Liebe Freunde des Carl-Auer Verlags,

in vielen Bundesländern beginnen die Sommerferien. Eltern fühlen sich oft verpflichtet, ihre Kinder währenddessen pausenlos zu beschäftigen. Der Hirnforscher Gerald Hüther warnt davor und meint: „Nur aus der Langeweile heraus kann ein Kind seine eigenen kreativen Ideen entwickeln.” Nicht verplante Zeit lässt Raum für Neuentdeckungen. Was für Kinder gilt, gilt für Erwachsene nicht minder! „Für den Denker und für alle empfindsamen Geister ist Langeweile jene unangenehme Windstille der Seele, welche der glücklichen Fahrt und den lustigen Winden vorangeht“, so Friedrich Nietzsche in „Die fröhliche Wissenschaft“.

Wenn aber die „lustigen Winde“ ausbleiben, sich stattdessen anhaltende Antriebslosigkeit breitmacht, droht das Bore-out-Syndrom, abgeleitet vom englischen Wort für Langeweile: boredom. Die Symptome ähneln der Erschöpfungsdepression, weshalb Burn-out und Bore-out trotz aller Unterschiede viele Gemeinsamkeiten aufweisen. Kurzzeitige Unterforderung ist völlig ungefährlich. Deshalb unser Rat an alle Gelangweilten: Lassen Sie es zu, dass Ihre Zeit sich dehnt, schrecklich zäh dahinfließt und einfach nichts passiert. Klettern Sie gedanklich auf den Mast Ihres Schiffes und halten Sie Ausschau nach – wem oder was auch immer ...

1. Tödliche Langeweile?

Fritz B. Simons „Wenn rechts links ist und links rechts – Paradoxiemanagement in Familie, Wirtschaft und Politik“ eignet sich vorzüglich, um die Eingangsgedanken zu diesem Newsletter weiterzuspinnen und auf den Punkt zu bringen.

Das zweite Kapitel handelt von Organisationen und Langeweile, respektive davon, dass Langweiligkeit Organisation braucht. Zur Begründung heißt es: „[Im] Dahinplätschern der Zeit eröffnet sich die Chance, eigenen Sinn zu finden, kreativ zu werden, sich etwas einfallen zu lassen, wie die Zeit zu nutzen ist ... Wenn dies nicht geschieht, dann bleibt die Zeit leer, ohne Inhalt und Richtung. Das ist der Grund, warum Menschen, die ihr Leben lang in Organisationen ihren Tag entsprechend den Anforderungen, die von außen an sie herangetragen wurden, gestaltet haben, nach ihrer Pensionierung sterben wie die Fliegen."

Die aufmerksame Lektüre dieses Kapitels ist also eine empfehlenswerte lebensverlängernde Maßnahme, so wie gesundes Essen, maßvoller Alkoholgenuss und regelmäßige körperliche Bewegung. Viel Vergnügen beim Nachlesen!

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Fritz B. Simon: „Wenn rechts links ist und links rechts – Paradoxiemanagement in Familie, Wirtschaft und Politik“

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2. Demenz oder Bore-out?

Bore-out wird meistens im Kontext von Schule oder Arbeit genannt. Eine Depression durch Unterforderung, ausgelöst zum Beispiel durch den plötzlichen Tod des Partners und den damit verbundenen Wegfall der gewohnten Lebensstruktur, kann aber auch Senioren in hohem Alter treffen. Psychologische Hilfe wird dann selten gewünscht oder gewährt, meint Ursula Lehr, emeritierte Professorin für Psychologie am Lehrstuhl für Gerontologie in Heidelberg. Zudem werde das Bore-out-Syndrom bei Senioren von Ärzten manchmal falsch beurteilt. „Sie nehmen mitunter an, dass die Symptome auf eine Demenz hindeuten”, sagt Lehr in einem Beitrag der Aachener Zeitung. Dabei sei etwa ein Fünftel aller Demenzfälle eigentlich auf Depressionen zurückzuführen. Und die hätten ihren Ursprung nicht selten in einem Bore-out, so Lehr.

Andrea Christoph-Gaugusch hat die Kommunikation deshalb zu einem zentralen Thema ihres Buches „DemenZen und die Kunst des Vergessens – Fünf Schritte für mehr Gelassenheit im Umgang mit Demenz“ gemacht. Darin ermutigt sie Angehörige und Betroffene, sich ressourcenorientiert den Möglichkeiten und Chancen einer Reise in ein herausforderndes, aber spannendes und noch relativ unerforschtes Land zuzuwenden. Ihr Buch ist ein Plädoyer für Achtsamkeit und Gelassenheit. Dabei setzt sie auf Kernkompetenzen der systemischen Therapie: Lösungsorientierung und Integrationsbereitschaft innerhalb des sozialen Kontextes.

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Foto A. Christoph-Gaugusch © Michael Sazel
Andrea Christoph-Gaugusch: „DemenZen und die Kunst des Vergessens – Fünf Schritte für mehr Gelassenheit im Umgang mit Demenz“

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3. Im Konfliktfall Kopfkino einschalten!

Stress erleben Kinder und Jugendliche genauso wie Erwachsene: Leistungsdruck in der Schule, Auseinandersetzungen mit Gleichaltrigen und Konflikte in der Familie. Letztere können sich in den großen Ferien häufen, denn Familienzeit ist in unserer Kultur symbolisch sehr aufgeladen. Brian M. Alman zeigt in „Weniger Stress – mehr Kindheit! – Ein Stressbewältigungsprogramm für Kinder, ihre Eltern und Lehrer“ den Heranwachsenden eine einfache Methode, um stressige Situationen zu bewältigen und Spannungen abzubauen. Sie basiert auf der Vorstellung eines „inneren Kinos“ und regt dazu an, Erlebtes aus unterschiedlichen Perspektiven jeweils neu zu betrachten. Die innere Distanzierung führt zu Entspannung und mehr Gelassenheit.

„Dieses Selbsthilfebuch richtet sich nicht nur an Eltern, TherapeutInnen und LehrerInnen, die ihren Kindern, KlientInnen und SchülerInnen Methoden der Stessbewältigung beibringen möchten, sondern ist ebenso für ältere oder eben auch erwachsene Kinder gedacht, die sich die Techniken selbst anlesen und ausprobieren möchten", schreibt Melchior Fischer in „MEGaPhon“ (08/16).

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Brain M. Alman: „Weniger Stress – mehr Kindheit! - Ein Stressbewältigungsprogramm für Kinder, ihre Eltern und Lehrer“

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4. Müßiggang ist aller Laster Anfang ...

„So kann das nicht weitergehen mit dir. Du bist zu nichts nutze! Jeder hat hier seine Aufgabe. Nur du nicht. Dir fehlt eine echte Drachenaufgabe.“ Das sagt der Löwe, der König der Tiere im Wald Tohuwabohu, zu Bodo, als er ihn wieder einmal beim süßen Nichtstun erwischt. Dem kann der Drache nichts entgegensetzen, denn Bodo war immer „ungeheuer glücklich“ und „ungeheuer zufrieden“, weil er immer „ungeheuer viel Zeit“ hatte, um „ungeheuer schöne Dinge“ zu tun, die zugegebenermaßen nicht unbedingt ungeheuer effizient waren.

In einem knallbunten Bilderbuch darf auch sprachlich dick aufgetragen werden; das wissen der erfolgreiche Kinderbuchautor Stefan Gemmel und die Illustratorin Marie-José Sacré nur zu gut. In „Du bist richtig, wie du bist“ werden sprichwörtlich gewordene gesellschaftliche Regeln à la „Erst die Arbeit, dann das Vergnügen“, „Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen“ oder „Ohne Fleiß kein Preis“ kritisch und kindgerecht hinterfragt.

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Foto M.-J. Sacré © privat
Stefan Gemmel, Marie-José Sacré (Ill.): „Du bist richtig, wie du bist“

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5. Sisyphos in der Matrix

Wenn sich berufliche Anforderungen und private Verpflichtungen dauerhaft auf höchstem Niveau wechselseitig Konkurrenz machen, ist der Burn-out so gut wie sicher. Kurze Phasen solcher Überforderung kennt vermutlich jeder Mensch. Die Kunst besteht darin, ganz persönlich eine dauerhafte und gute Vereinbarkeit beider Lebensbereiche zu erzielen, um psychisch halbwegs gesund zu bleiben. Einen Fall von grotesker „Dissoziation“ zeichnen Davide Calì und die Illustratorin Claudia Palmarucci in „Das Duplikat“ nach: In dieser Graphic Novel für Erwachsene löst ein Chef das ernsthafte Problem der Work-Life-Balance seines Mitarbeiters, indem er ihn kurzerhand verdoppelt.

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Der geklonte, von sich selbst abgespaltene Angestellte bietet hinreichende, nämlich doppelt so viele Ressourcen zur Erfüllung seiner sämtlichen professionellen und privaten Aufgaben. Dieses in Bild und Sprache eigenwillig unterkühlte Buch eignet sich hervorragend als heilsame Urlaubslektüre. „In originellen Zeichnungen und wenigen Worten wird die perverse Logik deutlich, die dazu führt, das eigene Leben zugunsten der Arbeit aufzugeben und anderen zu überlassen“, meint Fritz B. Simon, der das Duplikat übersetzt hat.

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Davide Calì, Claudia Palmarucci (Ill.): „Das Duplikat“

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6. Langeweile in der Schule

In Christa Hubrigs Fachbuch über systemisches Handeln in Unterricht und Beratung spielt die Motivation gelangweilter Schüler nur eine untergeordnete, aber höchst aufschlussreiche Rolle. Hubrig untersucht, welche Faktoren Menschen zum Lernen antreiben, wie Lernerfolge unterstützt und wie (Schul-)Versagen entgegengewirkt werden kann. Sie greift dabei Forschungsergebnisse aus der Psychologie und Hirnforschung auf und verbindet sie anschaulich mit Beispielen aus der Praxis.

Im Kontext von Schulversagen richtet Hubrig ihre Aufmerksamkeit auf demotivierende Sätze wie: „Das kannst du nicht“, „Das schaffst du nicht“ oder „Das hast du falsch gemacht“. „Schüler, die in ihrer Schulbiografie kaum Erfolge hatten, haben Überzeugungen, Verhaltensweisen und Strategien entwickelt, welche durch weitere Erfahrungen bestätigt werden“, so Hubrig. Solche Schüler werden den Unterricht stören, sich zurückziehen oder die Teilnahme ganz verweigern. Ihre Analyse von Schulversagen zeigt, dass sich Lehrern, die nicht dauernd das gesamte Problemfeld – Schulversagen und ungünstige Sozialisationsbedingungen – im Blick haben, sondern auf die einzelnen Jugendlichen in ihrer Klasse schauen, viele Fördermöglichkeiten eröffnen, die sich sofort wirkungsvoll umsetzen lassen.

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Christa Hubrig: „Gehirn, Motivation, Beziehung – Ressourcen in der Schule. Systemisches Handeln in Unterricht und Beratung“

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7. „Kopf hoch!“ – nicht nur eine Frage der Haltung

Ben Furman und Tapani Ahola haben „Raus aus dem Tief – Übungen für mehr Lebensfreude“ für all jene geschrieben, die sich dringend einen Urlaub vom eigenen Alltag wünschen, aber nicht so recht wissen, wie das zu bewerkstelligen wäre. Die beiden Autoren setzen dabei ganz auf selbstmotivierende und lösungsorientierte Kommunikation.

Als erfahrene Therapeuten wissen sie, dass Klienten häufig in Problemtrancen verharren und den vielzitierten Wald vor lauter Bäumen nicht erkennen. Ihre 25 einfachen Übungen ermöglichen Perspektivenwechsel, schaffen Abstand und geben neuen Schwung. Jeder Übung ist ein kurzer erklärender Text vorangestellt. Am Schluss gibt es Platz für eigene Notizen. Das Selbsthilfebuch ist nach demselben Prinzip aufgebaut wie Ben Furmans erfolgreiches „Ich schaffs! – Spielerisch und praktisch Lösungen mit Kindern finden – Das 15-Schritte-Programm für Eltern, Erzieher und Therapeuten“ . Warum sollten nicht auch Erwachsene von einer Methode profitieren, die Kindern offensichtlich sehr wohltut?

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Ben Furman, Tapani Ahola: „Raus aus dem Tief – Übungen für mehr Lebensfreude“

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8. Zu wenig kann zu viel sein

Zu wenig Anregung, zu wenig Bestätigung, zu wenig Selbstwirksamkeit können einen Bore-out auslösen. Zu viel Leistungs- und Erfolgsdruck ist auch schädlich. Wie fühlt man sich, wenn es einem nicht gut geht? Angespannt?

Die Geschichten in Daniel Wilks „Der Fisch, der vom Fliegen träumt – Trancegeschichten für einen anderen Blick auf die kleinen Dinge“ haben das Potenzial, Spannungszustände aufzulockern. Dabei wird der Tunnelblick von belastenden Themen „abgezogen“, ein anderer Umgang mit ihnen nahegelegt. Wilk erklärt das so: „Eine Kaffeebohne ist nicht nur dazu da, um daraus Kaffee zu kochen, sie hat auch eine Geschichte mit einer Kuh und deren Milch und vielleicht sogar ein Bewusstsein. Also gut, eine Kaffeebohne mit Bewusstsein, das ist schwer vorstellbar, aber Sie können es sich probeweise erlauben, ihr doch ein Bewusstsein zuzugestehen und währenddessen in sich hineinzufühlen, welche Bilder und Assoziationen solch ein Experiment auszulösen imstande ist.“

Das Spiel der Fantasie, der kreative Einsatz von Metaphern und inneren Bildern, wesentliche Ingredienzien der hypnotherapeutischen Arbeit (!) –in seinen Geschichten setzt Wilk sie als Mittel ein, um Stress, fehlende Freude und gesundheitliche Einschränkungen zu lindern und den Leser dazu zu ermutigen, eigene Narrative für sein Wohlbefinden zu entwickeln.

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Daniel Wilk: „Der Fisch, der vom Fliegen träumt – Trancegeschichten für einen anderen Blick auf die kleinen Dinge“

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9. Veranstaltungstipps: Carl-Auer Akademie empfiehlt!

Carl-Auer Akademie

20. bis 22. Juli 2018, Innsbruck
„Begegnungen auf Augenhöhe“ – Die hypnosystemische Tagung in Innsbruck anlässlich des 20-jährigen Bestehens des MEI-Innsbruck. Die Veranstaltung thematisiert den Aufbau wertschätzender und respektvoller Haltungen in der Begegnung von Menschen.

Carl-Auer-Literaturtipps:
Michael E. Harrer: „Hypnose und Achtsamkeit – Zwei Schwestern auf dem Tandem“
Ortwin Meiss: „Hypnosystemische Therapie bei Depression und Burnout“
Belinda Nowell, Míša Alexander (Ill.): „Wer hat schon eine normale Familie?“

23. Juli bis 11. August 2018, Abano Terme (I)
Metaforum
31. METAFORUM SommerCamp 2018 – METAFORUM international ist eine methodenübergreifende Ausbildungsplattform für systemische und kreative Kommunikations- und Entwicklungsmodelle. Das Spektrum an Inhalten, Methoden und Modellen für Coaching, Beratung, Training und professionelle Begleitung von Menschen ist kontinuierlich gewachsen. Über 12.000 Absolventen haben hier ihre Fähigkeiten bisher weiterentwickelt. Das SommerCamp-Programm 2018 liegt jetzt vor: Schwerpunkt ist das Thema Selbststeuerung in Beratung, Therapie, Organisationsentwicklung und Führung.

Carl-Auer-Literaturtipps:
Andreas Kannicht, Bernd Schmid: „Einführung in systemische Konzepte der Selbststeuerung“
Mechtild Erpenbeck: „Wirksam werden im Kontakt – Die systemische Haltung im Coaching“
Edgar H. Schein: „Humble Consulting – Die Kunst des vorurteilslosen Beratens“
E. Noni Höfner: „Glauben Sie ja nicht, wer Sie sind! – Grundlagen und Fallbeispiele des Provokativen Stils“

15. bis 16. September 2018, Potsdam
„Aktuelle Ansätze der Traumatherapie“ – DGVT-Fachtagung
In der Auswahl der Workshops werden neuere, gut evaluierte Behandlungsprogramme für Klienten mit Posttraumatischen Belastungsstörungen vorgestellt.

Carl-Auer-Literaturtipps:
Alexander Korittko: „Posttraumatische Belastungsstörungen bei Kindern und Jugendlichen“
Michael White, David Epston: „Die Zähmung der Monster – Der narrative Ansatz in der Familientherapie“
Wilhelm Rotthaus: „Ängste von Kindern und Jugendlichen“

15. bis 20. September 2018, Frankfurt a. M.
„Psychologie gestaltet“ – 51. DGPs-Kongress
Im Mittelpunkt des Kongresses steht die Bedeutung der wissenschaftlichen Psychologie für die Bewältigung individueller und gesellschaftlicher Herausforderungen.

Carl-Auer-Literaturtipps:
Roland Schleiffer: „Das System der Abweichungen – Eine systemtheoretische Neubegründung der Psychopathologie“
Bernhard Pörksen: „Die Beobachtung des Beobachters – Eine Erkenntnistheorie der Journalistik“
Fritz B. Simon, Christel Rech-Simon: „Zirkuläres Fragen – Systemische Therapie in Fallbeispielen: Ein Lernbuch“

17. bis 19. September 2018, Hamburg
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Deutscher Suchtkongress '18 – Ein breites Themenspektrum mit Beiträgen aus Suchtforschung, Suchttherapie und Versorgungspraxis mitsamt ihrer Nachbar- und Nebendisziplinen wird angesprochen.

Carl-Auer-Literaturtipps:
Rudolf Klein, Gunther Schmidt: „Alkoholabhängigkeit“
Rudolf Klein: „Lob des Zauderns – Navigationshilfen für die systemische Therapie von Alkoholabhängigkeiten“
Insoo Kim Berg, Scott D. Miller: „Kurzzeittherapie bei Alkoholproblemen – Ein lösungsorientierter Ansatz“

20. bis 22. September 2018, Oldenburg
„Ich, Du und die anderen...Selbstorganisation – Selbststeuerung und die Frage nach dem Sinn“ – 18. Wissenschaftliche Jahrestagung der DGSF

Carl-Auer-Literaturtipps:
James G. March: „Zwei Seiten der Erfahrung – Wie Organisationen intelligenter werden können“
Carolyn Daitch: „Affektregulation – Hypnotherapeutische Interventionen für überreaktive Klienten“
Humberto R. Maturana, Bernhard Pörksen: „Vom Sein zum Tun – Die Ursprünge der Biologie des Erkennens“

27. bis 29. September 2018, Wiesloch
10. Wieslocher Therapietage – „Beziehungsweisen – Wandel und Wandlungen in sozialen Systemen“
Mit Vorträgen und Workshops werden verschiedene Fokussierungen auf das Tagungsthema vorgestellt. Sie richten sich an ÄrztInnen, PsychotherapeutInnen, BeraterInnen und Coachs sowie an alle Interessierten aus pädagogischen, Sozial- und Gesundheitsberufen. Die Teilnehmenden haben Gelegenheit, sich zu informieren und über Methoden und Vorgehensweisen für den therapeutischen und beraterischen Alltag auszutauschen.
Mit Angelika Eck, Diana Drexler u. a.
Eine Kooperation von WISL und Akademie im Park. Zur Anmeldung

Carl-Auer-Literaturtipps:
Fritz B. Simon: „Formen – Zur Kopplung von Organismus, Psyche und sozialen Systemen“
Rolf Arnold: „Ach, die Fakten – Wider den Aufstand des schwachen Denkens“
Angelika Eck (Hrsg.): „Der erotische Raum – Fragen der weiblichen Sexualität in der Therapie“
Diana Drexler: „Einführung in die Praxis der Systemaufstellungen“

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10. Simon, Weber and Friends: Seminare, Workshops und (Inhouse-)Angebote

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26. bis 28. September 2018, Berlin (Modul 1)
5. bis 7. Dezember 2018, Berlin (Modul 2)
„Kultur – systemisch betrachtet“ – Die Internationalisierung ist in vielen Organisationen bereits gelebte Realität und die Beschäftigung mit interkulturellen Unterschieden scheint mittlerweile Praxis zu sein. Sowohl in Beratung als auch bei Führungsfragen gibt es einen wachsenden Bedarf an Auseinandersetzung mit kulturellen Fragestellungen. Zur Anmeldung
Leitung: Ute Clement und Gerhard P. Krejci

Carl-Auer-Literaturtipps:
Ute Clement : „Kon-Fusionen – Über den Umgang mit interkulturellen Business-Situationen“
Gerhard P. Krejci: „Paradoxien globaler Projektteams“
Michael Müller: „Einführung in narrative Methoden der Organisationsberatung“
George Lakoff, Mark Johnson: „Leben in Metaphern – Konstruktion und Gebrauch von Sprachbildern“

1. bis 5. Oktober 2018, Heidelberg
Intensivkurs: Systemisches Coaching – In einem komplexen Umfeld kann sich Führung immer weniger auf herkömmliche, klassische (tayloristische) Vorgehensweisen stützen, da man die definitive Richtigkeit des eigenen Handelns nicht mehr herleiten kann. Hier bietet sich Coaching als persönliche Reflexions- und Entwicklungsmöglichkeit an. Zur Anmeldung
Leiter: Wilhelm Backhausen

Carl-Auer-Literaturtipps:
Fritz B. Simon: „Einführung in die (System-)Theorie der Beratung“
Sonja Radatz: „Einführung in das systemische Coaching“
Carmen C. Unterholzer: „Es lohnt sich, einen Stift zu haben – Schreiben in der systemischen Therapie und Beratung“

6. bis 7. Oktober 2018, Heidelberg
„Der erfolgreiche Weg zum eigenen Buch“ – Autorencoaching
In dem zweitägigen Workshop erläutert eine ausgewiesene Fachfrau (langjährige frühere Geschäftsleiterin des Carl-Auer Verlags) die professionellen Schritte auf dem Weg zum eigenen Buch.
Leitung: Beate Charlotte Ulrich

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Kongressbuchhandlung
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