Liebe Freunde Carl Auers,

wie bereits angedeutet, ist der Carl-Auer Verlag nicht nur in die Vangerowstraße gezogen, weil es sich dort in den neuen, hellen Räumen besser arbeiten lässt, sondern auch, weil wir hier mehr Platz zum Feiern haben. Als Beweis für unsere neue „Unendlichkeit des Raums“ haben wir einen Film für Auer Cinema gedreht, mit dessen Hilfe Sie auf eine kleine virtuelle Tour gehen können.

Vor Ort konnten sich am letzten Freitag die Gäste unsere Einweihungsfeier überzeugen.
Nach dem herzlichen House-Warming war dann auch wirklich kein Platz mehr für sehnsuchtsvolle Gedanken an die Häusserstraße:

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1. „Häuser der Hoffnung“ sorgen für Preisregen bei BÖRLIND und Carl-Auer

Am 13. Juli 2011 wurde in Stuttgart der Mittelstandspreis für soziale Verantwortung in Baden-Württemberg verliehen. Der Preis würdigt das freiwillige soziale Engagement kleiner und mittelständischer Unternehmen. Er wird seit 2006 jährlich von der Caritas und dem Ministerium für Finanzen und Wirtschaft in Baden-Württemberg verliehen.

In diesem Jahr beteiligten sich über 200 Firmen an der Ausschreibung. Auch der Carl-Auer Verlag war mit seinem Engagement für das Schulungszentrum „Jigiya Bon“ in Bamako dabei. Die Firma BÖRLIND GmbH aus Calw hatte sich wiederum mit ihrem Engagement für die Karitébutter-Manufaktur in Siokoro um LEA beworben. Beides sind erfolgreiche Projekte der „Häuser der Hoffnung“.

Dieser Verein wurde 2004 von Carl-Auer Verleger Gunthard Weber zusammen mit Freunden und Kollegen gegründet und fördert seither Schul- und Ausbildung für Mädchen und junge Frauen in Mali.

HdH-Bild1 HdH-Bild2 Urkunde

Für beide Firmen war die Bewerbung um den Mittelstandspreis ein großer Erfolg. Die BÖRLIND GmbH erhielt für ihr soziales Engagement in Mali den Hauptpreis in der Kategorie bis 500 Mitarbeiter; und im Carl-Auer Verlag hängt ab sofort die Urkunde „Sozial engagiert“.

Weitere Informationen zu den Projekten des Vereins „Häuser der Hoffnung“ finden Sie hier.

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2. Neues aus der Wissenschaft: VSF im Juli mit Büchern zu Familienunternehmen

Im Juli ist das wissenschaftliche Programm des Verlags für Systemische Forschung (VSF) um zwei Titel zu Familienunternehmen gewachsen.

Ruth E. Lerchster untersucht in „Von Lebenswerken und blutenden Herzen“ Generationswechsel in Familienunternehmen. Am Beispiel eines Unternehmens der Tourismusbranche zeigt die Autorin, mit welchen Schwierigkeiten das „Geben“ und „Nehmen“ bei der Nachfolge verbunden ist. Neben wissenschaftlich fundierten Hintergrundtheorien zu Übergabeprozessen in Familienbetrieben bietet Lerchster auch einen strategischen Wegweiser für die Praxis an.

Strategieentwicklung ist auch das Thema von Philipp Eigen. In seinem Buch „Von Intuition und Überlebensintelligenz“ löst er die Trennung zwischen intuitiver und expertenorientierter Strategieentwicklung auf und entwickelt einen Strategiebegriff, der weder einer Rationalitätsfunktion noch der fatalistischen Einstellung, dass alles kommt, wie es kommen muss, erliegt. Mit Hilfe dieses Analyseinstruments untersucht Eigen an Beispielen von Familienunternehmen der Automobilindustrie, ob diese tatsächlich so „strategielos“ ihre Zukunft gestalten wie herkömmlich behauptet wird.

Lerchster Eigen

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3. Sonderseminar: Spencer-Brown Talks Management

Eine Organisation wird als Netzwerk von Unterscheidungen betrachtet, in dem das Management einen eigenen Unterschied macht. Aber welchen? Wie bringt es ihn zur Geltung? Und wie vernetzt es diesen Unterschied mit allen anderen? In George Spencer-Browns Kalkül der Form können Unterscheidungen andere Unterscheidungen wiederholen, streichen, enthalten und in den Raum der Unterscheidung wieder einführen. Welche dieser Möglichkeiten lässt sich für welche Art von Management nachweisen?

Dirk Baecker und Fritz B. Simon diskutieren in diesem Sonderseminar von Simon, Weber & Friends Kalkül der Form als Instrument der Analyse von Organisationen.

Dabei sollen zunächst Grundbegriffe des Kalküls der Form (Unterscheidung, Bezeichnung, Beobachtung, Wiedereintritt, Unbestimmtheit) geklärt, anschließend gemeinsam ein Modell verschachtelter Unterscheidungen für die Analyse von Organisationen entwickelt und dieses an verschiedenen Beispielfällen erprobt werden. Ziel ist es, das Kalkül der Form als Navigationsinstrument für komplexe Systemen und Netzwerke bereitzustellen.

SWF-Logo

13. und 14. Oktober, Berlin
Spencer-Brown Talks Management
Ein Seminar mit Dirk Baecker und Fritz B. Simon
Weitere Informationen und Anmeldung hier

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4. Neue Wege in Berlin: Aus X-Organisationen wird x mess ...

„X-Organisationen sind Organisationen, die ihre eigene Nichttrivialität nicht nur akzeptieren, sondern fördern und die dazu auf der Suche nach Ideen und Regeln eines postheroischen Managements sind, die sich ganz allmählich herauszuschälen beginnen und die um so erkennbarer und formulierbarer werden, je mehr das Ordnungsprinzip der Organisation umgestellt wird von Hierarchie auf Heterarchie, von vertikalem Durchgriff auf horizontale und laterale Netzwerke. Hierfür werden wir Theorien, Therapien und Beratungsleistungen bereitstellen müssen. Dann darf man gespannt sein, wie ein Wort das andere gibt und alle Beteiligten aushandeln, wie sie ihr eigenes Spiel im Spiel der anderen zur Geltung bringen.“

Soweit die programmatischen Ausführungen von Dirk Baecker zu den ersten X-Organisationen im Jahr 2005. Die aufgeworfene Fragestellung hat bis heute nichts von ihrer Aktualität verloren. Es geht immer noch darum herauszufinden, wie Organisationen im Kontext einer nächsten, vom Computer geprägten Gesellschaft gedacht, entworfen, beraten und letztendlich geführt werden müssen.

Seither bot die Biennale mit hochkarätig besetzten Vorträgen und interdisziplinären Denkwerkstätten zu Management und Beratung ungewöhnliche Expeditionen in den Organisationsalltag und darüber hinaus. Im Rahmen der Selbsterneuerung des mz-x wurde diese einzigartige Plattform zum Austausch von Grund auf neu konzipiert: Aus X-Organisationen wird „x mess: Die Konferenz zur [nächsten] Gesellschaft

Geblieben ist die Neugier auf ungewöhnliche Formate und gehaltvolle Inhalte. Vom 17. bis 19. November 2011 stehen in Berlin unter anderem wieder Schlüsseltrends, neue Unternehmensarchitekturen und das Management in Netzwerken im Mittelpunkt.

xmess

17. bis 19. November, Berlin
x mess: Die Konferenz zur [nächsten] Gesellschaft
Radialsystem, Berlin

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5. Veranstaltungen im August 2011

Im August ist Sommerpause – fast. Die eine oder andere interessante Veranstaltung können wir Ihnen dennoch vorstellen – und einen kleinen Ausblick auf September gleich dazu.

16. bis 20. August, Istanbul
12. Europäischer Hypnose-Kongress der European Society of Hypnosis (ESH). Mit Susy Signer-Fischer, Bernhard Trenkle, Claudia Weinspach u. v. a.
Sheraton Maslak Hotel, Istanbul
www.hypnosis2011.com


Carl-Auers Literaturtipps:
Dan Short/Claudia Weinspach, Hoffnung und Resilienz. Therapeutische Strategien von Milton H. Erickson.
Susy Signer-Fischer/Thomas Gysin/Ute Stein, Der kleine Lederbeutel mit allem drin. Hypnose mit Kindern und Jugendlichen.
Bernhard Trenkle, Die Löwen-Geschichte. Hypnotisch-metaphorische Kommunikation und Selbsthypnosetraining.

18. bis 21. August, Hamburg
Internationaler Kongress Achtsamkeit: Achtsamkeit – eine buddhistische Praxis für die Gesellschaft heute. Mit S. H. der Dalai Lama.
Hauptgebäude der Universität, Hamburg


Carl-Auers Literaturtipps:
Siegfried Essen, Selbstliebe als Lebenskunst. Ein systemisch-spiritueller Übungsweg.
Daniel Wilk, Auf sich aufpassen. Trancegeschichten als Weg zu den eigenen Heilkräften. (CD)

29. August bis 2. September, Riffelalp (Zermatt)
4. Riffelalper Management-Tage: Führung und Management neu denken/Führung zwischen Macht und Ohnmacht. Mit Rudolf Wimmer und Dirk Baecker.
Riffelalp Resort, Zermatt


Carl-Auers Literaturtipps:
CONECTA (Hrsg.), Führung leben. Praktische Beispiel – praktische Tipps – praktische Theorie.
Ruth Seliger, Das Dschungelbuch der Führung. Ein Navigationssystem für Führungskräfte.

8. und 9. September, Zug (CH)
Schulleitungssymposium 2011: Kooperative Bildungslandschaften – Führung im und mit System.
Casino/Pädagogische Hochschule Zentralschweiz (PHZ), Zug (CH)


Carl-Auers Literaturtipps:
Christa Hubrig, Gehirn, Motivation, Beziehung – Systemisches Handeln in Unterricht und Beratung.
Fritz B. Simon, Einführung in die systemische Organisationstheorie.
Antje Tschira, Wie Kinder lernen und warum sie es manchmal nicht tun. Über die Spielregeln zwischen Mensch und Umwelt im Lernprozess.

9. bis 11. September, Dortmund
5. Klang-Kongress: Das Gesunde fördern – professionell mit Klang arbeiten.
Dietrich-Keuning-Haus, Dortmund


Carl-Auers Literaturtipps:
Tonius Timmermann, Klingende Systeme. Aufstellungsarbeit und Musiktherapie.(E-Book)
Andreas Zeuch/Markus Hänsel/Henrik Jungaberle, Systemische Konzepte für die Musiktherapie. Spielend lösen.

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Das waren sie auch schon, die ersten Neuigkeiten aus der Vangerowstraße! Wir hoffen, dass Ihnen unser „Sommerloch-Newsletter“ gefallen hat, und freuen uns auf ein Wiedersehen im August,

mit herzlichen Grüßen
Ihr Carl-Auer Team

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