater, die schon vom „Systemischen“ gehört haben und sich eine sichere systemische Denkbasis verschaffen wollen.
Leitung: Torsten Groth

Carl-Auer-Literaturtipp:
Fritz B. Simon: „Einführung in Systemtheorie und Konstruktivismus“

19. Mai 2017, Institut Français Berlin
„Intelligenz und Entscheidung – Zur Aktualität von James March in agilen Zeiten“
Systemtheoretische Tagung
u. a. mit Fritz B. Simon, Torsten Groth, Stefan Kühl, Alfred Kieser, Andreas Dethleffsen, Robert Stulle, Hermann Dethleffsen
Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Carl-Auer Akademie. Hier die Kontaktdaten:
Anmeldungen online, Mail info@simon-weber.de, Telefon 06221 418671 oder Fax 06221 418672

Carl-Auer-Literaturtipp:
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Foto: © Simon Rodan
James G. March: „Zwei Seiten der Erfahrung – Wie Organisationen intelligenter werden können“
Torsten Groth: „66 Gebote systemischen Denkens und Handelns in Management und Beratung“
Fritz B. Simon: „Gemeinsam sind wir blöd!? – Die Intelligenz von Unternehmen, Managern und Märkten“

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Die Heidelberger Kongressbuchhandlung versorgt Sie zuverlässig mit passender Fachliteratur direkt am Veranstaltungsort. Lassen Sie sich an unseren Büchertischen beraten!
Wichtiger Hinweis: Wer Veranstaltungen früher planen möchte, findet auf unserer Website einen umfangreichen Veranstaltungskalender.
Und noch ein Tipp: News und Informationen zum Carl-Auer Verlag, zu den Autoren und Publikationen finden Sie auf unserer Website unter Neuigkeiten sowie über Facebook, Twitter, Youtube und Xing. Alle lieferbaren Publikationen erhalten Sie direkt im Carl-Auer Shop.
Die Zustellung erfolgt deutschlandweit kostenlos!

mit herzlichen Grüßen
Ihr Carl-Auer Team

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