Liebe Freunde des Carl-Auer Verlags,

wir freuen uns, Ihnen heute das neue Frühjahrsprogramm 2018 vorstellen zu dürfen. Es sind wieder jede Menge Sachverstand und Herzblut eingeflossen, und wir hoffen, dass unsere Novitäten das Interesse vieler Leser wecken und den Nerv der Zeit treffen werden.

Eine Portion gespannter Erwartung gehört immer dazu: Es bleibt eine Herausforderung, Bücher vorzustellen, die – bis auf einen handverlesenen Kreis – noch niemand kennt. Wenn es gelingt, den Funken der Begeisterung überspringen zu lassen, ist schon viel gewonnen. Sie werden sich als Leser eine eigene Meinung bilden. Wir vertrauen auf Ihr Urteilsvermögen, mit dem Sie am Ende entscheiden werden, ob unser neues Programm Ihnen zusagt und Sie im privaten oder professionellen Kontext weiterbringt. Gern laden wir Sie ein, Ihre Gedanken zu den Titeln mit uns zu teilen, entweder auf www.carl-auer.de oder auf den einschlägigen Buchhandelsplattformen. Ihre Meinung ist uns wichtig!

1. Ariadnefaden für die Neue Autorität

Martin Lemme und Bruno Körner sind vehemente Befürworter des auf Haim Omer zurückgehenden Konzepts der Neuen Autorität. Mit „Neue Autorität in der Schule – Präsenz und Beziehung im Schulalltag“ in der kleinen, aber feinen Reihe „Spickzettel für Lehrer“ ist den beiden Autoren 2017 ein echter Überraschungserfolg gelungen.

„‚Neue Autorität‘ in Haltung und Handlung – ein Leitfaden für Pädagogik und Beratung“ nimmt die Ideen im Kern wieder auf, vertieft und verdichtet sie aber so, dass Praktizierende der unterschiedlichsten Professionen einen „Ariadnefaden“ an die Hand bekommen, der sie auf dem Weg durch die vielen Anwendungsfelder der Neuen Autorität inner- und außerhalb des Schul- und Erziehunsgwesens unterstützt, absichert und voranbringt. Es geht um die praktische Umsetzung des Konzepts nach Omer, aber auch um Modifikationen und Weiterentwicklungen von Lemme und Körner. Lesen Sie hier, was die Autoren selbst zu ihrem neuen Buch zu sagen haben.

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Martin Lemme und Bruno Körner : „Neue Autorität in Haltung und Handlung – ein Leitfaden für Pädagogik und Beratung“

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2. Unternehmenskommunikation tief greifend verändern

Neue Autorität ist für den erfahrenen Unternehmensberater und Experten für lösungsorientierte Teambildungsprozesse, Wilhelm Geisbauer, ein wichtiges Instrument für die Steuerung von Unternehmensprozessen und -kommunikationen. Dennoch ist Geisbauer sich durchaus der Gefahr bewusst, dass das Konzept zur modischen Attitüde werden könnte, wenn es allzu beliebig auf allzu viele Anwendungsfelder übertragen wird. Deshalb warnt er in „Führen mit Neuer Autorität – Stärke entwickeln für sich und das Team“ ausdrücklich davor, Neue Autorität als einen Selbstläufer misszuverstehen.

Das Buch setzt dort an, wo andere Konzepte kapitulieren: Geisbauer zeigt, dass Neue Autorität tief greifende Veränderungen in der Unternehmenskommunikation initiieren kann und wie diese Veränderungen nutzbringend weitergestaltet werden können, sowohl im Methodendiskurs in und über Organisationen als auch im praktischen Führungsalltag.

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Wilhelm Geisbauer: „Führen mit Neuer Autorität – Stärke entwickeln für sich und das Team“

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3. Politische Bildung einmal anders verstanden

Gäbe es so etwas wie einen Systemiker „alter Schule“, würde er sich wohl mit Fragen der Anschlussfähigkeit von klassischen Aufklärungsthemen, wie Toleranz, Humanität, Menschenrechte, mit den zentralen Begriffen der Systemtheorie befassen. Die Frage lautet, wie die großen Gedankengebäude des 18. Jahrhunderts heute als Referenzrahmen für ein Denken, das sich um Autopoiesis, Kommunikation, Konstruktionen von Wirklichkeit dreht, noch dienlich sein können. Viele Gewissheiten sind irgendwie abhanden gekommen, und es ist ein gewagtes Unternehmen, in Zeiten von Fake News und alternativen Fakten ausgerechnet mit den „Alten“ im Gepäck systemtheoretisch Orientierung stiften zu wollen.

Rolf Arnold verhält sich in dieser Frage – wie so oft – völlig unbekümmert und politisch unkorrekt. In „Ach, die Fakten – Wider den Aufstand des schwachen Denkens“ mutet er seinen Lesern eine gehörige Portion Gelehrsamkeit zu, die sich dank der Art und Weise, wie Arnold sie ausbreitet, einbettet und in seinen mitgelieferten Reflexionsangeboten verankert, erstaunlich schnell in ein Elixier für wehrhaftes Denken verwandelt. Ein aufwühlendes, herausforderndes und zum Widerstand einladendes Buch, das mitnichten unpolitisch ist, obwohl der Autor selbst das, wie hier im Gespräch, ganz anders sieht!

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Rolf Arnold: „Ach, die Fakten – Wider den Aufstand des schwachen Denkens“

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4. Beobachten ist systeminterne Operation

„1.1. Alles, was gesagt wird, wird von einem Beobachter zu einem Beobachter
(der er selbst sein kann) gesagt.“ ... „85.8. Tod des Beobachters = Ende seines Beobachtens, Ende seines Unterscheidens und Ende seines Bezeichnens, Ende seiner Kreation von Formen.“

So lauten der Eingangs- und der Schlusssatz in „Formen – Zur Koppelung von Organismus, Psyche und sozialen Systemen“ von Fritz B. Simon. Zwischen diesen äußersten Vermessungspunkten des vollziehenden Unterscheidens schichtet Simon Satz für Satz, mit immer neuen Konkretisierungen und Ausdifferenzierungen, das sich selbst unablässig auf seine Gültigkeit hin überprüfende systemisch-konstruktivistische Gedankengebäude auf.

„Formen“ unterscheidet sich grundlegend von allen übrigen Büchern dieses Autors. Er selbst beschreibt es in etwa so: „Es führt zu den Grundlagen unserer Wirklichkeitskonstruktionen, lässt sich von Fragen der Beziehung von Körper, Psyche und sozialen Systemen – von der Paarbeziehung, über die Familie, Teams, Organisationen hin zur Gesellschaft – in ein unübersichtliches Gelände führen, und landet schließlich auf dem dünnen Eis des Wahnsinns und anderer Formen von Kreativität.“

Ein anstrengendes, ein faszinierendes Buch, das systemisches Denken als radikal selbstreferenzielle Operation ohne Ausflüchte und Zugeständnisse durch die drei großen Systeme Psyche, Organismus und Soziales dekliniert. Wer sich darauf einlässt, wird viel Gewinn für sein eigenes Denken und Handeln daraus ziehen.

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Fritz B. Simon: „Formen – Zur Koppelung von Organismus, Psyche und sozialen Systemen“

Achtung: Am 4. Mai 2018 findet in Berlin eine Veranstaltung zu „Formen“ von und mit Fritz B. Simon statt, die sich deutlich von anderen Buchpräsentationen unterscheiden wird. Mehr dazu erfahren Sie hier oder direkt vom Autor hier.

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5. Opfer-Täter-Kreislauf durchbrechen

Sexuell deviante Jugendliche geraten in der Regel nur dann in den Fokus der Öffentlichkeit, wenn sie durch spektakuläre Straftaten das Medieninteresse wecken. Das ist vergleichsweise selten der Fall, weshalb auch nur wenige spezialisierte klinische Angebote für die Arbeit mit dieser Tätergruppe existieren. Zu wenige, meint Thomas Gruber nach mehr als 30 Jahren Arbeit mit sexuell devianten Jungen.

Gruber hat maßgeblich das „Viersener Modell“ für diese Jugendlichen mitentwickelt. Da Sexualstraftäter früher oft selbst zu Opfern von sexualisierter Gewalt geworden sind, bietet diese Methode besonders gute Chancen, die jungen Täter von weiteren (Straf-)Taten abzuhalten und ihnen zu einem eigenverantwortlichen und besseren Leben zu verhelfen. Dadurch kann auch der Opfer-Täter-Kreislauf erfolgreich unterbrochen werden. Die Statistiken, die Thomas Gruber in „Sexuell deviantes Verhalten von Jugendlichen“ als Belege für die Wirksamkeit der therapeutischen Arbeit einfügt, beeindrucken.

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Thomas Gruber: „Sexuell deviantes Verhalten von Jugendlichen“

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6. Von Lebenswelten und Herkunftsfamilien

Die Familienrekonstruktion ist ein erlebnisintensivierendes Format in der systemischen Therapie, das mithilfe von Beziehungsskulpturen familiäre Lebenswelten und Muster der Herkunftsfamilie bearbeitet. Dabei können bindungs- und traumarelevante Aspekte aus dem transgenerationalen Kontext und deren Weiterwirken in nachfolgende Generationen unverstellt und bisweilen heftig hervortreten. Auch dieser „Effekt“ hat das professionelle Interesse der Familientherapeutin Ilke Crone geweckt, die in „Das vorige Jetzt – Familienrekonstruktion in der Praxis“ grundlegende Fragen zur Praxis und Wirksamkeit der Familienrekonstruktion stellt.

Fünf persönliche Fallbeschreibungen machen den Methodendiskurs äußerst lebendig. Eine differenzierte Auseinandersetzung mit vergleichbaren szenischen Formaten sowie ein Ausblick auf die Zukunft der Familienrekonstruktion schließen dieses außergewöhnliche und sehr praxisnahe Buch ab.

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Ilke Crone: „Das vorige Jetzt – Familienrekonstruktion in der Praxis“

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7. Don’t try it at home!

Marion Lockerts (Hrsg.) „Perlen der Aufstellungsarbeit – Tools für systemisch Praktizierende“ ist ein weiteres Highlight des Frühjahrsprogramms: Insgesamt 45 Autoren haben mitgewirkt, um 106 Beiträge zum Thema Systemaufstellungen zusammenzutragen. Fast zweieinhalb Jahre Arbeit investierte die Herausgeberin – zunächst in die Vorüberlegungen zur Struktur, dann in die Werbung von Mit-Autoren, schließlich ins Sammeln und Redigieren der vielen Übungen und Formate. Unzählige Mails später nahm das Praxisbuch konkrete Gestalt an, und es wurde sichtbar, welchen Gewinn Ausbilder, Aufstellungslernende und Aufstellungsleitende, aber auch Coachs, Berater, Seminarleiter, Trainer und Personalentwickler gleichermaßen daraus ziehen werden.
„Es gibt in diesem Buch durchaus einige feine Formate, die mit anderen methodischen Hintergründen als dem systemischen gut eingesetzt werden können – und natürlich eine Menge anspruchsvoller Beiträge für Aufstellungswissende, bei denen sich sagen ließe: Don’t try it at home! Meint: Ohne profunde Kompetenz, bitte lassen“, so lautet der ernst gemeinte Rat der Herausgeberin.

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Marion Lockert (Hrsg.): „Perlen der Aufstellungsarbeit – Tools für systemisch Praktizierende“

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8. Praktisch, konkret, lösungsorientiert!

Michael Bohne hat als Arzt und Autor viel dafür getan, dass bei psychotherapeutischer Intervention die Klopf-Techniken der Prozess- und Embodimentfokussierten Psychologie (PEP) heute verbreitet Anwendung finden. Die durchweg positiven Rückmeldungen zu „Bitte klopfen! – Anleitung zur emotionalen Selbsthilfe“ haben die Aufmerksamkeit des Autors nochmals auf die besonders befreiende Wirkung des Klopfens von Ängsten und Sorgen gelenkt und ihn dazu bewogen, die bewährte Anleitung als arabisch-deutsche Ausgabe herauszubringen.

In Deutschland leben inzwischen unzählige Flüchtlinge, die unter massiven Ängsten und posttraumatischen Symptomen leiden. Die meisten haben keine ausreichenden Sprachkenntnisse, um von einer deutschsprachigen Psycho- oder Traumatherapie zu profitieren. Hier kann das Selbsthilfebuch sehr viel Linderung bringen. Es leistet außerdem einen Beitrag zum Wissenstransfer des Themas Prozess- und Embodimentfokussierte Psychologie zum arabischen Sprachraum.

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Michael Bohne: „Bitte klopfen! (Arabisch/Deutsch) – Anleitung zur emotionalen Selbsthilfe“

Bitte vormerken: Michael Bohne ist am 16. März 2018 live auf der Leipziger Buchmesse!
Mehr dazu in Kürze unter www.carl-auer.de.

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9. Das Arbeitsbuch zur Raucherentwöhnung nach dem Tübinger Programm

Cornelie C. Schweizer sorgte für viel Aufmerksamkeit, als sie 2009 ein Hypnose-Programm, das sogenannte Tübinger Programm zur Raucherentwöhnung vorstellte. Es war das erste in einer wissenschaftlichen Studie evaluierte Programm dieser Art. Die Hypnotherapeutin und M.E.G.-Lehrtherapeutin leistete damit Grundlagenforschung.

Auf vielfachen Wunsch von Fachkollegen hat Cornelie C. Schweizer „Das Praxisbuch der hypnotherapeutischen Raucherentwöhnung – 66 Interventionen für Freiatmer“ ganz der praktischen Arbeit mit dem Tübinger Programm gewidmet. Die Autorin erläutert zunächst ausführlich alle Basics, die der Therapeut beim Start einer Raucherentwöhnung wissen und beachten sollte. Es geht unter anderem um Fragen zur Nikotinabhängigkeit, zu Erfolgsquoten, Gewichtszunahme, Nikotinsubstitution und um die Entscheidung für eine Einzel- oder Gruppentherapie.

Im zweiten Teil stellt Schweizer detailliert 66 hypnotherapeutische Interventionen vor, die alle Phasen der Therapie chronologisch abdecken. Ein praktisches Tool-Set aus 66 Hinweiskarten für die konkrete Hypnosearbeit macht die Umsetzung für den Therapeuten sehr bequem und einfach.

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Cornelie C. Schweizer: „Das Praxisbuch der hypnotherapeutischen Raucherentwöhnung – 66 Interventionen für Freiatmer“

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10. Hypnose-Manual – rechtzeitig den Subskriptionspreis sichern!

Die international bekannte Hypnotherapeutin Agnes Kaiser Rekkas stellt mit diesem Lehr- und Praxismanual ihr in jahrzehntelanger therapeutischer Arbeit erworbenes Fachwissen in hervorragender Qualität bereit. Die Beiträge der Herausgeberin und über 40 weiterer renommierter Kolleginnen und Kollegen sowie rund 400 Tranceanleitungen und Übungen genügen den höchsten Ansprüchen der hypnotherapeutischen Praxis, Lehre und Forschung.

Das Manual besteht aus drei jeweils mehrere hundert Seiten starken Arbeitsmodulen. Es ist ein unverzichtbarer Begleiter durch das Curriculum. Als Arbeits- und Nachschlagewerk oder als Toolbox unterstützt es die professionelle hypnotherapeutische Arbeit und sichert sie ab.

Das Manual erscheint im Mai 2018. Profitieren Sie vom Subskriptionspreis in Höhe von 690,00 Euro! Er gilt bis 3 Monate nach Erscheinen des Manuals, danach kostet es 790,00 Euro. Mit weiteren Informationen zu diesem aufwendigen Projekt halten wir Sie unter www.hypnosemanual.com auf dem Laufenden.


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Agnes Kaiser Rekkas (Hrsg.): „Hypnose und Hypnotherapie – Manual für Praxis, Fortbildung und Lehre“

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11. Mit Watzlawick ins Lehrerglück!

Lehrerinnen und Lehrer fühlen sich in ihrem Beruf oft stark belastet – und reden gern darüber. Auch Detlef Scholz weiß, wie vielfältig der Schulalltag mit Gelegenheiten für Frustrationen und Ärger gespickt sein kann. Angeregt durch Paul Watzlawicks „Anleitung zum Unglücklichsein“ hat er einen Leitfaden für Pädagogen erstellt, der seine Wirksamkeit voll entfaltet, wenn man sich auf den absurd-ironischen Denkansatz einlässt.

In „Die Kunst des unglücklichen Lehrens – Eine Anleitung in neun Schritten“ legt Detlef Scholz augenzwingend dar, dass es im Grunde nur zwei Möglichkeiten gibt, das Handeln anderer zu interpretieren: Entweder man deutet es im Kontext der wirkenden inneren und äußeren Systeme oder als absichtsvolles, oft kritisch-aggressives Verhalten. Wer Letzteres nur radikal genug annimmt, findet stets Gründe, sich verletzt, angegriffen oder entwertet zu fühlen.

Solche Gründe listet der Autor mit doppelbödigem Vergnügen auf, spiegelt und bricht die Perspektive mit einschlägigen Beispielen, „MerkWürdig“ genannten Reflexionsangeboten und eigenen Betrachtungen. Mit diesem Spickzettel können Lehrer der Betroffenheitsfalle entkommen, ihr Handlungsrepertoire beträchtlich erweitern und dabei sogar Spaß haben.

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Detlef Scholz: „Die Kunst des unglücklichen Lehrens – Eine Anleitung in neun Schritten“

Bitte vormerken: Detelf Scholz präsentiert seinen „Spickzettel für Lehrer“ am 16. März 2018 auf der Leipziger Buchmesse. Termin unbedingt vormerken! Nähere Informationen zum Carl-Auer-Programm auf der Buchmesse demnächst unter www.carl-auer.de.

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12. Veranstaltungstipps: Carl-Auer Akademie empfiehlt!

Carl-Auer Akademie
23. bis 25. Februar 2018, Bad Boll
Jugendstrafrecht ist Jungenstrafrecht – Zu Männlichkeit und Geschlechterrollen im Kontext von Delinquenz – Veranstaltung für Fachleute aus der Kriminologie, Pädagogik, Rechtswissenschaft, Justiz und Sozialen Arbeit

Carl-Auer-Literaturtipps: Neuerscheinung
Thomas Gruber: „Sexuell deviantes Verhalten von Jugendlichen“ Jetzt vorbestellen!
Anton Hergenhan: „Wenn Lukas haut – Systemisches Coaching mit Eltern aggressiver Kinder“

28. Februar bis 4. März 2018, Berlin
30. Kongress für Klinische Psychologie, Psychotherapie und Beratung
„Free your Mind“ – Psychotherapie im Wandel – 50 Jahre DGVT

Carl-Auer-Literaturtipps:
Michael Buscher, Klaus Hennicke: „Psychische Störungen bei Kindern und Jugendlichen mit Intelligenzminderung“
Elisabeth Wagner, Katharina Henz, Heiko Kilian: „Persönlichkeitsstörungen“
Wilhelm Rotthaus: „Suizidhandlungen von Kindern und Jugendlichen“
Fritz B. Simon: „Meine Psychose, mein Fahrrad und ich – Zur Selbstorganisation der Verrücktheit“

1. bis 3. März 2018, Dresden Jahrestagung der DeGPT – „Trauma und Gesellschaft – Psychotraumatologie im gesellschaftlichen Diskurs“

Carl-Auer-Literaturtipps:
Reinert Hanswille, Annette Kissenbeck: „Systemische Traumatherapie – Konzepte und Methoden für die Praxis“
Alexander Korittko: „Posttraumatische Belastungsstörungen bei Kindern und Jugendlichen“

15. März 2018, Essen
Eia Asen zu Gast im ifs: Fachtag „Mentalisierungs-Inspirierte Systemische Therapie mit Familien und Paaren“
Die Veranstaltung gibt eine Einführung in die theoretischen Grundlagen dieses Therapieansatzes. Der Schwerpunkt liegt auf der Praxis der MBT-F. Klinische Beispiele werden anhand von zahlreichen Videos demonstriert und praktische Übungen für die Arbeit in verschiedenen Settings sollen Teilnehmern helfen, Techniken auszuprobieren und über Anwendungsmöglichkeiten in ihren eigenen spezifischen Arbeitskontexten zu reflektieren.

Carl-Auer-Literaturtipps:
Eia Asen, Michael Scholz (Hrsg.): „Handbuch der Multifamilientherapie“
Eia Asen, Michael Scholz: „Praxis der Multifamilientherapie“
Frank Früchtel, Erzsébet Roth: „Familienrat und inklusive, versammelnde Methoden des Helfens“

15. bis 18. März 2018, Bad Kissingen
M.E.G.-Jahrestagung 2018 – Hypnotherapie: „Grenzen überwinden – das Mögliche (er)finden“ 
Die M.E.G.-Jahrestagung 2018 beschäftigt sich mit dem Thema aus unterschiedlichen Perspektiven. Ein weiterer Fokus der Tagung wird – passend zum 40-jährigen Jubiläum der M.E.G. – auf der (Weiter-)Entwicklung der Hypnotherapie in Deutschland in diesem Zeitraum liegen.

Carl-Auer-Literaturtipps:
Agnes Kaiser Rekkas (Hrsg.): „Hypnose und Hypnotherapie – Manual für Praxis, Fortbildung und Lehre“ Erscheint im Mai 2018!
Jetzt Subskriptionspreis sichern!
Ernest L. Rossi, Milton H. Erickson: „Gesammelte Schriften von Milton H. Erickson – Studienausgabe in 6 Bänden“
Bernhard Trenkle: „3 Bonbons für 5 Jungs – Strategische Hypnotherapie in Fallbeispielen und Geschichten“
Cornelie C. Schweizer: „Das Praxisbuch der hypnotherapeutischen Raucherentwöhnung – 66 Interventionen für Freiatmer“

26. bis 28. April 2018, Wiesloch
„Und wohin ziehen die Drachen nun?“ … – 20 Jahre Organisationsaufstellungen – 15 Jahre infosyon
Internationaler Kongress für OrganisationsaufstellerInnen: Unter dem Titel „Derselbe Wind lässt viele Drachen steigen“ fand 1998 eine richtungsweisende Konferenz in Wiesloch statt. Die Drachen stiegen und Systemische Organisationsaufstellungen haben sich auf vielfältige Weise ausdifferenziert.

Vorträge von: 
Gunthard Weber, Torsten Groth, Kirsten Nazarkiewicz, Georg Müller-Christ, Jan Jacob Stam, Matthias Varga von Kibéd 

Workshops mit: Ah Fung, Friedrich Assländer, Katrina Barry, Guni Baxa, Diana Drexler, Christine Essen, Guillermo Echegaray, Marianne Franke- Gricksch, Gerhard Gigler, Stephanie Hartung, Judith Hemming, Klaus Horn, Birgt Theresa Koch, Erdmuthe Kunath, Albrecht Mahr, Georg Müller-Christ, Jane Petersen, Julio Príncipe, Cecilio Regojo, Claude Rosselet, Roswitha Riepl, Ruth Sander, Georg Senoner, Insa Sparrer, Jan Jacob Stam, Gerhard Stey, Gunthard Weber. (Ein Teil der Workshops auf Englisch.)

Eine Kooperation von Dr. Gunthard Weber, Claude Rosselet, infosyon e. V., Akademie im Park in Zusammenarbeit mit dem Wieslocher Institut für systemische Lösungen (WISL) und der Carl-Auer Akademie, Heidelberg (CAA).
Zur Anmeldung!

Carl-Auer-Literaturtipps:
Gunthard Weber, Claude Rosselet (Hrsg.): „Organisationsaufstellungen – Grundlagen, Settings, Anwendungsfelder“
Claude Rosselet, Georg Senoner: „MANAGEMENT MACHT SINN – Organisationsaufstellungen in Managementkontexten“
Insa Sparrer, Matthias Varga von Kibéd: „Klare Sicht im Blindflug – Schriften zur Systemischen Strukturaufstellung“
Torsten Groth: „66 Gebote systemischen Denkens und Handelns in Management und Beratung“
Marion Lockert (Hrsg.): „Perlen der Aufstellungsarbeit – Tools für systemisch Praktizierende“

23. Juli bis 11. August 2018, Abano Terme (I)
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31. METAFORUM SommerCamp 2018 – METAFORUM international ist eine methodenübergreifende Ausbildungsplattform für systemische und kreative Kommunikations- und Entwicklungsmodelle. Das Spektrum an Inhalten, Methoden und Modellen für Coaching, Beratung, Training und professioneller Begleitung von Menschen ist kontinuierlich gewachsen, über 12.000 Absolventen haben hier ihre Fähigkeiten bisher weiterentwickelt. Das SommerCamp-Programm 2018 liegt jetzt vor: Schwerpunkt ist das Thema Selbststeuerung in Beratung, Therapie, Organisationsentwicklung und Führung.

Carl-Auer-Literaturtipps:
Andreas Kannicht, Bernd Schmid: „Einführung in systemische Konzepte der Selbststeuerung“
Mechtild Erpenbeck: „Wirksam werden im Kontakt – Die systemische Haltung im Coaching“
Edgar H. Schein: „Humble Consulting – Die Kunst des vorurteilslosen Beratens“
E. Noni Höfner: „Glauben Sie ja nicht, wer Sie sind! – Grundlagen und Fallbeispiele des Provokativen Stils“

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13. Simon, Weber and Friends: Seminare, Workshops und (Inhouse-)Angebote

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21. bis 22. April 2018, Heidelberg
„Der erfolgreiche Weg zum eigenen Buch“– Autorencoaching
Leitung Beate Charlotte Ulrich

Carl-Auer-Literaturtipps:
Jürgen Hargens: „Bitte nicht helfen! Es ist auch so schon schwer genug – (K)ein Selbsthilfebuch“

3. Mai 2018, Berlin
„Wege in die Beratung“ – Seminar
Der Einstieg in das „Beratungsgeschäft“ (und damit zumeist auch in die Selbstständigkeit) stellt für viele eine interessante Herausforderung dar. Seminar für Personen, die bereit sind, ein- oder umzusteigen.
Leitung: Gerhard P. Krejci

Carl-Auer-Literaturtipps:
Joana Krizanits: „Einführung in die Methoden der systemischen Organisationsberatung“
Fritz B. Simon:„Einführung in die (System-)Theorie der Beratung“
Roswita Königswieser, Martin Hillebrand: „Einführung in die systemische Organisationsberatung“
Gerhard P. Krejci: „Paradoxien globaler Projektteams – Mit einem Vorwort von Ewald E. Krainz“ Neu im März 2018!

4. Mai 2018, Berlin
„Formen“-Tagung
Mit Fritz B. Simon, Torsten Groth und Gerhard P. Krejci

Carl-Auer-Literaturtipp:
Fritz B. Simon: „Formen – Zur Koppelung von Organismus, Psyche und sozialen Systemen“

14. bis 16. Mai 2018, Berlin (Modul 1)
25. bis 27. Juni 2018, Berlin (Modul 2)
„Radikale Organisation– Selbstorganisierte Teams ohne Führungskräfte“– Vertiefungskurs VT1
Leitung: Christina Grubendorfer mit Bernd Oestereich, Torsten Groth, Rainer Kruschwitz

Carl-Auer-Literaturtipps:
Cornelia Edding, Karl Schattenhofer: „Einführung in die Teamarbeit“
James G. March: „Zwei Seiten der Erfahrung – Wie Organisationen intelligenter werden können“
Christina Grubendorfer: „Einführung in systemische Konzepte der Unternehmenskultur“

5. bis 7. Juni 2018, Berlin (Modul 1)
11. bis 13. Juli 2018, Berlin (Modul 2)
„Systemische Strategie und Geschäftsmodellentwicklung“ – Vertiefungskurs VT2 – 2018
Leitung: Torsten Groth mit Alexander Nicolai und Heike Hölzner

Carl-Auer-Literaturtipps:
Reinhart Nagel, Rudolf Wimmer: „Einführung in die systemische Strategieentwicklung“
Frank Boos, Gerald Mitterer: „Einführung in das systemische Management“
Fritz B. Simon: „Gemeinsam sind wir blöd!? – Die Intelligenz von Unternehmen, Managern und Märkten“
Jens O. Meissner: „Einführung in das systemische Innovationsmanagement“

18. bis 23. Juni 2018, Berlin
Gruppendynamik II – Ein Training für Fortgeschrittene
Leitung: Fritz B. Simon, Gerhard P. Krejci, Andreas Peteranderl

Carl-Auer-Literaturtipps:
Oliver König, Karl Schattenhofer: „Einführung in die Fallbesprechung und Fallsupervision“
Oliver König, Karl Schattenhofer: „Einführung in die Gruppendynamik“
Fritz B. Simon: „Einführung in die Systemtheorie des Konflikts“

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mit herzlichen Grüßen
Ihr Carl-Auer Team

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