Liebe Freunde des Carl-Auer Verlags,

das erste Halbjahr 2018 liegt bereits einige Wochen zurück. Im Verlag wird die Auslieferung des neuen Herbstprogramms vorbereitet. Im September kommen unsere Novitäten in den Buchhandel, und da stellt sich die Frage, ob es sich bei Büchern so wie bei beliebigen anderen Waren verhält, von denen uns die Werbung gern glauben macht: Das Neue ist des Alten Feind.

Selbstverständlich richtet sich auch auf dem unübersichtlichen Buchmarkt die Aufmerksamkeit zunächst auf die neuen Titel, weil sie andere Sichtweisen und mehr Aktualität versprechen. Trotzdem schlummert zwischen den älteren Buchdeckeln der sogenannten Backlist immer auch Lesestoff, der wie ein guter Wein erst nach und nach zur vollen Reife kommt und dank der Wertschätzung der Leser zum Klassiker aufsteigt. Deshalb schauen wir nochmal auf einige Titel der letzen Herbst- und Frühjahrsprogramme. Wir sind zuversichtlich, dass sie auch in Zukunft mit Erkenntnisgewinn gelesen werden. Im nächsten Newsletter stellen wir Ihnen dann die Novitäten des Bücherherbstes vor.

1. Das große Hypnosemanual ist erschienen!

„Hypnose und Hypnotherapie – Manual für Praxis, Fortbildung und Lehre“, herausgegeben von Agnes Kaiser Rekkas, wird in den nächsten Tagen an die Vorbesteller ausgeliefert. Allen Kunden, die noch unschlüssig sind, ob sie das Werk erwerben wollen, bieten wir unter www.hypnosemanual.com weitere Textauszüge aus allen drei Modulen des Manuals als Leseproben an. Das Online-Portal wird ab Oktober 2018 auch als Kommunikationsplattform zwischen den Erwerbern des Manuals und den über 40 Autoren zur Verfügung stehen. Dort werden außerdem Ergänzungen in Form von Audio- und Videomaterial, Interventionen und Fachbeiträgen veröffentlicht. Das Manual ist noch bis Ende Oktober 2018 zum Subskriptionspreis erhältlich.

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Agnes Kaiser Rekkas (Hrsg.): „Hypnose und Hypnotherapie – Manual für Praxis, Fortbildung und Lehre“

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2. Hypnose und Trance: Gemeinsamkeiten, Unterschiede, Synergien

„Der erste Schritt der Integration von Achtsamkeit in die Psychotherapie besteht darin, sie für sich selbst zu entdecken und zu üben und den Klienten in der Therapie als achtsamer Therapeut in Zuständen von Achtsamkeit zu begegnen", empfiehlt Michael E. Harrer den Fachkollegen in der Einführung von „Hypnose und Achtsamkeit – Zwei Schwestern auf dem Tandem“.
Achtsamkeit versteht Harrer im Sinne einer De-Hypnose, indem sie uns aus Alltags- und Problemtrancen befreit. Auch hypnotherapeutisch induzierte Trancen führen aus eingefahrenen Problemkontexten heraus. Sie helfen, sich auf neuen Wegen frei und selbstverständlich zu bewegen. Für Therapeuten wie Klienten eröffnet die Kombination von Achtsamkeit und Trance neue Wege bei der Stressbewältigung, der Prophylaxe von Burnout, bei Depression, bei der Emotionsregulation, bei Traumafolgen und Angst, Schmerz, Sucht sowie Schlafstörungen, aber auch bei onkologischen Erkrankungen. Ein Buch für Therapeuten wie für Personen, die Achtsamkeit lehren.

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Michael E. Harrer: „Hypnose und Achtsamkeit – Zwei Schwestern auf dem Tandem“

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3. Suchtverhalten allmählich ablegen

Drogen- und Alkoholerkrankungen können – so die vorherrschende Lehrmeinung – nicht geheilt, sondern nur durch Abstinenz zum Stillstand gebracht werden. „Damit dürfte die Alkoholabhängigkeit das einzige Störungsbild im Bereich der Versorgung psychischer Störungen sein, bei dem das Ziel bereits feststeht, bevor die Therapie begonnen hat,“ bemerken Rudolf Klein und Gunther Schmidt zu Beginn ihres Buches „Alkoholabhängigkeit“. Dem stellt Klein ein Dreiphasenmodell gegenüber, das eine differenziertere Herangehensweise und erweiterte therapeutische Handlungsmöglichkeiten eröffnet. Schmidt berichtet über hypnotherapeutische Methoden der stationären Suchtbehandlung, wie sie im sysTelios Gesundheitszentrum Siedelsbrunn praktiziert werden.
Ilke Crone hat das Buch für die DGSF-Mitgliederzeitschrift „Kontext“ gelesen und schreibt: „Die zahlreichen Beispiele aus ambulanten und stationären Therapieverläufen machen das Lesen durchaus vergnüglich und die beschriebenen theoretischen Ausführungen sehr nachvollziehbar. Aus meiner Sicht ist vor allem die Dekonstruktion eines binär angelegten Abstinenzziels eine der wichtigsten Anregungen aus diesem Buch – ich empfehle es allen, die in unterschiedlichen Kontexten mit süchtigem Verhalten zu tun haben.“

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(Foto: Gunther Schmidt © Guy Jallay)
Rudolf Klein, Gunther Schmidt: „Alkoholabhängigkeit“

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4. Marion Lockerts Schatzkiste

„Perlen der Aufstellungsarbeit – Tools für systemisch Praktizierende“, herausgegeben von Marion Lockert, ist eine überaus facettenreiche Textsammlung der renommiertesten Praktikern auf diesem Gebiet. Entsprechend begeistert sind die Stimmen zum Buch auf www.amazon.de zum Beispiel von B. Röpke:
„Der Autorin, Lehrtherapeutin und langjährig erfahrenen Veränderungsbegleiterin Marion Lockert ist hier als Herausgeberin ein ganz besonderes Werk gelungen: Viele, viele Perlen wirksamer Tools des großen Feldes der Aufstellungsarbeit, zur Verfügung gestellt von einer großen Schar kompetenter KollegInnen, finden sich in einer hilfreich aufbereiteten Schatzkiste.
Das Buch richtet sich sowohl an Lernende der faszinierenden Aufstellungsarbeit, als auch an erfahrene Praktizierende und Lehrende. Aber auch Coachs und andere Veränderungsbegleitende jenseits der Aufstellungspraxis kommen auf ihre Kosten, sollten sie auf der Suche sein nach kreativen und ganzheitlichen Methoden für ihre Arbeit. Das Buch bietet einen inspirierenden Blick über den Tellerrand und Einblick in kollegiales Wirken. Das gefällt mir wirklich sehr. So gesehen ist es für mich äußerst zeitgemäß: Vernetzung, Austausch und Kollaboration stehen vor kollegialer Abgrenzung.“

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Marion Lockert (Hrsg.): „Perlen der Aufstellungsarbeit – Tools für systemisch Praktizierende“

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5. Dieses Buch stiftet zum Schreiben an

Carmen C. Unterholzer stellt in „Es lohnt sich, einen Stift zu haben – Schreiben in der systemischen Therapie und Beratung“ interessante Fragen: „Macht es einen Unterschied, ob Klienten in der Therapie ‚nur‘ reden oder ob sie auch schreiben? Falls ein Unterschied feststellbar ist, worin besteht er? Wenn ich Schreiben in der Therapie einsetze, wie kann ich es effektiv nutzen? Kann therapeutisches Schreiben auch kontraproduktiv sein?“
Ob die Antworten der Autorin auch überzeugen, hat Sabine Kirschenhofer für die Zeitschrift „Kontext“ herausgefunden. Darin schreibt sie: „Was das Buch auch zu einer vergnüglichen Lektüre macht: Carmen Unterholzer lässt uns mit vielen Beispielen aus ihrer Praxis samt den wundervollen Werken schreibender Klient/innen hautnah miterleben, wie bewegend, stärkend, motivierend, traurig, lustvoll, humorvoll und vieles mehr es für Klient/innen werden kann, wenn wir das Schreiben zu einem Teil unserer Arbeit als Therapeut/innen und Berater/innen werden lassen. Und darüber hinaus macht das Lesen des Buches große Lust darauf, selbst einen Stift zur Hand zu nehmen und mit therapeutischem Schreiben zu experimentieren!“

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Carmen C. Unterholzer: „Es lohnt sich, einen Stift zu haben – Schreiben in der systemischen Therapie und Beratung“

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6. Denkmuster verändern, Blockaden durchbrechen

Vom „Reframing“ handelt „Auf leisen Sohlen ins Gehirn – Politische Sprache und ihre heimliche Macht“ der beiden Kognitionswissenschaftler George Lakoff und Elisabeth Wehling. Sie erklären darin, wie sprachliche Umdeutungen sich fest im Gehirn verankern und dort neuronale Spuren hinterlassen. „Reframing“ kann als systemische Intervention dazu beitragen, die eigene Perspektive nachhaltig zu verändern. Dieses Phänomen macht sich Stephanie Harkcom zunutze, um Lehrer im Umgang mit provozierenden und den Unterricht verweigernden Schülern zu unterstützen. In „Unterrichtsstörungen meistern“ führt die Autorin an diese Methode heran und gibt Anregungen für die Arbeit im Klassenzimmer. Praktische Beispiele aus dem Schulalltag sowie Reflexions- und Selbstübungen, Schaubilder und Cartoons erklären das Konzept aus vielen Perspektiven. Dieser „Spickzettel für Lehrer“ ist ein außergewöhnlicher Begleiter für Pädagogen durch ihren oft belastenden Schulalltag.

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Stephanie Harkcom: „Unterrichtsstörungen meistern“

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7. Damit Lehrer an Problemschülern nicht scheitern

Ein Bestseller der Reihe „Spickzettel für Lehrer“ stammt von Martin Lemme und Bruno Körner. In „‚Neue Autorität‘ in der Schule – Präsenz und Beziehung im Schulalltag“ zeigen die Autoren, dass „Neue Autorität“ effektive Instrumente der Beziehungsgestaltung im Schulalltag bereit hält, mit deren Hilfe der Umgang mit Problemschülern gelingen kann. Das systemisch-pädagogische Konzept geht auf den Psychotherapeuten Haim Omer zurück. Im Schulalltag bewirkt „Neue Autorität“ eine andere Haltung oder Präsenz, die die gesamte Beziehungsgestaltung durchzieht, Transparenz schafft und die Bereitschaft erzeugt, sich unter Verzicht auf Machtspiele intensiv und demonstrativ auseinanderzusetzen.
Nach dem Erfolg ihres Spickzettels haben die Autoren auf Seminaren und Vorträgen immer wieder die Beobachtung gemacht, dass sich „Neue Autorität“ in Fortbildungskontexten zwar als besonders leicht nachvollziehbar darstellt, in der Umsetzungsarbeit aber – nicht nur in der Schule – unerwartete Schwierigkeiten auftreten können. Mit „Neue Autorität in Haltung und Handlung – ein Leitfaden für Pädagogik und Beratung“ leisten sie nicht nur Basisarbeit für den Theorie-Praxis-Transfer, sondern eröffnen auch neue Wirkungsfelder weit über die Pädagogik hinaus.

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Martin Lemme, Bruno Körner: „‚Neue Autorität‘ in der Schule – Präsenz und Beziehung im Schulalltag“:
Martin Lemme, Bruno Körner: „Neue Autorität in Haltung und Handlung – ein Leitfaden für Pädagogik und Beratung“

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8. Platz drei der Amazon-Bestsellerliste „Organisationspsychologie“

Das Konzept Neue Autorität ist auf dem besten Weg, aus seinem angestammten Platz in der Pädagogik herauszutreten und sich als neue Trendmethode in der Organisationsberatung zu etablieren. Wilhem Geisbauer gehört mit „Führen mit Neuer Autorität – Stärke entwickeln für sich und das Team“ zu den einflussreichen Wegbereitern dieser Entwicklung.
Dr. Barbara Heitger nennt in der Zeitschrift „wirtschaft + weiterbildung“ dafür Gründe: „Autoritäre Führung passt nicht mehr in die Arbeitswelt. Ganz ohne Führung geht es aber auch nicht. Die Lösung heißt: ‚Neue Autorität‘. Sie lässt sich nicht als individuelle Charakterstärke ableiten, sondern aus der Art, wie Beziehungen gestaltet werden.
Geisbauer liefert einen Leitfaden, mit dem sich eine Führungskraft ganz individuell an die ‚Neue Autorität‘ annähern kann. Trainer können dem Buch zudem eine Menge an Arbeitsmaterialien entnehmen. Stürzen wir uns in die Arbeit: Die Prozesse in den Unternehmen sind optimiert, jetzt bedeutet Organisationsentwicklung, den „Aufbau von Beziehungen“ zu unterstützen."

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Wilhelm Geisbauer: „Führen mit Neuer Autorität – Stärke entwickeln für sich und das Team“

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9. Persönliche und unpersönliche Beratungsbeziehungen

Unpersönliche Beratungsbeziehungen gelten unter Consultants als wichtige Voraussetzung für problemorientiertes und objektives Coaching. Der berühmte Organisationsberater und MIT-Wissenschaftler Edgar H. Schein stellt in „Humble Consulting – Die Kunst des vorurteilslosen Beratens“ diesen Grundsatz radikal in Frage. Professionelle Distanz, wenngleich gestützt auf Vertrauen zwischen Klient und Berater, Schein nennt das Level 1-Beziehungen, könne bis zu einem gewissen Grad zu Problemlösungen beitragen. Eine echte Hinwendung zu den Schwierigkeiten des Klienten aber setze ehrliche Neugierde und Aufmerksamkeit des Beraters voraus. Erst auf der Stufe dieser Level 2-Beziehungen könne der Klient seine tatsächlichen Probleme vertrauensvoll offenbaren und somit eine Lösungsorientierung ermöglichen.
„Die direkte und jederzeit nachvollziehbare Argumentation sowie die Schilderung von praktischen Fallbeispielen machen das Werk zu einer sehr aufschlussreichen Lektüre, die den Fokus im Beratungsprozess weg von einem asymmetrischen Verhältnis und hin zu einer persönlichen, emphatischen, vorurteilsfreien Beziehung leitet, die nur ein Ziel hat: ehrliche Hilfe,“ meint Jana Barkowski in „Kontext“.

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Edgar H. Schein: „Humble Consulting – Die Kunst des vorurteilslosen Beratens“

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10. Ein polarisierendes und herausforderndes Buch

„Prof. Dr. Fritz B. Simon, Pionier der systemischen Organisationsberatung, ärgerte sich immer mehr über „Sprachverwirrungen“ und „schlampiges Denken“ unter Systemikern. Deshalb hat er sich aufgemacht, alle für ihn relevanten Theoriefragen „sauber“ durchzukauen und in dem bahnbrechenden Buch „Formen“ zu veröffentlichen.“ So leitet Martin Pichler von „wirtschaft + weiterbildung“ seinen ausführlichen Beitrag zur „Formen-Tagung“ ein, die anlässlich des Erscheinens des Buches im Mai in Berlin stattfand.
Die Systemtheorie hält bekanntlich einige Zumutungen für die Selbstgerechtigkeit des Alltagsbewusstseins bereit. So ist es nicht weiter verwunderlich, dass ein Buch, das sich nicht nur auf diese theoretischen Grundlagen bezieht, sondern sie mit großer Disziplin und formaler Strenge einer schrittweisen Prüfung unterzieht, polarisiert und herausfordert. Die Resonanz auf „Formen – Zur Kopplung von Organismus, Psyche und sozialen Systemen“ reicht von mit Affekt vorgetragener Ablehnung bis zu überschwänglichem Lob. Der Diskurs hat soeben erst begonnen, und man möchte wünschen – vermutlich auch im Namen des Autors –, dass er lange, intensiv und kontrovers weitergeführt wird.

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Fritz B. Simon: „Formen – Zur Koppelung von Organismus, Psyche und sozialen Systemen“

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11. Anders sein dürfen ist Grundlage von Normalität

Das liebevoll illustrierte Bilderbuch „Wer hat schon eine normale Familie?“ von Belinda Nowell und Míša Alexander (Ill.) greift ein wichtiges Thema der Kinderwelt auf: Den Wunsch dazuzugehören. Manfred Mickley hat es sich für die Zeitschrift „Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie“ angesehen und meint: „Kindern Halt gebende Strukturen basieren heute weniger auf der Uniformität, der Gleichheit ihrer Familien; sie müssen bei zunehmender Unterschiedlichkeit neu gefunden, erfunden werden. Dann kann angstfreies Andersseindürfen zur Grundlage von Normalität werden.
Wir lernen – kurz – eine geflüchtete Großfamilie kennen (zumindest Teile von ihr); verschiedene Varianten getrennt lebender Eltern (alleinerziehend oder in neuer Patchwork-Familie, sei es in gleich- oder gegengeschlechtlicher Beziehung lebend); ein Adoptivkind und ein Kind, das bei seiner Oma lebt. Alle Kinder haben neben der Herausforderung, ebenfalls nicht in einer „richtigen“ Familie zu leben, eine Ressource, die kurz angedeutet wird. Der Text lässt Platz für eigene Gedanken und Vorstellungen, wie es welchem Kind in seiner Familie gehen mag, welche Chancen und Risiken in seiner Familie zu finden sind. Ein schönes Buch ... ."
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Belinda Nowell, Míša Alexander (Ill.): „Wer hat schon eine normale Familie?“

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12. Veranstaltungstipps: Carl-Auer Akademie empfiehlt!

Carl-Auer Akademie

24. bis 25. August 2018, Wien
„Bilderbücher in der Therapie“
Workshop mit Gabriele Hoffmann und Hans-Bernhard Petermann

Carl-Auer-Literaturtipps:
Roddy Doyle, Freya Blackwood (Ill.): Ganz die Mutter
Ben Furman, Mathias Weber (Ill.): Meine zwei Zuhause
Peter Carnavas: Die wichtigen Dinge

3. bis 4. September 2018, Salzburg
Salzburg Summer School 2018 – „Geht und gibt’s: Schule und Unterricht entwickeln“
Die diesjährige Salzburg Summer School greift insbesondere jene pädagogischen Aufgaben- und Tätigkeitsbereiche auf, welche eine Sicherung von Lernfortschritten bei SchülerInnen ermöglichen und gewährleisten.

Carl-Auer-Literaturtipps:
Christa Hubrig, Peter Herrmann: „Lösungen in der Schule – Systemisches Denken in Unterricht, Beratung und Schulentwicklung“
Annette Just: „Systemische Schulsozialarbeit“
Detlef Scholz: „Die Kunst des unglücklichen Lehrens – Eine Anleitung in neun Schritten“

6. bis 9. September 2018, Berlin
16. Europäischer Kongress für Körperpsychotherapie
Entfremdung – Vitalität – Flow
Die klassische Neurosenlehre und auch die Charaktertheorien der Körperpsychotherapie müssen sich verstärkt mit „Burn-out“, diffusen Ängsten, strukturellen Störungen, frühkindlichen Entwicklungsdefiziten, narzisstischen und Borderline-Persönlichkeitsstörungen auseinandersetzen. Diese neuen Herausforderungen haben Konsequenzen für die therapeutische Praxis. Mit Ulrich Sollmann u. a.

Carl-Auer Literaturtipps:
Ulrich Sollmann: „Einführung in Körpersprache und nonverbale Kommunikation“
Michael Bohne, Matthias Ohler, Gunther Schmidt, Bernhard Trenkle (Hrsg.): „Reden reicht nicht!? – Bifokal-multisensorische Interventionsstrategien für Therapie und Beratung“
András Wienands: „Einführung in die körperorientierte systemische Therapie“
Ortwin Meiss: „Hypnosystemische Therapie bei Depression und Burnout“

15. bis 20. September 2018, Frankfurt a. M.
51. DGPs-Kongress – „Psychologie gestalten“
Das Tagungsprogramm ist ab jetzt online!

Carl-Auer-Literaturtipps:
Rolf Arnold: „Wie man führt, ohne zu dominieren – 29 Regeln für ein kluges Leadership“
Torsten Groth: „66 Gebote systemischen Denkens und Handelns in Management und Beratung“
Rolf Arnold: „Ach, die Fakten – Wider den Aufstand des schwachen Denkens“

17. bis 19. September, Hamburg
Deutscher Suchtkongress 2018 – „Sucht interdisziplinär“
Mit Vorträgen der Suchtforschung und Suchttherapie aus Medizin, Psychologie, Sozialtherapie, Gesellschaftswissenschaften, Pädagogik, Sozialpädagogik und Erziehungswissenschaften

Carl-Auer-Literaturtipps:
Rudolf Klein: „Lob des Zauderns – Navigationshilfen für die systemische Therapie von Alkoholabhängigkeiten“
Insoo Kim Berg, Scott D. Miller: „Kurzzeittherapie bei Alkoholproblemen – Ein lösungsorientierter Ansatz“
Cornelie C. Schweizer: „Das Praxisbuch der hypnotherapeutischen Raucherentwöhnung – 66 Interventionen für Freiatmer“

20. bis 22. September 2018, Oldenburg
18. Wissenschaftliche Jahrestagung der DGSF – „Ich, Du und die anderen …
Selbstorganisation – Selbststeuerung und die Frage nach dem Sinn“
Hauptvorträge u. a. von Tom Levold, Hans Lieb, Matthias Ochs und Matthias Ohler

Carl-Auer-Literaturtipps:
Andreas Kannicht, Bernd Schmid: „Einführung in systemische Konzepte der Selbststeuerung“
Hans Lieb: „Störungsspezifische Systemtherapie – Konzepte und Behandlung“
Tom Levold, Michael Wirsching (Hrsg.): „Systemische Therapie und Beratung – das große Lehrbuch“

27. bis 29. September 2018, Wiesloch
„Beziehungsweisen – Wandel und Wandlungen in sozialen Systemen“ – 10. Wieslocher Therapietage, eine Kooperation von WISL und Akademie im Park
Wandel und Wandlungen sozialer Beziehungen sind Ausdruck gesellschaftlicher Veränderungen. Diese wirken umgekehrt auf die Gesellschaft zurück. Mit den Vorträgen und Workshops werden verschiedene Fokussierungen auf das Tagungsthema vorgestellt. Sie richten sich an ÄrztInnen, PsychotherapeutInnen, BeraterInnen und Coachs, sowie an alle Interessierten aus pädagogischen, Sozial- und Gesundheitsberufen.

Carl-Auer-Literaturtipps:
Fritz B. Simon: „Formen – Zur Kopplung von Organismus, Psyche und sozialen Systemen“
Marion Lockert (Hrsg.): „Perlen der Aufstellungsarbeit – Tools für systemisch Praktizierende“
Edgar H. Schein: „Humble Consulting – Die Kunst des vorurteilslosen Beratens“
Angelika Eck (Hrsg.): „Der erotische Raum – Fragen der weiblichen Sexualität in der Therapie“

5. bis 7. Oktober 2018, Otterberg
2. Internationales Festival des therapeutischen Erzählens
Mehr als 20 Referenten von drei Kontinenten, veranstaltet vom Milton-Erickson-Institut Luxemburg (IMHEL, Marie-Jeanne Bremer) und dem Institut für Hypno-Systemische Beratung, Kaiserslautern
Referenten Ben Furman, Daniel Wilk u. a.

Carl-Auer-Literaturtipps:
Ben Furman, Tapani Ahola: „Es ist nie zu spät, erfolgreich zu sein – Ein lösungsfokussiertes Programm für Coaching von Organisationen, Teams und Einzelpersonen“
Michael White, David Epston: „Die Zähmung der Monster – Der narrative Ansatz in der Familientherapie“
Daniel Wilk: „Innehalten und Verweilen – Geschichten, die Veränderungen ermöglichen“
Carmen C. Unterholzer: „Es lohnt sich, einen Stift zu haben – Schreiben in der systemischen Therapie und Beratung“

13. Oktober 2018, Berlin
„Helfernetzwerke der Gegenwart“
Fachkonferenz: Stärkung von sozialen Netzwerken und Familienbeziehungen in Sozialarbeit und Therapie
Eine Kooperation von Pfefferwerk Stadtkultur gGmbH, Berliner Zentrum für Präsenz und Kompetenz in Beziehungen (PUK) und der Carl-Auer Akademie.
Referenten Justine van Lawick, Eia Asen u. a.

Carl-Auer Literaturtipps:
Frank Früchtel, Erzsébet Roth: „Familienrat und inklusive, versammelnde Methoden des Helfens“
Eia Asen, Michael Scholz (Hrsg.): „Handbuch der Multifamilientherapie“
Justine van Lawick, Margreet Visser: „Kinder aus der Klemme – Interventionen für Familien in hochkonflikthaften Trennungen“
Matthias Müller, Barbara Bräutigam (Hrsg.): „Hilfe, sie kommen! – Systemische Arbeitsweisen im aufsuchenden Kontext“

17. bis 20. Oktober 2018, Mannheim
Deutscher Schmerzkongress 2018 – „Fit für die Zukunft“
Am Donnerstag, den 18. Oktober 2018, um 10:30 Uhr hält Andrea Kaindl einen Vortrag „Alles im Kopf!“ – ein hypnosystemisches Manual zur Behandlung chronischer Schmerzen im Kindes- und Jugendalter.

Carl-Auer-Literaturtipps:
Andrea Kaindl: „Chillen unterm Sorgenbaum – Chronische Schmerzen bei Kindern und Jugendlichen. Ein verhaltens- und hypnotherapeutisches Behandlungsmanual“
Michael Dobe, Boris Zernikow: „Rote Karte für den Schmerz – Wie Kinder und ihre Eltern aus dem Teufelskreis chronischer Schmerzen ausbrechen“
Mark P. Jensen: „Hypnose bei chronischem Schmerz – Ein Behandlungsmanual“

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13. Simon, Weber and Friends: Seminare, Workshops und (Inhouse-)Angebote

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26. bis 28. September 2018, Berlin (Modul 1)
5. bis 7. Dezember 2018, Berlin (Modul 2)
„Kultur – systemisch betrachtet“ – Die Internationalisierung ist in vielen Organisationen bereits gelebte Realität und die Beschäftigung mit interkulturellen Unterschieden scheint mittlerweile Praxis zu sein. Sowohl in Beratung als auch bei Führungsfragen gibt es einen wachsenden Bedarf an Auseinandersetzung mit kulturellen Fragestellungen. Zur Anmeldung
Leitung: Ute Clement und Gerhard P. Krejci

Carl-Auer-Literaturtipps:
Ute Clement: „Kon-Fusionen – Über den Umgang mit interkulturellen Business-Situationen“
Gerhard P. Krejci: „Paradoxien globaler Projektteams“
Thomas Hegemann, Cornelia Oestereich: „Einführung in die interkulturelle systemische Beratung und Therapie“

1. bis 5. Oktober 2018, Heidelberg
Intensivkurs: Systemisches Coaching – In einem komplexen Umfeld kann sich Führung immer weniger auf herkömmliche, klassische (tayloristische) Vorgehensweisen stützen, da man die definitive Richtigkeit des eigenen Handelns nicht mehr herleiten kann. Hier bietet sich Coaching als persönliche Reflexions- und Entwicklungsmöglichkeit an. Zur Anmeldung.
Leiter: Wilhelm Backhausen

Carl-Auer-Literaturtipps:
Fritz B. Simon: „Einführung in die (System-)Theorie der Beratung“
Sonja Radatz: „Einführung in das systemische Coaching“
Mechtild Erpenbeck: „Wirksam werden im Kontakt – Die systemische Haltung im Coaching“

6. bis 7. Oktober 2018, Heidelberg
„Der erfolgreiche Weg zum eigenen Buch“ – Autorencoaching
In dem zweitägigen Workshop erläutert eine ausgewiesene Fachfrau (langjährige frühere Geschäftsleiterin des Carl-Auer Verlags) die professionellen Schritte auf dem Weg zum eigenen Buch.
Leitung: Beate Charlotte Ulrich

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Kongressbuchhandlung

Die Heidelberger Kongressbuchhandlung versorgt Sie zuverlässig mit passender Fachliteratur direkt am Veranstaltungsort. Lassen Sie sich an unseren Büchertischen beraten!
Wichtiger Hinweis: Wer Veranstaltungen früher planen möchte, findet auf unserer Website einen umfangreichen Veranstaltungskalender. Und noch ein Tipp: News und Informationen zum Carl-Auer Verlag, zu den Autoren und Publikationen finden Sie auf unserer Website unter Neuigkeiten, über Facebook, Twitter, Youtube und Xing.
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Mit herzlichen Grüßen
Ihr Carl-Auer Team

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