Liebe Freunde des Carl-Auer Verlags,

Weihnachten naht, und das ist ein guter Zeitpunkt für einen kurzen Blick zurück auf unsere Novitäten des Jahres 2016. Wir freuen uns, wenn sich der eine oder andere Carl-Auer-Titel als Geschenk auf einem Gabentisch wiederfindet. Die heutige Auswahl ist weder ein Best-of, noch erhebt sie Anspruch auf Vollständigkeit! Wir bringen Bücher zur „Hypnose und Hypnotherapie“, aus der Reihe „Störungen systemisch behandeln“ und zur „Paartherapie“ in Erinnerung und stellen Ihnen den erfolgreichen Kinderbuchautor und Vorlese-Weltmeister Stefan Gemmel vor. Ein Highlight dieses Newsletters ist das Gespräch mit Bernhard Trenkle über „3 Bonbons für 5 Jungs – strategische Hypnotherapie in Fallbeispielen und Geschichten“. Vollständige und detaillierte Informationen zum gesamten Verlagsprogramm finden sich auf www.carl-auer.de, wo Sie ab sofort zu jedem Titel auch einen persönlichen Kommentar hinterlassen können. Wir freuen uns über Lob ebenso wie über Kritik, sofern sie uns anspornt.

Ihnen und Ihren Familien eine schöne Adventszeit und ein frohes Weihnachtsfest!

1. Bernhard Trenkle im Gespräch über „3 Bonbons für 5 Jungs“

Das neue Buch von Bernhard Trenkle „3 Bonbons für 5 Jungs – strategische Hypnotherapie in Fallbeispielen und Geschichten“ ist – bei aller erzählerischen Verve – ein nicht ganz einfach zu verstehendes Werk. Wir haben den Autor dazu befragt, er hat ausführlich geantwortet. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Gespräch.

Carl-Auer: Ihr neues Buch versammelt verschiedene Ihrer Veröffentlichungen aus rund 30 Jahren. Die Fälle und das Inhaltsverzeichnis wirken auf den ersten Blick etwas heterogen. Wer eine Art „Lehrbuch“ erwartet, könnte sich enttäuscht sehen. Sie sprechen über bedeutende Protagonisten der Hypnotherapie und von ihren Fällen, mitunter auch von Ihren eigenen. Dabei bleiben Sie als Autor und Therapeut selbst ein wenig schemenhaft. Könnte man sagen, dass der Titel Ihres Buches wortwörtlich genommen werden will und „Strategische Hypnotherapie in Fallbeispielen und Geschichten“ wie ein Bildungsroman das Ganze Ihrer hypnotherapeutischen Genese nachzeichnet? „3 Bonbons für 5 Jungs“ wäre damit als die Summe und die Landkarte Ihrer hypnotherapeutischen Erfahrung zu verstehen?“

Bernhard Trenkle: Ja gut, neulich war ich mit den beiden Lektoren des Verlags in Heidelberg im bekannten Cafe Schafheutle. Es gab überhaupt keine Leberwurst. Das war sehr enttäuschend.

Ich bedanke mich aber für diese Frage, weil mir gerade klar wird, wie sehr mein Buch in der Tradition von Erickson verankert ist. Es gibt bis heute weltweit kein Buch, das behauptet, ein Lehrbuch Erickson’scher Therapie zu sein, oder auch nur behauptet, auf einer Meta-Ebene schlüssig darzustellen, was Erickson insgesamt gemacht hat. Milton Erickson hat ja selbst kein einziges Buch geschrieben. Es gibt aber diese hervorragenden zweieinhalbtausend Seiten in den 6 Bänden der Gesammelten Schriften. Dort sind Zeitschriftenartikel und Buchbeiträge gesammelt und thematisch geordnet, die er im Verlauf von 50 Jahren geschrieben hat. Das Spektrum der Themen ist enorm.

Ganz so umfassend ist das Buch „3 Bonbons für 5 Jungs“ nicht. Trotzdem, Sie haben recht: Es umfasst ein großes Themenspektrum sowohl hinsichtlich der behandelten Symptome und Störungsbilder als auch bezüglich der therapeutischen Ansätze. Das Buch fasst die interessantesten meiner Artikel zusammen, die seit 1983 in Deutschland, USA, Frankreich, Italien und in Ungarn in Zeitschriften oder Büchern erschienen sind und die es zu Teilen bisher noch nicht auf Deutsch gab. Meine Stärke in meinen Seminaren, Vorträgen und auch in diesem Buch liegt in der Vielzahl der spannenden illustrativen Fallbeispiele, mit der die theoretischen Darlegungen praktisch verständlich werden. Der fachkundige Leser bekommt vielfältige Anregungen für die eigene Praxis.

Wegen der vielen Fallbeispiele ist es aber auch durchaus spannend für Leser, die allgemein psychologisch interessiert sind. Mein Lese-Tipp: nicht von vorne nach hinten lesen wie bei einem Roman, sondern im Inhaltsverzeichnis das Kapitel raussuchen, was einen am meisten neugierig macht; dann nach und nach die anderen Artikel lesen. Und wenn dann vielleicht die Lust auf eine Zugabe entsteht, gibt es auf der Carl-Auer-Webseite noch einige weitere Artikel. Im Buch gibt es darüber hinaus noch Hinweise auf weitere Artikel, die in anderen Büchern aktuell noch erhältlich sind.
Lesen Sie hier das ganze Interview mit Bernhard Trenkle

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Bernhard Trenkle: „3 Bonbons für 5 Jungs – strategische Hypnotherapie in Fallbeispielen und Geschichten“, Foto © Timo Volz

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2. Schluss mit den Pathologiegalerien und Defizitgebäuden!

Burnout und Depressionen zählen schon fast zu den Volkskrankheiten. Entsprechend vielfältig sind die Publikationen zum Thema. Das Fachbuch von Ortwin Meiss „Hypnosystemische Therapie bei Depression und Burnout“ setzt – weit jenseits der üblichen Ratgeberliteratur – neue Maßstäbe.

„Endlich ein Buch, das den Zugang zu Depression und Burnout nicht durch schwere Pathologiegalerien, Defizitgebäude und neuroendokrinologische Ablenkungsmanöver vernebelt. Endlich ein Buch, das auf die Gegenwart des Anders-Erlebens fokussiert, das den Depressiven und Ausgebrannten nicht abstempelt und in seiner Opferrolle festigt, sondern ihn befähigt, kräftigt und die psychische Selbstheilungskompetenz erlebbar macht", urteilt Hans Menning in der September-Ausgabe des Schweizer Magazins „Psychoscope“.

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Ortwin Meiss: „Hypnosystemische Therapie bei Depression und Burnout“

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3. Brian M. Almans Antwort auf ‚den ganz normalen Wahnsinn‘

Stress erleben Kinder und Jugendliche ebenso wie Erwachsene: Leistungsdruck in der Schule, Auseinandersetzungen mit Gleichaltrigen und Konflikte in der Familie. Brian M. Alman zeigt in „Weniger Stress – mehr Kindheit! – Ein Stressbewältigungsprogramm für Kinder, ihre Eltern und Lehrer“ Heranwachsenden eine einfache Methode, um stressige Situationen zu bewältigen und Spannungen abzubauen. Sie basiert auf der Vorstellung eines „inneren Kinos“ und regt dazu an, Erlebtes aus unterschiedlichen Perspektiven jeweils neu zu betrachten. Die innere Distanzierung führt zu Entspannung und mehr Gelassenheit.

„Dieses Selbsthilfebuch richtet sich nicht nur an Eltern, TherapeutInnen und LehrerInnen, die ihren Kindern, KlientInnen und SchülerInnen Methoden der Stessbewältigung beibringen möchten, sondern ist ebenso für ältere oder eben auch erwachsene Kinder gedacht, die sich die Techniken selbst anlesen und ausprobieren möchten", schreibt Melchior Fischer in „MEGaPhon“, (August/ 2016).

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Brian M. Alman: „Weniger Stress – mehr Kindheit! – Ein Stressbewältigungsprogramm für Kinder, ihre Eltern und Lehrer“

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4. Führen unter verschärften Bedingungen

In Organisationen nehmen Vielfalt und Widersprüche zu, eine Kultur der Gleichzeitigkeit greift um sich: Führungskräfte müssen heute hierarchisch und zugleich teamorientiert denken, wettbewerbs- und ertragsorientiert kalkulieren, strenge Prozesslogik umsetzen und innovative Projekte vorantreiben, kurz: täglich auf eine Vielzahl paradoxer Handlungsaufforderungen eindeutige Antworten finden. Das Autorenteam Susanne Ehmer, Wolfgang Regele, Doris Regele und Herbert Schober-Ehmer nähert sich in „ÜberLeben in der Gleichzeitigkeit“ aus verschiedenen Richtungen den Herausforderungen moderner Organisationen.

„Das Buch zeigt nicht nur, dass soziale Systeme Kommunikationssysteme sind, es ist selbst ein solches. Immer wieder gibt es Einmischungen, Anmerkungen. Scheint einmal etwas eindeutig, schon begegnet man dem Widerspruch. Lustvoll wird mit den Paradoxien, mit denen Management und Beratung immer wieder konfrontiert sind, umgegangen.“ (Wolfgang Knopf ÖVS News, September/ 2016)

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Susanne Ehmer, Wolfgang Regele, Doris Regele, Herbert Schober-Ehmer: „ÜberLeben in der Gleichzeitigkeit – Leadership in der „Organisation N. N.“

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5. James G. March: Ein Klassiker der Organisationsforschung

Erfahrungswissen ist immer zweischneidig: „Der Mensch verzerrt Beobachtungen ebenso wie Überzeugungen, damit sie zueinander passen. Er bevorzugt einfache Kausalzusammenhänge", konstatiert James G. March in „Zwei Seiten der Erfahrung“. Diese am Individuum gewonnene Einsicht wendet der Autor auch auf Organisationen an, um seine These zu überprüfen. Sein Fazit: Lernen aus Erfahrung ist keineswegs die einzige Form des Lernens. Tatsächlich wird sehr viel individuelles und organisationales Wissens nicht dadurch angereichert, dass Lehren aus Lebens- oder Arbeitsprozessen gezogen würden. Oft wird nur durch Analyse erzeugtes und mit Autorität vorgetragenes Wissen akzeptiert, ohne durch direkte Erfahrungen bestätigt zu sein. March folgt den Spuren dieses Widerspruches auf unterschiedlichen Niveaus und Spielfeldern. Hochspannend!

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James G. March: „Zwei Seiten der Erfahrung - Wie Organisationen intelligenter werden können“
Foto: © Simon Rodan

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6. Posttraumatische Belastungsstörungen bei Kindern und Jugendlichen


Die Behandlung traumatisierter Kinder und Jugendlicher stellt Therapeuten vor besondere Herausforderungen. Kinder und Jugendliche, denen etwas zugestoßen ist, das ihre Bewältigungsmöglichkeiten überfordert, haben aber in der Regel Eltern, Ersatzeltern oder sonstige Bezugspersonen, die allein durch die Beziehung zu ihnen von dem Ereignis mitbetroffen sind. Den Blick auf den Beziehungskontext will Alexander Korittko schärfen und als therapeutische Ressource nutzbar machen.

„Das Buch bietet einen ausgezeichneten Überblick zum Thema der Posttraumatischen Belastungstörungen bei Kindern und Jugendlichen. Ganz systemisch wird man zu unterschiedlichen Perspektiven eingeladen, mit Theoriekonstrukten bekanntgemacht, bekommt Fallgeschichten geschildert und Interventionen präzisiert. Zentral bleibt dabei eine Grundidee: Hilfreiches therapeutisches Handeln nimmt fraglos das gesamte Familiensystem und den Kontext der Kinder und Jugendlichen in den Blick. Vielleicht ist es diese freundliche Unbeirrbarkeit Alexander Korittkos, die einen am Ende des Buches bestärkt, zuversichtlich und hoffnungsvoll zurücklässt", schreibt Elisabeth Nicolai in der Zeitschrift für systemische Theorie und Beratung, Juli/2016.

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Alexander Korittko: „Posttraumatische Belastungsstörungen bei Kindern und Jugendlichen“

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7. Wenn Kinder nicht mehr leben wollen

Pünktlich zur 8. Kindertagung in Heidelberg haben wir das neue Buch von Wilhelm Rotthaus „Suizidhandlungen von Kindern und Jugendlichen“ vorgestellt. Interesse und Nachfrage auf dem Kongress waren erwartungsgemäß hoch, gehören doch Suizidhandlungen in dieser Altersgruppe zu den häufigsten Todesursachen. Dennoch ist therapeutische Fachliteratur äußerst rar. Wilhelm Rotthaus schließt hier eine Lücke. Der erfahrene Therapeut und langjährige ärztliche Leiter des Fachbereichs Psychiatrie und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters der Rheinischen Kliniken Viersen hat außerdem wertvolles Zusatzmaterial bereitgestellt: Auf neun Karten für Therapeuten liefert er Hilfestellungen für die Überprüfung der eigenen Arbeit mit suizidalen Kindern und Jugendlichen. Das Material steht online bereit.

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Wilhelm Rotthaus: „Suizidhandlungen von Kindern und Jugendlichen“
Foto: © Heers, Bergheim

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8. Die Paardynamik und ihre ‚niederschmetternden‘ Probleme

Ulrich Clement, Pionier der systemischen Sexualtherapie, hat sein jüngstes Buch „Dynamik des Begehrens“ genannt. Es zielt auf diejenigen Kräfte in der Paarbeziehung, die Veränderung und Entwicklung des Begehrens in jeder beliebigen Intensität und in jede Richtung ermöglichen, einschließlich in jene, in der Begehren in Abneigung und Widerwillen umschlagen kann. Ohne die Dynamik als wesentliches Attribut des Begehrens wäre Paartherapie wahrscheinlich gar nicht möglich.

„Man darf Clements Werk auch ruhig als allgemein analytisches Lehrbuch lesen, unter dem speziellen Aspekt der Paardynamik und ihrer oft niederschmetternden Probleme. Außerdem ist er ein wissenschaftlicher Sprachmeister, und das erhöht den Genuss", urteilt der Psychoanalytiker und Körperpsychotherapeut Tilmann Moser über Clements Werk.

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Ulrich Clement: „Dynamik des Begehrens – Systemische Sexualtherapie in der Praxis“

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9. „Warnung: Der erotische Raum ist ein orgiastisches Fachbuch"

In der sexualtherapeutischen Arbeit mit Frauen zählt die sexuelle Unlust zu den häufigsten Problemen. Lustlosigkeit als Kompetenz zu begreifen, das ist das zentrale Anliegen des neuen Buches von Angelika Eck (Hrsg.) „Der erotische Raum – Fragen der weiblichen Sexualität in der Therapie“. Es stellt therapeutische Konzepte und Interventionen vor, mit deren Hilfe Frauen die Facetten ihrer eigenen Erotik wieder erlebbar gemacht werden können.

„Warnung: ‚Der erotische Raum‘ ist ein orgiastisches Fachbuch zur Sexualität der Frau. Kaufen Sie es schnell, bevor es vergriffen ist“, so die dringende Empfehlung von Agnes Kaiser Rekkas in der September-Ausgabe der Zeitschrift Suggestionen. Und sie fährt fort: „Aber wägen Sie gut ab, wann Sie mit dem Lesen beginnen. Lassen Sie es vorsichtshalber erst mal ein paar Nächte auf Ihrem Nachtisch rumliegen und dann Ihr Unbewusstes entscheiden!“

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Angelika Eck (Hrsg.): „Der erotische Raum – Fragen der weiblichen Sexualität in der Therapie“

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10. Spielen ist nichts für Feiglinge!

Jede dritte Ehe wird in Deutschland geschieden. Ohne Beziehungsarbeit geht es nicht, aber schon das Wort zeigt an, wie zäh, mühsam und unfroh das sein kann. Stefan Eikemann setzt dem therapeutischen Arbeits- ein Spielkonzept mit ganz besonderen Regeln entgegen. In „Spielraum des Paares – Wagnis und Entwicklung in der Paartherapie“ arbeitet er mit der Fähigkeit von Paaren, die Bedeutungen aus den Systemen ihrer Herkunftsfamilien zu transformieren und in etwas Neues zu verwandeln. In diesem Prozess, in dem sie sich gewissermaßen zwischen den Systemen aufhalten und aufeinander zubewegen, erleben Paare Momente von spielerischem Unernst auch bei ernsten Themen.

Stefan Eikemanns Reflexionen zur Paarentwicklung, übrigens angereichert mit einer Fülle von beeindruckenden Beispielen aus seiner Beratungspraxis, sind durchaus übertragbar auf jeden Einzelnen: Im Ausschauhalten nach und Verweilen in Übergangssphären zwischen den komplexen eigenen Bezugssystemen können sich unerwartete Freiräume auftuen. Solche „Spielräume“ helfen jedem dabei, neue Perspektiven zu gewinnen und wieder wertschätzender auf die Anforderungen des eigenen Daseins einzuschwenken.

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Stefan Eikemann: „Spielraum des Paares – Wagnis und Entwicklung in der Paartherapie“

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11. Stefan Gemmel bewegt Kinderherzen

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Dass aus Stefan Gemmel ein erfolgreicher Kinderbuchautor und ein Vorlese-Weltmeister werden würde, schien dem Lesemuffel und Durchschnittsschüler nicht gerade in die Wiege gelegt. Ein paar Jahre und 37 Bücher später ist seine Lust am Fabulieren ungebrochen. Papier und Stift sind immer zur Hand. Den Feinschliff erhalten die Geschichten am Computer. „Ich liebe es, stundenlang am PC an einzelnen Sätzen zu feilen und immer wieder neue Varianten auszuprobieren“, sagt der Autor.
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Wie begeistert man Lesemuffel für Bücher? Stefan Gemmel hat aus dem Vorlesen eine echte Kunst gemacht. Auf seinen Lese-Shows wird gebrüllt, gefaucht, gefiepst und gejohlt. Die Kinder lieben diese Action und kommen in Scharen. 2012 schaffte Gemmel es ins Guinness-Buch der Rekorde©, als er zweimal für über 5.400 Kinder vorlas. Die bisher größte Lesung der Welt! Wir freuen uns, dass Stefan Gemmel auf der Leipziger Buchmesse 2017 sein neues Bodo-Buch für Carl-Auer „So wie du“ vorstellen wird.
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Stefan Gemmel ist fast für jeden Spaß zu haben. Zur Präsentation seines Bodo-Buches „Du bist richtig, wie du bist“ holte er sich Unterstützung von einem leibhaftigen Drachen, der sich an normalen Tagen als Carl-Auer-Mitarbeiter tarnt. In flottem Erzählton geht es darin um ernste Dinge wie Freundschaft, Anderssein und darum, sich selbst zu akzeptieren. Dass man vieles erreichen kann, wenn man sich und seinen Talenten treu bleibt, dafür ist Stefan Gemmel selbst das beste Beispiel.

Stefan Gemmels „Du bist richtig, wie du bist“ ist in der Reihe Carl-Auer-Kids erschienen und handelt von einem sehr netten kleinen Drachen, der dem Löwen, König der Tiere, allerdings entschieden zu nett vorkommt.

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12. Veranstaltungstipps: Die Carl-Auer Akademie empfiehlt!

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18. bis 25. Februar 2017, Zagora (Marokko)
Trialogie-Tagung „re-frame“
Ein „Riad“ in Zagora am Rande des Atlas-Gebirges ist ein Ort, um „anders“ zu tagen. Seit 2014 bieten Liane Stephan, Mohammed el Hachimi und Tom Levold im Februar die Gelegenheit dazu auf ihren einwöchigen Trialogie-Tagungen. „re-source“ hieß die erste, „re-connect“ die zweite, „re-frame“ die diesjährige dritte. Tom Levold hat im Systemagazin vom 27. September 2016 ein „Gespräch in der Wüste“ zwischen Susanne und Anna Altmeyer veröffentlicht, die 2016 gemeinsam an der Tagung teilnahmen und die ungewöhnliche Atmosphäre sehr eindrucksvoll schildern.

Carl-Auer-Literaturtipps:
Michael Bohne, Matthias Ohler, Gunther Schmidt, Bernhard Trenkle (Hrsg.): „Reden reicht nicht!? – Bifokal-multisensorische Interventionsstrategien für Therapie und Beratung“
El Hachimi, Liane Stephan: „Paartherapie – Bewegende Interventionen – Tools für Therapeuten und Berater“
Tom Levold, Michael Wirsching (Hrsg.): „Systemische Therapie und Beratung – das große Lehrbuch“ – aktuell zum Sonderpreis von 59,00 Euro!
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23. bis 26. März 2017, Bad Kissingen
M.E.G. Jahrestagung
„Trauma • Konflikte • Kulturen: Hypnotherapie und was uns verbindet“; u. a. mit Agnes Kaiser Rekkas, Dirk Revenstorf, H. W. Gößling, Annalisa Neumeyer, Tilman Rentel und Daniel Wilk
Bad Kissingen

Carl-Auer-Literaturtipps:
Bernhard Trenkle: „3 Bonbons für 5 Jungs –Strategische Hypnotherapie in Fallbeispielen und Geschichten“
Jeffrey K. Zeig: „Hypnotische Induktionen – Das Hervorrufen von Ressourcen und Potenzialen in Trance“
Heinz-Wilhelm Gößling: „Hypnose für Aufgeweckte –Hypnotherapie bei Schlafstörungen“

9. bis 21. April 2017, Lindau
67. Lindauer Psychotherapiewochen 2017
„Angst – Ressentiment – Hoffnung“ und „Hass – Fanatismus – Versöhnung“; u. a. mit Bernhard Pörksen, Thomas Hess, Luise Reddemann und Yesim Erim

Carl-Auer-Literaturtipps:
Fritz B. Simon: „Tödliche Konflikte – Zur Selbstorganisation privater und öffentlicher Kriege“
Carolyn Daitch: „Affektregulation – Hypnotherapeutische Interventionen für überreaktive Klienten“
Elisabeth Wagner, Katharina Henz, Heiko Kilian: „Persönlichkeitsstörungen“
Roland Schleiffer: „Das System der Abweichungen - Eine systemtheoretische Neubegründung der Psychopathologie“

25. bis 27. Mai 2017, Heidelberg
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Was ist der Fall? Und was steckt dahinter? – „Diagnosen in Systemischer Theorie und Praxis“
Der Kongress in Heidelberg findet erstmals 2017statt. Der aktuelle Frühbucherrabatt gilt noch bis zum 15. Februar 2017.
Während der gesamten Anmeldefrist gilt ein Gruppenrabatt: Ab fünf Teilnehmer werden pro Person 50,00 € weniger berechnet.

Carl-Auer-Literaturtipps:
Hans Lieb: „Störungsspezifische Systemtherapie – Konzepte und Behandlung“
Gerhard Dieter Ruf: „Depression und Dysthymia“
Roland Schleiffer: „Verhaltensstörungen – Sinn und Funktion“

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13. Simon, Weber and Friends: Seminare, Workshops und (Inhouse-)Angebote

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29. bis 31. März 2017, Heidelberg
Spielarten des Wandels
– oder: Den Wandel verändern. Das Seminar richtet sich sowohl an Führungskräfte wie an interne und externe Berater im Feld der Gestaltung von Veränderungsvorhaben.
Leitung: Stefan Günther, Michael Roehring
Heidelberg

04. bis 05. April 2017, Berlin
Systemische Marktentwickung Branding, Employer Branding, Internal Branding, Brand Behavior, Brand Communication … revisited by Systemtheorie
Im Seminar werden die Grundlagen der systemischen Markenentwicklung vermittelt und anhand von Praxisfällen reflektiert.
Leitung: Christina Grubendorfer
Berlin
Carl-Auer-Literaturtipps:
Christina Grubendorfer: „Einführung in systemische Konzepte der Unternehmenskultur“

06. bis 07. Mai 2017, Heidelberg
Autorencoaching
Der erfolgreiche Weg zum eigenen Buch
In diesem zweitägigen Workshop erklärt eine ausgewiesene Fachfrau, Beate C. Ulrich, Geschäftsführerin des Carl-Auer Verlags, die professionellen Schritte auf dem Weg zum eigenen Buch.
Leitung: Beate Charlotte Ulrich
Heidelberg

17. bis 18. Mai 2017, Berlin
Einführung in Systemisches Denken und Handeln
Unterschiede, die Unterschiede machen! – Das Seminar wendet sich an Führungskräfte und Berater, die schon vom »Systemischen« gehört haben, und sich eine sichere systemische Denkbasis verschaffen wollen.
Leitung: Torsten Groth
Berlin

Carl-Auer-Literaturtipps:
Torsten Groth, Gerhard Stey (Hrsg.): „Potenziale der Organisationsaufstellung – Innovative Ideen und Anwendungsbereiche“

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Die Heidelberger Kongressbuchhandlung versorgt Sie zuverlässig mit passender Fachliteratur direkt am Veranstaltungsort. Lassen Sie sich an unseren Büchertischen beraten!

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Wichtiger Hinweis: Für alle, die mehr Vorlaufzeit brauchen, um Veranstaltungen einplanen und besuchen zu können, gibt’s auf unserer Website einen Veranstaltungskalender. Er wird kontinuierlich aktualisiert und ergänzt: www.carl-auer.de!
Bevor wir uns für heute von Ihnen verabschieden, geben wir allen, die mehr von uns hören möchten, einen Tipp: News und Informationen rund um den Carl-Auer Verlag veröffentlichen wir auf unserer Website unter Neuigkeiten sowie über unsere Social-Media-Kanäle Facebook, Twitter, YouTube und Xing.

mit herzlichen Grüßen
Ihr Carl-Auer Team

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